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August

PGH Glühende Zukunft: Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
– 25.08.2019
www.mkg-hamburg.de 

Der Mauerfall jährt sich dieses Jahr zum 30. Mal. Das MKG Hamburg nimmt das Jubiläum zum Anlass, die Wendejahre aus grafischer Sicht zu betrachten. Kurz vor dem Fall der Mauer gründeten die vier Ostberliner Zeichner Detlef Beck, Anke Feuchtenberger, Holger Fickelscherer und Henning Wagenbreth die PGH Glühende Zukunft, in Anlehnung an die in der DDR üblichen Zusammenschlüsse einzelner Handwerksbetriebe zu sogenannten „Produktionsgenossenschaften des Handwerks“, kurz PGH. Bis 1995 gestaltete die Gruppe Plakate, Grafiken, Illustrationen und Flugblätter, deren grafischer Stil sich deutlich vom klaren Schriftbild und dem bevorzugten Einsatz von Fotografien westdeutscher Gestalter abhebt. Die Ausstellung stellt den Arbeiten der Gruppe diejenigen Volker Pfüllers gegenüber, der ab 1982 an der Kunsthochschule Weißensee unterrichtete und großen Einfluss auf die jungen Künstler ausübte.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen

Vitra Design Museum, Weil/ Rhine / DE
– 08.09.2019
design-museum.de 

For the first time, the “Balkrishna Doshi: Architecture for People” retrospective held at the Vitra Design Museum presents an exhibition on
the complete works by the architect and urban planner Balkrishna V. Doshi (born 1927). Doshi was the first Indian to be awarded the Pritzker Prize in 2018. In India he is regarded as one of the pioneers of modern architecture, whose design principles, however, he does not simply adopt wholesale, but al- ways interprets them for the given cultural context. The exhibition brings together his most significant works from the period 1958 to 2014, including projects involving the planning of entire cities or settlements as well as designs for universities, government and administrative buildings, private houses, and interiors. His work will be illustrated with drawings, models, photographs, film material, and various walk-in installations; additionally his relationships with colleagues such as Le Corbusier or Christopher Alexander.

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Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen

MUMOK, Wien / AT
– 08.09.2019
mumok.at 

In Abwandlung Adolf Loos’ Maxime „Ornament und Verbrechen“, zeigt das Museum Moderner Kunst in Wien mit der Ausstellung „Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen“ mit Ausstellungsstücken aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig eine der größten Ausstellungen zur gleichnamigen US-amerikanischen Strömung im deutschsprachigen Raum seit den 1980er-Jahren. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich unter anderem um Mosaike, Textilcollagen, Malereien, Installationen oder Performances von Künstlern wie Miriam Schapiro, Joyce Kozloff, Valerie Jaudon und Robert Kushner. Die Arbeiten eint ihr Streben, Farbe, Formenvielfalt und Emotion wieder verstärkt in die Kunst zu integrieren und sind somit auch gleichzeitig als gewollter Gegenentwurf zum Purismus der Kunst der 1960er-Jahre zu verstehen.

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Eric Carles Bilderbücher: 50 Jahre „Die kleine Raupe Nimmersatt“

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover / DE
– 08.09.2019
karikatur-museum.de/en/ 

Die kleine Raupe Nimmersatt begeistert nun seit 50 Jahren Kinder und Eltern auf der ganzen Welt. Auch der Autor und Illustrator der fabelhaften Erzählung Eric Carle feiert dieses Jahr mit seinem 90. Geburtstag ein Jubiläum. Zu diesem Anlass zeigt das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst von Mai bis September 2019 als einziges Museum europaweit eine Geburtstagsausstellung mit Originalarbeiten aus 23 Bilderbüchern. In Zusammenarbeit mit Eric Carle und dem von ihm 2002 gegründeten Eric Carle Museum of Picture Book Art ist eine Ausstellung entstanden, die anhand seiner Bilder und ergänzt durch Fotos, Videos und diverse Materialbeispiele, einen Einblick in Carles Arbeitsweise und Lebenswerk vermittelt.

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Sagmeister & Walsh: Beauty

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt (Main) / DE
– 15.09.2019
museumangewandtekunst.de 

Der in New York arbeitende österreichische Grafiker Stefan Sagmeister hat das Wechselspiel von Schönheit und Hässlichkeit früh erkannt und bis zur in den eigenen Körper geschnittenen Schrift durchexerziert. Er hat über Schönheit nachgedacht, Kollegen allerlei Geschlechts befragt, und schließlich, zusammen mit seiner Atelierpartnerin Jessica Walsh eine Ausstellung zusammengestellt, die Positionen zwischen Stadtplanung und Grafikdesign zur Schönheit vorstellen. Vernissage war am 10. Mai 2019 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

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Neuhaus

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 15.09.2019
hetnieuweinstituut.nl 

Auch in den Niederlanden springen die verschiedenen Institutionen auf den Zug des Bauhaus-Jubiläums auf: Das Nieuwe Instituut in Rotterdam wird vor diesem Hintergrund im Frühling dieses Jahres zum „Neuhaus“. Über einen Zeitraum von fünf Monaten soll eine sich immer weiterentwickelnde Lernumgebung entstehen, die sich explizit „anderem“ Wissen verschreibt. So geht es nicht um eine Glorifizierung des Bauhauses, sondern darum, den damaligen Geist in unsere heutige Zeit zu übersetzen. Das Institut versteht „Neu- haus“ als eine Möglichkeit, neues, anderes Wissen zu generieren und somit im besten Fall dem oftmals destruktiven Status quo zu entkommen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über einen Call for Auditions als „Neuhäusler“ zu bewerben und aktiv zum Programm beizutragen.

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Contemporary Muslim Fashions

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 15.09.2019
museumangewandtekunst.de 

Der Markt für „Modest Fashion“ boomt weltweit und beeinflusst die Modebranche mehr als je zuvor. Dem Phänomen der zeitgenössischen muslimischen Mode widmet sich die Schau „Contemporary Muslim Fashions“, die am De Young Museum in San Francisco inhaltlich erarbeitet und nun im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst das erste Mal in Europa präsentiert. Die Ausstellung, die sich als eine Momentaufnahme muslimischer Mode versteht, stößt damit nicht nur einen ästhetischen, sondern auch sozialpolitischen Diskurs an. Individueller Stil und junge Mode als Anstoß, über Tradition und Politik, kulturelle Identität, Genderverständnis und persönliche Freiheiten zu sprechen.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Company: Secret Universe

Designmuseo , Helsinki / FI
– 22.09.2019
designmuseum.fi 

In 2007, Aamu Song and Johan Olin founded the Company design studio. For the first time, the Design Museum in Helsinki is dedicating an exhibition to the studio, which specialises in traditional folk crafts. On their travels around the world, Song and Olin have visited numerous workshops and craftsmen in Japan, Russia, and Mexico. The knowledge and skills obtained as a result have been translated into art objects, clothing, accessories, and furniture. In their work, the duo is primarily concerned with draw- ing attention to aspects such as craftsmanship threatened with extinction and our unsustainable consumer culture. In addition to displaying finished prod- ucts, the exhibition also shows the studio’s artistic design process – starting with the research trip all the way to actual production.

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Unlabel. Mode jenseits von Kategorien

Museum für Gestaltung Zürich / AT
– 29.09.2019
museum-gestaltung.ch/en/ 

Mode ist eine Art, sich zuzuordnen, eine Projektionsfläche gesellschaftlicher Konstrukte und daher in den meisten Fällen noch immer klar nach stereotypischen Männer- und Frauenbilder getrennt. „Unlabel – Mode jenseits von Kategorien“ ist eine Ausstellung von Studierenden des Masterstudiengangs Art Education, Curatorial Studies an der Züricher Hochschule der Künste im Museum für Gestaltung Zürich, die sich mit dem modischen, sozialen und gesellschaftlich etablierten Verständnis von Geschlecht und daraus resultierenden Aus- und Abgrenzungen befasst.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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FOOD: Bigger than the Plate

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 20.10.2019
vam.ac.uk 

Vom gustatorischen Experiment bis hin zum Urban Farming-Projekt, untersucht die aktuelle Ausstellung FOOD: Bigger than the Plate im Victoria & Albert Museum, unsere Beziehung zu Essen. Die Ausstellung stellt über 70 Projekte vor, die einen neuen Blick auf unsere Esskultur werfen und unser Verständnis von Nahrungsmittelherstellung, -handel und -aufnahme radikal umdenken. In spannenden Kooperationen zwischen Künstlern und Designern auf der einen und Köchen, Bauern, Wissenschaftlern und lokalen Gemeinschaften auf der anderen Seite sind vielseitige Antworten auf ein Thema von wachsendem globalen Interesse entstanden. Käse, kultiviert aus menschlichen Bakterien, Insektenwurst, die Rolle des Tisches und die Herausforderungen, die mit der Ernährung der Weltbevölkerung einhergehen werden auf unterschiedlichste Weisen erlebbar.

 

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Living in a Box. Design und Comics

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 20.10.2019
design-museum.de 

„What an uncomfortable chair“, beschwert sich Moominpappa, der es lieber praktisch und traditionell mag, 1958 in dem beliebten schwedischen Comic „Moomin“ über den Butterfly Chair der Grupo Austral von 1938. Seit Comics gesellschaftlich relevant geworden sind, übernimmt Design die vermittelnde Rolle zwischen imaginierter Comicwelt und unserem Alltag. Ab dem 24. Mai 2019 präsentiert das Vitra Design Museum diese spannende Beziehung in der Ausstellung „Living in a Box“ im Vitra Schaudepot anhand beispielhafter Comiczeichnungen, Graphic Novels und ergänzender Designobjekte. Auf spielerische Weise wird die Wechselwirkung von Design und Fiktion sowohl in einen historischen als auch in einen hochaktuellen Kontext gesetzt.

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Conversation Piece

Design Museum, Holon / IL
– 26.10.2019
dmh.org.il 

Die Gruppenausstellung mit dem Arbeitstitel „Conversation Piece“ im israelischen Design Museum Holon soll sich mit dem Dialog zwischen zwei oder mehreren Designern, der bei der gestalterischen Arbeit zum Alltag gehört, beschäftigen. Das Arbeiten im Team kann dabei eine Quelle für die eigene Inspiration sein, erfordert aber gleichzeitig auch immer die Übereinstimmung aller Beteiligten, zu jeder Zeit frei denken zu dürfen und das Gegenüber respektvoll zu behandeln, um eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstellung lädt zu diesem Zweck internationale Designer ein, ihre kreativen Dialoge zu visualisieren, zu interpretieren und zu dokumentieren – in Form von Objekten, Räumen oder auch mit interaktiven Arbeiten, die den Besucher direkt mit in die Konversation einbeziehen.

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Edge of Now

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 27.10.2019
www.zkm.de 

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland: Kim Heecheon, Yang Jian und Verena Friedrich.

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland. Das Projekt ist eine Kooperation des ZKM, des Nam June Paik Art Centers in Seoul und des Chronus Art Center in Shanghai zur Förderung junger Medienkünstler. Nach ihrem Auftakt in Seoul ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2019 in den Lichthöfen 1 und 2 des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe zu sehen und wandert im Anschluss nach Shanghai.

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Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten

Zeppelin Museum, Friedrichshafen / DE
– 03.11.2019
zeppelin-museum.de/ 

Allein in Deutschland sollen im Jahr 2020 bereits um die 1,2 Millionen Drohnen unterwegs sein. „Es ist eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint und daher vor allem auch aus künstlerischer Perspektive zahlreiche Aneignungsmöglichkeiten bietet“, beschreibt die Kuratorin der Ausstellung, Ina Neddermeyer, den ambivalenten Charakter von Drohnen. Sie sind im Massenmarkt angekommen und genießen allgemeine soziale Akzeptanz auch im zivilen Bereich. Zwischen Wissenschaft und Kunst widmet sich das Zeppelin Museum als erstes deutsches Museum mit der Ausstellung Game of Drones einer Technologie, die für ihren beträchtlichen Einfluss in vielen Bereichen, bisher noch sehr wenig Aufmerksamkeit erhält.

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Jewelry Making: Past & Present

The Museum for Islamic Art, Jerusalem / IL
– 16.11.2019
islamicart.co.il 

Die Ausstellung „Jewelry Making“ im Museum for Islamic Art teilt sich in drei verschiedene Bereiche, die Schmuckherstellung unter verschiedenen Aspekten heraus betrachten. Unter religiösen, rituellen Gesichtspunkten, werden historische Exemplare aus Christentum, Islam und Judentum vorgestellt, die Auskunft über kulturelle und ethnische Identitäten geben. In einem weiteren Teil werden Objekte zeitgenössischer Künstler präsentiert, die von Motiven und Formen historischer, islamischer Schmuckarbeiten inspiriert wurden und somit Tradition und Wandel sich spannungsreich gegenüberstehen. Der letzte Ausstellungsteil widmet sich der Schmucksammlung der Sängerin Ofra Haza.

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Das ist Leder! Von A bis Z

Deutsches Ledermuseum, Offenbach am Main / DE
– 29.12.2019
ledermuseum.de 

Die Ausstellung „Das ist Leder! Von A bis Z“ präsentiert in Form eines Lederalphabets eine umfangreiche Auswahl an Objekten aus unterschiedlichen Lederarten, anhand derer die spezifischen Anforderungen für die damit verbundene Gestaltung erläutert werden. Zu den verschiedenen Lederarten wie Rindsund Schafleder, Nubuk- und Velourleder sowie Krokodil-, Straußen- oder Haifischleder bieten sogenannte Medientische, die verschiedene Installationen ansteuern, Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften der Materialien und präsentieren mögliche Anwendungsgebiete. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die Materialien selbst zu berühren und zu erfahren. In eigens für die Ausstellung produzierten Kurzfilmen äußern sich zudem Feintäschner, Designer und Produzenten im Rahmen von Kurzporträts zu Themen wie Handwerk, Tradition, Fertigungsprozessen oder der Rolle von Trends.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Thonet & Design

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Die Ausstellung „Thonet & Design“ in der Neuen Sammlung in München reflektiert anhand der Unternehmensgeschichte von Thonet 200 Jahre Möbeldesign. Thonet wurde 1819 vom Tischlermeister Michael Thonet gegründet und wurde im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten Holzmöbelhersteller. In den 1920er-Jahren wendete sich das Unternehmen den damals neuartigen Stahlmöbeln zu, wodurch auch die Verbindung zu verschiedenen Bauhaus-Gestaltern zustande kam. Die Ausstellung zeigt neben den Bugholz- und Stahlrohrmöbeln aber auch Entwürfe zeitgenössischer Designer wie Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic oder Sebastian Herkner. Steffen Kehrle, der die Ausstellung gestaltet hat, entwarf im Rahmen dieser Arbeit außerdem ein Sitzmöbel für die Neue Sammlung.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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September

Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Eric Carles Bilderbücher: 50 Jahre „Die kleine Raupe Nimmersatt“

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover / DE
– 08.09.2019
karikatur-museum.de/en/ 

Die kleine Raupe Nimmersatt begeistert nun seit 50 Jahren Kinder und Eltern auf der ganzen Welt. Auch der Autor und Illustrator der fabelhaften Erzählung Eric Carle feiert dieses Jahr mit seinem 90. Geburtstag ein Jubiläum. Zu diesem Anlass zeigt das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst von Mai bis September 2019 als einziges Museum europaweit eine Geburtstagsausstellung mit Originalarbeiten aus 23 Bilderbüchern. In Zusammenarbeit mit Eric Carle und dem von ihm 2002 gegründeten Eric Carle Museum of Picture Book Art ist eine Ausstellung entstanden, die anhand seiner Bilder und ergänzt durch Fotos, Videos und diverse Materialbeispiele, einen Einblick in Carles Arbeitsweise und Lebenswerk vermittelt.

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Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen

Vitra Design Museum, Weil/ Rhine / DE
– 08.09.2019
design-museum.de 

For the first time, the “Balkrishna Doshi: Architecture for People” retrospective held at the Vitra Design Museum presents an exhibition on
the complete works by the architect and urban planner Balkrishna V. Doshi (born 1927). Doshi was the first Indian to be awarded the Pritzker Prize in 2018. In India he is regarded as one of the pioneers of modern architecture, whose design principles, however, he does not simply adopt wholesale, but al- ways interprets them for the given cultural context. The exhibition brings together his most significant works from the period 1958 to 2014, including projects involving the planning of entire cities or settlements as well as designs for universities, government and administrative buildings, private houses, and interiors. His work will be illustrated with drawings, models, photographs, film material, and various walk-in installations; additionally his relationships with colleagues such as Le Corbusier or Christopher Alexander.

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Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen

MUMOK, Wien / AT
– 08.09.2019
mumok.at 

In Abwandlung Adolf Loos’ Maxime „Ornament und Verbrechen“, zeigt das Museum Moderner Kunst in Wien mit der Ausstellung „Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen“ mit Ausstellungsstücken aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig eine der größten Ausstellungen zur gleichnamigen US-amerikanischen Strömung im deutschsprachigen Raum seit den 1980er-Jahren. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich unter anderem um Mosaike, Textilcollagen, Malereien, Installationen oder Performances von Künstlern wie Miriam Schapiro, Joyce Kozloff, Valerie Jaudon und Robert Kushner. Die Arbeiten eint ihr Streben, Farbe, Formenvielfalt und Emotion wieder verstärkt in die Kunst zu integrieren und sind somit auch gleichzeitig als gewollter Gegenentwurf zum Purismus der Kunst der 1960er-Jahre zu verstehen.

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Contemporary Muslim Fashions

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 15.09.2019
museumangewandtekunst.de 

Der Markt für „Modest Fashion“ boomt weltweit und beeinflusst die Modebranche mehr als je zuvor. Dem Phänomen der zeitgenössischen muslimischen Mode widmet sich die Schau „Contemporary Muslim Fashions“, die am De Young Museum in San Francisco inhaltlich erarbeitet und nun im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst das erste Mal in Europa präsentiert. Die Ausstellung, die sich als eine Momentaufnahme muslimischer Mode versteht, stößt damit nicht nur einen ästhetischen, sondern auch sozialpolitischen Diskurs an. Individueller Stil und junge Mode als Anstoß, über Tradition und Politik, kulturelle Identität, Genderverständnis und persönliche Freiheiten zu sprechen.

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Neuhaus

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 15.09.2019
hetnieuweinstituut.nl 

Auch in den Niederlanden springen die verschiedenen Institutionen auf den Zug des Bauhaus-Jubiläums auf: Das Nieuwe Instituut in Rotterdam wird vor diesem Hintergrund im Frühling dieses Jahres zum „Neuhaus“. Über einen Zeitraum von fünf Monaten soll eine sich immer weiterentwickelnde Lernumgebung entstehen, die sich explizit „anderem“ Wissen verschreibt. So geht es nicht um eine Glorifizierung des Bauhauses, sondern darum, den damaligen Geist in unsere heutige Zeit zu übersetzen. Das Institut versteht „Neu- haus“ als eine Möglichkeit, neues, anderes Wissen zu generieren und somit im besten Fall dem oftmals destruktiven Status quo zu entkommen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über einen Call for Auditions als „Neuhäusler“ zu bewerben und aktiv zum Programm beizutragen.

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Sagmeister & Walsh: Beauty

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt (Main) / DE
– 15.09.2019
museumangewandtekunst.de 

Der in New York arbeitende österreichische Grafiker Stefan Sagmeister hat das Wechselspiel von Schönheit und Hässlichkeit früh erkannt und bis zur in den eigenen Körper geschnittenen Schrift durchexerziert. Er hat über Schönheit nachgedacht, Kollegen allerlei Geschlechts befragt, und schließlich, zusammen mit seiner Atelierpartnerin Jessica Walsh eine Ausstellung zusammengestellt, die Positionen zwischen Stadtplanung und Grafikdesign zur Schönheit vorstellen. Vernissage war am 10. Mai 2019 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Company: Secret Universe

Designmuseo , Helsinki / FI
– 22.09.2019
designmuseum.fi 

In 2007, Aamu Song and Johan Olin founded the Company design studio. For the first time, the Design Museum in Helsinki is dedicating an exhibition to the studio, which specialises in traditional folk crafts. On their travels around the world, Song and Olin have visited numerous workshops and craftsmen in Japan, Russia, and Mexico. The knowledge and skills obtained as a result have been translated into art objects, clothing, accessories, and furniture. In their work, the duo is primarily concerned with draw- ing attention to aspects such as craftsmanship threatened with extinction and our unsustainable consumer culture. In addition to displaying finished prod- ucts, the exhibition also shows the studio’s artistic design process – starting with the research trip all the way to actual production.

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Unlabel. Mode jenseits von Kategorien

Museum für Gestaltung Zürich / AT
– 29.09.2019
museum-gestaltung.ch/en/ 

Mode ist eine Art, sich zuzuordnen, eine Projektionsfläche gesellschaftlicher Konstrukte und daher in den meisten Fällen noch immer klar nach stereotypischen Männer- und Frauenbilder getrennt. „Unlabel – Mode jenseits von Kategorien“ ist eine Ausstellung von Studierenden des Masterstudiengangs Art Education, Curatorial Studies an der Züricher Hochschule der Künste im Museum für Gestaltung Zürich, die sich mit dem modischen, sozialen und gesellschaftlich etablierten Verständnis von Geschlecht und daraus resultierenden Aus- und Abgrenzungen befasst.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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Living in a Box. Design und Comics

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 20.10.2019
design-museum.de 

„What an uncomfortable chair“, beschwert sich Moominpappa, der es lieber praktisch und traditionell mag, 1958 in dem beliebten schwedischen Comic „Moomin“ über den Butterfly Chair der Grupo Austral von 1938. Seit Comics gesellschaftlich relevant geworden sind, übernimmt Design die vermittelnde Rolle zwischen imaginierter Comicwelt und unserem Alltag. Ab dem 24. Mai 2019 präsentiert das Vitra Design Museum diese spannende Beziehung in der Ausstellung „Living in a Box“ im Vitra Schaudepot anhand beispielhafter Comiczeichnungen, Graphic Novels und ergänzender Designobjekte. Auf spielerische Weise wird die Wechselwirkung von Design und Fiktion sowohl in einen historischen als auch in einen hochaktuellen Kontext gesetzt.

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FOOD: Bigger than the Plate

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 20.10.2019
vam.ac.uk 

Vom gustatorischen Experiment bis hin zum Urban Farming-Projekt, untersucht die aktuelle Ausstellung FOOD: Bigger than the Plate im Victoria & Albert Museum, unsere Beziehung zu Essen. Die Ausstellung stellt über 70 Projekte vor, die einen neuen Blick auf unsere Esskultur werfen und unser Verständnis von Nahrungsmittelherstellung, -handel und -aufnahme radikal umdenken. In spannenden Kooperationen zwischen Künstlern und Designern auf der einen und Köchen, Bauern, Wissenschaftlern und lokalen Gemeinschaften auf der anderen Seite sind vielseitige Antworten auf ein Thema von wachsendem globalen Interesse entstanden. Käse, kultiviert aus menschlichen Bakterien, Insektenwurst, die Rolle des Tisches und die Herausforderungen, die mit der Ernährung der Weltbevölkerung einhergehen werden auf unterschiedlichste Weisen erlebbar.

 

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Conversation Piece

Design Museum, Holon / IL
– 26.10.2019
dmh.org.il 

Die Gruppenausstellung mit dem Arbeitstitel „Conversation Piece“ im israelischen Design Museum Holon soll sich mit dem Dialog zwischen zwei oder mehreren Designern, der bei der gestalterischen Arbeit zum Alltag gehört, beschäftigen. Das Arbeiten im Team kann dabei eine Quelle für die eigene Inspiration sein, erfordert aber gleichzeitig auch immer die Übereinstimmung aller Beteiligten, zu jeder Zeit frei denken zu dürfen und das Gegenüber respektvoll zu behandeln, um eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstellung lädt zu diesem Zweck internationale Designer ein, ihre kreativen Dialoge zu visualisieren, zu interpretieren und zu dokumentieren – in Form von Objekten, Räumen oder auch mit interaktiven Arbeiten, die den Besucher direkt mit in die Konversation einbeziehen.

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Edge of Now

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 27.10.2019
www.zkm.de 

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland: Kim Heecheon, Yang Jian und Verena Friedrich.

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland. Das Projekt ist eine Kooperation des ZKM, des Nam June Paik Art Centers in Seoul und des Chronus Art Center in Shanghai zur Förderung junger Medienkünstler. Nach ihrem Auftakt in Seoul ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2019 in den Lichthöfen 1 und 2 des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe zu sehen und wandert im Anschluss nach Shanghai.

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Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten

Zeppelin Museum, Friedrichshafen / DE
– 03.11.2019
zeppelin-museum.de/ 

Allein in Deutschland sollen im Jahr 2020 bereits um die 1,2 Millionen Drohnen unterwegs sein. „Es ist eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint und daher vor allem auch aus künstlerischer Perspektive zahlreiche Aneignungsmöglichkeiten bietet“, beschreibt die Kuratorin der Ausstellung, Ina Neddermeyer, den ambivalenten Charakter von Drohnen. Sie sind im Massenmarkt angekommen und genießen allgemeine soziale Akzeptanz auch im zivilen Bereich. Zwischen Wissenschaft und Kunst widmet sich das Zeppelin Museum als erstes deutsches Museum mit der Ausstellung Game of Drones einer Technologie, die für ihren beträchtlichen Einfluss in vielen Bereichen, bisher noch sehr wenig Aufmerksamkeit erhält.

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Jewelry Making: Past & Present

The Museum for Islamic Art, Jerusalem / IL
– 16.11.2019
islamicart.co.il 

Die Ausstellung „Jewelry Making“ im Museum for Islamic Art teilt sich in drei verschiedene Bereiche, die Schmuckherstellung unter verschiedenen Aspekten heraus betrachten. Unter religiösen, rituellen Gesichtspunkten, werden historische Exemplare aus Christentum, Islam und Judentum vorgestellt, die Auskunft über kulturelle und ethnische Identitäten geben. In einem weiteren Teil werden Objekte zeitgenössischer Künstler präsentiert, die von Motiven und Formen historischer, islamischer Schmuckarbeiten inspiriert wurden und somit Tradition und Wandel sich spannungsreich gegenüberstehen. Der letzte Ausstellungsteil widmet sich der Schmucksammlung der Sängerin Ofra Haza.

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Das ist Leder! Von A bis Z

Deutsches Ledermuseum, Offenbach am Main / DE
– 29.12.2019
ledermuseum.de 

Die Ausstellung „Das ist Leder! Von A bis Z“ präsentiert in Form eines Lederalphabets eine umfangreiche Auswahl an Objekten aus unterschiedlichen Lederarten, anhand derer die spezifischen Anforderungen für die damit verbundene Gestaltung erläutert werden. Zu den verschiedenen Lederarten wie Rindsund Schafleder, Nubuk- und Velourleder sowie Krokodil-, Straußen- oder Haifischleder bieten sogenannte Medientische, die verschiedene Installationen ansteuern, Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften der Materialien und präsentieren mögliche Anwendungsgebiete. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die Materialien selbst zu berühren und zu erfahren. In eigens für die Ausstellung produzierten Kurzfilmen äußern sich zudem Feintäschner, Designer und Produzenten im Rahmen von Kurzporträts zu Themen wie Handwerk, Tradition, Fertigungsprozessen oder der Rolle von Trends.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Thonet & Design

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Die Ausstellung „Thonet & Design“ in der Neuen Sammlung in München reflektiert anhand der Unternehmensgeschichte von Thonet 200 Jahre Möbeldesign. Thonet wurde 1819 vom Tischlermeister Michael Thonet gegründet und wurde im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten Holzmöbelhersteller. In den 1920er-Jahren wendete sich das Unternehmen den damals neuartigen Stahlmöbeln zu, wodurch auch die Verbindung zu verschiedenen Bauhaus-Gestaltern zustande kam. Die Ausstellung zeigt neben den Bugholz- und Stahlrohrmöbeln aber auch Entwürfe zeitgenössischer Designer wie Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic oder Sebastian Herkner. Steffen Kehrle, der die Ausstellung gestaltet hat, entwarf im Rahmen dieser Arbeit außerdem ein Sitzmöbel für die Neue Sammlung.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Nº 283
The Power of Design

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