18. Juni 2018

News

Anni Albers

K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

– 9. September 2018

kunstsammlung.de

 

Anni Albers war eine deutsch-amerikanische Künstlerin und Designerin. Sie entwickelte textile Strukturen, Farbkomposita und abstrakte Formensprachen sowie innovative Textilien für Teppiche und Vorhangstoffe. Die Retrospektive beginnt 1922 in Deutschland mit ihrer Zeit am Bauhaus und reicht bis zu ihrem Wirken in den 1980er-Jahren in den Vereinigten Staaten.



 

Die Ausstellung entstand als Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf mit der Tate Gallery of Modern Art London.

Anni Albers, geboren 1899 als Annelise Elsa Frieda Fleischmann und gestorben 1994, war eine der einflussreichsten Frauen in der Entwicklung der Moderne. Sie studierte am Bauhaus in Weimar und Dessau Textildesign, wo sie mit Materialien, Techniken und Strukturen experimentierte und die Textilien und ihre Herstellung revolutionierte. Während des zweiten Weltkriegs emigrierte sie mit ihrem Mann Josef Albers in die Vereinigten Staaten und entwickelte dort auch weiterhin neue Garne und Webstoffe und unterrichtete sowie schrieb Texte über Farbenlehre und Design.

Anni Albers formulierte ihre Erfahrungen 1984 in einem Text wie folgt: „Studierende sorgen sich, ihren Weg zu wählen. Ich sage ihnen immer: ‚Du kannst von überall, überall hingehen.’ In meinem Fall waren es Garne, die mich eingefangen haben – tatsächlich gegen meinen Willen. Mit Garnen zu arbeiten, schien mir verweichlicht. Ich wollte etwas, was erobert werden muss. Aber die Umstände hielten mich bei den Garnen und überzeugten mich letztlich. Ich lernte ihnen zuzuhören und ihre Sprache zu sprechen. Ich lernte mit ihnen umzugehen. Und mit dem Zuhören entstand allmählich auch ein Verlangen nach Freiheit über ihre Grenzen hinaus, was mich zu einem neuen Medium, den Grafiken, führte. Garne waren nicht mehr länger dreidimensional; allein ihre Ähnlichkeit wirkte wie auf Papier gezeichnet oder gedruckt. […] Was ich versuche zu vermitteln ist, dass Material ein Mittel der Kommunikation ist. Dass Zuhören, nicht das Beherrschen, lässt uns wirklich aktiv werden. Es heißt: Man muss passiv sein, um aktiv werden zu können.“ Nachzulesen auf der Website der Josef and Anni Albers Foundation.

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