form Nº 271.
Gefahr


Sie lauert überall, heißt es. Als Stolperfalle im Alltag oder drohende Klimakatastrophe tritt uns die Gefahr in unterschiedlichen Gewändern gegenüber. Ist sie erkannt, kann sie nicht nur gebannt, sondern auch vor ihr gewarnt und sie in Zukunft vermieden werden. Welchen Beitrag das Design dazu leisten kann – ob in Form von Warnplakaten und -zeichen oder im Rahmen einer verantwortungsvollen Produktentwicklung, ob als Werkzeug zum Erhalt von Freiheit trotz steigender Sicherheit oder unter der Bedingung riskanter Kommunikation – thematisieren wir im Focus-Teil von form 271 aus verschiedenen Perspektiven.




Während Friedrich von Borries es als „eine Aufgabe von Designern [betrachtet], nicht nur bei der Herstellung von Sicherheit mitzuwirken […], sondern die Gesellschaft produktiv zu verunsichern, damit sie lernt, […] Unsicherheit auszuhalten“, erläutert Klaus Peter Japp in seinem Artikel „Auf eigene Gefahr? – The Risk of Trusting“, warum wir Entscheidungen, die Autoritäten für uns treffen, immer mehr als Gefahr wahrnehmen. Wo überall es gefährlich werden kann und wie Plakate und Zeichen vor Gefahren warnen, stellen Jörg Stürzebecher und Johannes Bergerhausen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Außerdem haben wir den Leiter des Miele Design Centres, Industriedesigner Andreas Enslin, und den selbstständigen Designer Lutz Gathmann, gefragt, wie Design Produktsicherheit gewährleisten kann. Drei Projekte zum Thema Datensicherheit veranschaulichen darüber hinaus, wie man sich sicher durchs Internet bewegt.

 

In den zwei „ungefährlichen“ Teilen des Hefts widmen wir uns unter anderem heutigen Schlafbedürfnissen und den daraus hervorgegangenen Produkten, untersuchen in der Rubrik Archive den Roman „The Fountainhead“ von Ayn Rand unter gestalterischen Gesichtspunkten und gehen in „A Matter of Touch – Material wirkt“ den bisher weniger bekannten Effekten von Material nach.

 

Im Zentrum des dritten Teils unserer Jubiläumsserie „Revisiting the Past“ stehen die Werbeanzeigen, die von Designbüros in den 1980er-Jahren in der form geschaltet wurden und die Sie hier einsehen können. Im Heft haben wir sie unter den Aspekten „Teambuildung“, „Pop-Moderne“ und „Anzeigen als Diskursmedium“ betrachtet.

 

Diesmal können Sie neben dem Artikel „Synthesizer en miniature“, der aktuelle Produkte zur Erzeugung elektronischer Musik vorstellt, auch den Focus-Text zu Gefahrenplakaten und den Beitrag zur Arbeit von Collectif Blanc, einer kuratorischen Plattform für Druckprodukte, online lesen.

 

In form Dossiers finden Sie ein Interview als Erweiterung zu dem Artikel „Schlaf Bedürnisse Wecken – Good Night?“: Wir haben mit der Schlafforscherin Thea Herold über die Gestaltbarkeit eines besseren Schlafs gesprochen.

 

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Nº 271
Gefahr/Danger

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Die Kunst mit dem Zeichen

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt


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form Edition #3

Wooden Object by Kai Linke

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