form N° 266.
Man/Machine


Ein Leben ohne sie ist kaum mehr vorstellbar: Maschinen. Während wir sie oft genug wegen einer Fehlfunktion verfluchen, sind es doch technische Erweiterungen, die uns große Distanzen in kürzester Zeit zurücklegen lassen, ungeahnte Kräfte verleihen, permanente Kommunikation erlauben und unsere Gesundheit wiederherstellen oder verbessern können. Nichtsdestotrotz ist das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ambivalent, denn jeder vermeintliche Fortschritt kann für neue, unvorhersehbare Problematiken sorgen. Der Frage, wie sich unsere Beziehung zu Maschinen gestaltet, gehen wir im Focus von form 266 nach.




Sascha Dickel erläutert in seinem Beitrag „Higher Faster Further – Technik auf den Leib gerückt“, den wir Ihnen online zur Verfügung stellen, wie sich die Vision der Cyborgisierung nur allzu gut in die Gedankenwelt der Moderne einfügt und nicht nur als transhumanistische Fantasie abgetan werden kann. Welche Rolle Design bei der Entwicklung der zukünftigen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine spielen sollte, beschreibt Jochen Denzinger in seinem Artikel „Der Interface-Komplex – Design for Interaction“. Dort plädiert er für eine bessere Verzahnung von Engineering, Informatik und Design, damit Interfaces für Nutzer leichter erkenn- und erfahrbar werden. Was Fiktionen, wie wir sie aus Film und Literatur kennen, über das Verhältnis von Mensch und Maschine verraten, legt Stephan Ott in „Funktion folgt Fiktion – His Machine’s Voice“ dar und bemerkt, dass die Fiktion auch im Design ein nützliches Werkzeug sein kann. Eine Bildstrecke zu Man/Machine-Fiktionen von 1874 bis heute lädt außerdem zu einer visuellen Zeitreise ein.

 

Darüber hinaus stellen wir neben den Entwürfen des slowenischen Designers Saša J. Mächtig, die für den Stadtraum im ehemaligen Jugoslawien prägend waren, unter anderem die Arbeiten des Textildesigners Alexander Girard vor, die aktuell im Vitra Design Museum zu sehen sind, und berichten über den diesjährigen Salone del Mobile in Mailand aus der Materialperspektive.

 

Diesmal können Sie neben dem oben erwähnten Beitrag von Sascha Dickel aus dem Focus sowohl den Artikel „Soft Skills“ zu Neu- und Uminterpretationen von Schaumstoffen als auch das Studioporträt des in São Paulo ansässigen Grafikdesignstudios Barca online lesen.

 

In den form Dossiers erfahren Sie mehr über die Einstellungen und Ansichten dreier Schmuckgestalter, deren Broschen wir im Heft-Artikel „Ansteckend“ zeigen.



















Shop

Nº 271
Gefahr/Danger

form Design Magazine


Jetzt bestellen

Shop

LOGO.
Die Kunst mit dem Zeichen

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt


Jetzt bestellen

Shop

form Edition #4

Stoneware Plates
by Katrin Greiling

Jetzt bestellen