Case Studies

Reykjavík Art Museum

– 23. April 2017

artmuseum.is


Ein vielseitiger Einblick in aktuelles isländisches Produktdesign bietet die Ausstellung „Case Studies. Product Design into the 21st Century“. Wie der Name schon sagt, wird die Disziplin und ihre lokale Ausprägung anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht, die auch Aufschluss über verschiedene Faktoren des Designprozesses geben. 




Das Bewusstsein, dass Produktdesign mehr ist, als die reine Verschönerung von Dingen, setzt sich immer mehr durch. Wie isländische Gestalter mit Anforderungen wie Umweltfreundlichkeit und Entscheidungen über Materialauswahl oder Produktionsprozesse umgehen, zeigt eine aktuelle Ausstellung im Reykjavík Art Museum. Die Designerin Brynhildur Pálsdóttir, die Keramikkünstlerin Ólöf Erla Bjarnadóttir und der Geologe Snæbjörn Guðmundsson betreiben zum Beispiel eigene Materialforschung , indem sie sich mit der Herstellung von Porzellan aus lokalen Mineralien beschäftigen. Sigga Heimis wiederum sieht sich in ihrer Arbeit für IKEA mit den Bedingungen von Massenproduktion konfrontiert, wobei sie einen Standard zu erfüllen hat, der eine Vielzahl von Auflagen umfasst, etwa zu Qualität, Funktionalität oder dem Herstellungspreis. Die Float Cap von Unnur Valdís Kristjánsdóttir hingegen ist ein Beispiel dafür, wie ein Produkt auch eine soziale Auswirkung nach sich ziehen kann. In Island, einem Land der Badekultur, hat die Kappe, die den Kopf des Trägers im Wasser stabilisiert, einen regelrechten Trend des „gemeinsamen Floatens“ ausgelöst.

 

Begleitend zur Ausstellung finden Veranstaltungen wie Talks oder Workshops statt.



















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