Nº 254
Stylewriting

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Editorial
Text: Stephan Ott

Design.

„Design ist nicht ein Text.“ Mit diesem Satz artikulierte Gui Bonsiepe kürzlich im Rahmen der Konferenz re/set an der Hochschule für Gestaltung Offenbach sein Unbehagen gegenüber einer Designtheorie, die ohne die Einbeziehung praktischer Projekte agiert. Promotionsarbeiten im Design sollten sich, so Bonsiepe, daher nicht nur, wie etwa in den Kulturwissenschaften üblich, auf einer textlichen Ebene, sondern in jedem Fall praxisbezogen mit ihrem Gegenstand befassen. Wie, jenseits theoretischer Diskurse, eine explizite Praxisbezogenheit formuliert werden kann, davon konnten sich ein paar Tage später die Teilnehmer der Mainzer Designgespräche ein sehr genaues Bild machen. Dort nämlich präsentierten unter anderen Desiree Heiss und Ines Kaag, Gründerinnen und Protagonistinnen des (Mode-)Labels Bless ihre Arbeit, die von Experiment, Erweiterung und Überraschung geprägt ist. Dass ihr Tun nicht primär von betriebswirtschaftlichen oder marketingorientierten Überlegungen getrieben ist und sie dennoch ernährt, ist dabei kein Widerspruch.
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Filter:

4D-Drucke

Text: Ann-Katrin Gehrmann

4D-Druckergebnisse erweitern in Bereichen wie der Medizin oder der Architektur dreidimensionale Objekte um den Faktor Zeit. Die in 3D konzipierten und gedruckten intelligenten Materialien besitzen die Eigenschaft, ihre Form verändern zu können. Visionäre träumen von sich selbst reparierenden Wasserrohren oder sich selbst aufbauenden Möbeln. Anhand ausgewählter Projekte wird klar, dass die Realisierung dieser Visionen in nicht allzu ferner Zukunft liegt.
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Focus:

Graffiti – Symbols, Spaces,

Bodies: Inscriptions and Rejections

Text: Hans Ulrich Reck

Kürzlich notierten die Feuilletons renommierter Zeitungen, wieder einmal, dass ein neues „Bild“ des „Graffiti-Künstlers“ Banksy auf dessen Webseite veröffentlicht worden sei. Niemand wisse, wo sich das Original befinde. Thematisch scheint es sich allerdings nicht mehr um ein Graffito, also eine insignienhaft oder emblematisch entworfene Schraffur und Kritzelei zu handeln, sondern eben wirklich um ein „Bild“. Es zeige ein sich umarmendes Liebespaar, das sich nicht mit sich selbst beschäftige, sondern jeweils individuell und atomistisch getrennt mit dem eigenen, magisch leuchtenden Smartphone.
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Files:

Farbstoffsolarzellen.

From DIY to Solar Chic

Text: Mareike Gast

Farbstoffsolarzellen erreichen selbst mit derzeitigen Laborspitzenwerten von 13 Prozent nicht annähernd den Wirkungsgrad von Siliziumsolarzellen, die über 20 Prozent der Sonnenenergie in Strom umwandeln können. Allerdings bestechen Farbstoffsolarzellen durch andere Vorzüge.
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Gert Selle, Im Haus der Dinge

Mit 60 Bleistiftzeichnungen von Astrid Brandt


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Gerhardt Kellermann

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Inhalt

Editorial

Filter

4D-Drucke
Höhenwinddrachen
Workshops
Domino
Fahrradhelme

Research
Heat-resistant Microchips
Improving Access to Medical Oxygen
ENCRICH

Scene

Agenda
Ausstellungen, Konferenzen, Events, Wettbewerbe

Focus: Stylewriting

Was ist Stylewriting?
A Tribute to Style

Wie ein Phantom
Hamansutra

Graffiti
Symbols, Spaces, Bodies: Inscriptions and Rejections


Ästhetik der Krise
Notes on the Athenian Street Art

Mirko Borsche
Form is More Important than Colour

Files

Ferdinand Kramer
Tinkering with Wing Bolts

Businesscard mit Rebhuhn
The Public Face of Corporate Design

Discourse
Design und Geldkulturen

Output Competition 2014
form Audience Award

Archive
Sie haben Ihr Ziel erreicht – The Phantom Ball

Carte Blanche
CoDesign

Material
Farbstoffsolarzellen


Media
Neue Bücher, DVDs, Magazine, Webseiten und Apps

Fabio Gramazio, Matthias Kohler, Silke Langenberg (Hrsg.):
Fabricate – Negotiating Design and Making