Agenda

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Februar

Charlotte Perriand: Inventing a New World

Foundation Louis Vuitton, Paris / FR
– 24.02.2020
fondationlouisvuitton.fr 

Zehn Jahre lang arbeitete Charlotte Perriand als Partnerin im Architekturbüro Le Corbusiers, gemeinsam mit dessen Neffen Pierre Jeanneret. In dieser Zeit entstanden einige der ikonischsten Werke modernen französischen Designs wie der Klubsessel Grand Confort No. LC2 (1928), der Stahlrohrstuhl Basculant No. B301 (1928) oder die Chaiselongue No. B306 (ebenfalls 1928). Die enge Zusammenarbeit macht eine genaue Bestimmung der Autorenschaft unmöglich, laut Perriand selbst arbeiteten die drei zusammen „wie die Finger einer Hand“. Über diese Zusammenarbeit hinaus, hebt die Ausstellung in der Stiftung Louis Vuitton anlässlich des 20. Todestages Charlotte Perriands nun die besondere Rolle der Architektin und Designerin für das moderne französische Interieur hervor.

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Kalter Krieg und Architektur

Architekturzentrum Wien / AT
– 24.02.2020
azw.at 

Nach dem zweiten Weltkrieg unterzog sich Österreich nicht nur einem politischen Systemwechsel, sondern war auch Schauplatz des Aufeinandertreffens der vier Siegermächte und des Ost-West Konfliktes im Kalten Krieg – was sich nicht zuletzt im Stadtbild niederschlug. Großbritannien, die USA, Frankreich und die Sowjetunion trafen im besetzten Wien aufeinander und somit auch deren unterschiedliche Ideologien. Angelehnt an die Besatzungszonen ist die Ausstellung in vier entsprechende Teile untergliedert, welche die jeweilige kulturelle Selbstdarstellung der Besatzer darlegen sollen. Dafür stellt das Architekturzentrum Wien Fotografien, Pläne, Filme und Originalzeichnungen aus, die teilweise noch nie gezeigt wurden und die Unterschiede in den Sektoren verdeutlichen.

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Tutto. Perspektiven italienischer Kunst

Sammlung Goetz, München / DE
– 29.02.2020
sammlung-goetz.de 

„Tutto. Perspektiven italienischer Kunst“ gibt anhand von Malerei und Fotografie einen Einblick in verschiedene künstlerische Ansätze und behandelt neben Leinwand- und Materialexperimenten die Beziehung zwischen Bild und Text in experimentellen Arbeiten auf Papier sowie in konzeptueller Fotografie zwischen den 1960er- und 1970er-Jahren. Außerdem zeigt die Ausstellung Fotografien, Plakate, Einladungen, Arbeitsnotizen und Objekte aus den Archiven der beteiligten Künstlerinnen und Künstler und wird ergänzt durch Objekte aus Muranoglas und Leihgaben italienischen Designs aus der Neuen Sammlung.

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Design of the Third Reich

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 01.03.2020
designmuseum.nl 
 

2008 befasste sich Andreas Koop in seinem Buch „NSCI“ mit der visuellen Gestaltung der Nationalsozialisten. Das Design Museum Den Bosch widmet der Gestaltung des Dritten Reichs nun eine Ausstellung. Wo vielerorts die positive Kraft des Designs, gesellschaftliche Veränderung zu bewirken gerühmt wird, sieht das Museum die Pflicht einer kritischen Betrachtung der Disziplin darin, ebenso ihre negativen Potenziale herauszustellen. Zwar beherrschte es das Dritte Reich, sich visuell kraftvoll zu inszenieren – von der Architektur Albert Speers über die Olympischen Spiele 1936 bis hin zu den Filmen Leni Riefenstahls, die Ausstellung lenkt den Blick aber vor allem auf die Widersprüche, die seiner Gestaltungsideologie zugrunde liegen. Da stehen sich ein streng gefilterter Traditionalismus und gleichzeitige Zukunftsfanatik, Romantik- und Technikbegeisterung gegenüber. Die Ausstellung zeigt die NS-Gestaltung an Architektur, Möbeln, Zeitschriften und Lehrbüchern. Ein generationsübergreifendes Besucherprogramm begleitet die Ausstellung.

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All-Over. Neues Grafikdesign aus den Niederlanden

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
– 01.03.2020
mkg-hamburg.de 

Die zwei niederländischen Designer Harmen Liemburg und Richard Niessen arbeiteten nach ihrem Grafikdesign Studium an der Gerrit Rietveld-Akademie in Amsterdam vier Jahre lang als „Golden Masters“ zusammen und entdeckten damals die Technik des Siebdrucks für sich. In ihren Arbeiten spielen sie mit starken Farben und Mustern und entwickeln ausdrucksstarke All-over-Strukturen. Seit dem Ende ihrer Ateliergemeinschaft 2002 arbeiten die beiden Gestalter eigenständig als freie Grafikdesigner und produzieren bis heute qualitativ hochwertige Siebdrucke. Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt bis zum 5. Januar 2020 rund 70 Plakate und über 30 kleinformatige Drucke der zwei Designer aus den vergangenen zwanzig Jahren.

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Ryoji Ikeda. data-verse

Kunstmuseum Wolfsburg / DE
– 29.03.2020
kunstmuseum-wolfsburg.de 

Die Ausstellung zeigt erstmals gemeinsam zwei großformatige Arbeiten aus der data-verse-Trilogie Ryoji Ikedas deren erster Teil dieses Jahr bereits auf der Biennale in Venedig zu sehen war. Die Visualisierungen spannen einen Bogen von mikroskopischen bis hin zu galaktischen Dimensionen. Hierfür bereitete der Künstler sowohl Daten der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) als auch solche der NASA zu Sonnensystem, Galaxien und möglichen Multiversen ästhetisch auf. Dazwischen präsentiert Ikeda Bildsequenzen des Körpers, des Gehirns, von Städten, Klimazonen, Flugverkehr und Satelliten. Seine Visualisierungen geben einen Eindruck von den Datenmengen, die unseren Alltag im Zeitalter der Digitalisierung bestimmen.

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Sagmeister & Walsh: Beauty

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
– 26.04.2020
mkg-hamburg.de 

Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist als reine Oberflächlichkeit, laden Stefan Sagmester und Jessica Walsh mit multimedialen und multisensorischen Installationen und Objekten dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zu der Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Beispiele aus den Bereichen Grafik, Produktdesign, Architektur und Stadtplanung verdeutlichen die positiven Effekte von Schönheit.

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Step by Step. Schuh.Design im Wandel

Ledermuseum , Offenbach / DE
– 31.05.2020
ledermuseum.de  

Mit den Schuhen, in die wir jeden Tag spätestens beim Verlassen des Hauses schlüpfen, drücken wir immer etwas aus. Sollen sie Wohlstand demonstrieren, erotisch wirken oder unauffällig daherkommen – Schuhe können einiges über uns aussagen. Das Deutsche Ledermuseum in Offenbach zeigt im Rahmen der Ausstellung „Step by Step. Schuh.Design im Wandel“ über 15.000 Objekte, davon 150 aus aller Welt stammende Schuhpaare. Von ungewöhnlichen Modellen wie sibirischen Kinderschuhen aus Lachsleder bis hin zu Designer-High-Heels von Jimmy Choo zeigt die Ausstellung, wie vielfältig Schuhwerk sein kann.

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Spitzen des Art Déco. Porzellan im Zackenstil

Grassi Museum Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 11.10.2020
grassimak.de 

Wer einmal das Grassi Museum besucht hat, seine spitzwinklige Art-déco-Ornamentik bewundert und in der zackenbrüchigen Pfeilerhalle gestanden hat, wird wissen, dass es bei dem Wort Spitze nicht immer gleich um Textilien geht. Denn die formale Ästhetik der Architektur des Museums findet sich auch in den Porzellanprodukten der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Ausstellung zeigt Produkte aus den Porzellanmanufakturen der Zwischenkriegsjahre, deren expressive, beinah expressionistische Formgebung Spitzen und Zacken als zentrales Gestaltungselement einsetzen. Wie vielfältig die Ergebnisse ausfallen, zeigen die rund 400 Objekte aus drei Sammlungen im entsprechenden Ambiente: in der Pfeilerhalle des Grassi Museums.

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März

All-Over. Neues Grafikdesign aus den Niederlanden

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
– 01.03.2020
mkg-hamburg.de 

Die zwei niederländischen Designer Harmen Liemburg und Richard Niessen arbeiteten nach ihrem Grafikdesign Studium an der Gerrit Rietveld-Akademie in Amsterdam vier Jahre lang als „Golden Masters“ zusammen und entdeckten damals die Technik des Siebdrucks für sich. In ihren Arbeiten spielen sie mit starken Farben und Mustern und entwickeln ausdrucksstarke All-over-Strukturen. Seit dem Ende ihrer Ateliergemeinschaft 2002 arbeiten die beiden Gestalter eigenständig als freie Grafikdesigner und produzieren bis heute qualitativ hochwertige Siebdrucke. Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt bis zum 5. Januar 2020 rund 70 Plakate und über 30 kleinformatige Drucke der zwei Designer aus den vergangenen zwanzig Jahren.

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Design of the Third Reich

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 01.03.2020
designmuseum.nl 
 

2008 befasste sich Andreas Koop in seinem Buch „NSCI“ mit der visuellen Gestaltung der Nationalsozialisten. Das Design Museum Den Bosch widmet der Gestaltung des Dritten Reichs nun eine Ausstellung. Wo vielerorts die positive Kraft des Designs, gesellschaftliche Veränderung zu bewirken gerühmt wird, sieht das Museum die Pflicht einer kritischen Betrachtung der Disziplin darin, ebenso ihre negativen Potenziale herauszustellen. Zwar beherrschte es das Dritte Reich, sich visuell kraftvoll zu inszenieren – von der Architektur Albert Speers über die Olympischen Spiele 1936 bis hin zu den Filmen Leni Riefenstahls, die Ausstellung lenkt den Blick aber vor allem auf die Widersprüche, die seiner Gestaltungsideologie zugrunde liegen. Da stehen sich ein streng gefilterter Traditionalismus und gleichzeitige Zukunftsfanatik, Romantik- und Technikbegeisterung gegenüber. Die Ausstellung zeigt die NS-Gestaltung an Architektur, Möbeln, Zeitschriften und Lehrbüchern. Ein generationsübergreifendes Besucherprogramm begleitet die Ausstellung.

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Ryoji Ikeda. data-verse

Kunstmuseum Wolfsburg / DE
– 29.03.2020
kunstmuseum-wolfsburg.de 

Die Ausstellung zeigt erstmals gemeinsam zwei großformatige Arbeiten aus der data-verse-Trilogie Ryoji Ikedas deren erster Teil dieses Jahr bereits auf der Biennale in Venedig zu sehen war. Die Visualisierungen spannen einen Bogen von mikroskopischen bis hin zu galaktischen Dimensionen. Hierfür bereitete der Künstler sowohl Daten der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) als auch solche der NASA zu Sonnensystem, Galaxien und möglichen Multiversen ästhetisch auf. Dazwischen präsentiert Ikeda Bildsequenzen des Körpers, des Gehirns, von Städten, Klimazonen, Flugverkehr und Satelliten. Seine Visualisierungen geben einen Eindruck von den Datenmengen, die unseren Alltag im Zeitalter der Digitalisierung bestimmen.

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Sagmeister & Walsh: Beauty

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
– 26.04.2020
mkg-hamburg.de 

Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist als reine Oberflächlichkeit, laden Stefan Sagmester und Jessica Walsh mit multimedialen und multisensorischen Installationen und Objekten dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zu der Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Beispiele aus den Bereichen Grafik, Produktdesign, Architektur und Stadtplanung verdeutlichen die positiven Effekte von Schönheit.

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Step by Step. Schuh.Design im Wandel

Ledermuseum , Offenbach / DE
– 31.05.2020
ledermuseum.de  

Mit den Schuhen, in die wir jeden Tag spätestens beim Verlassen des Hauses schlüpfen, drücken wir immer etwas aus. Sollen sie Wohlstand demonstrieren, erotisch wirken oder unauffällig daherkommen – Schuhe können einiges über uns aussagen. Das Deutsche Ledermuseum in Offenbach zeigt im Rahmen der Ausstellung „Step by Step. Schuh.Design im Wandel“ über 15.000 Objekte, davon 150 aus aller Welt stammende Schuhpaare. Von ungewöhnlichen Modellen wie sibirischen Kinderschuhen aus Lachsleder bis hin zu Designer-High-Heels von Jimmy Choo zeigt die Ausstellung, wie vielfältig Schuhwerk sein kann.

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Spitzen des Art Déco. Porzellan im Zackenstil

Grassi Museum Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 11.10.2020
grassimak.de 

Wer einmal das Grassi Museum besucht hat, seine spitzwinklige Art-déco-Ornamentik bewundert und in der zackenbrüchigen Pfeilerhalle gestanden hat, wird wissen, dass es bei dem Wort Spitze nicht immer gleich um Textilien geht. Denn die formale Ästhetik der Architektur des Museums findet sich auch in den Porzellanprodukten der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Ausstellung zeigt Produkte aus den Porzellanmanufakturen der Zwischenkriegsjahre, deren expressive, beinah expressionistische Formgebung Spitzen und Zacken als zentrales Gestaltungselement einsetzen. Wie vielfältig die Ergebnisse ausfallen, zeigen die rund 400 Objekte aus drei Sammlungen im entsprechenden Ambiente: in der Pfeilerhalle des Grassi Museums.

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