Otto Bartning

Akademie der Künste, Berlin

– 18. Juni 2017

adk.de


Mit seinen theoretischen Denkansätzen sowie mit Kirchen, Wohnungs- und Kulturbauten hat Otto Bartning bleibende Spuren in der deutschen und europäischen Baukultur hinterlassen. Die Ausstellung „Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne“ bietet nun erstmalig einen umfangreichen Einblick in seine Arbeit.




Menschliche Bedürfnisse, Nutzerfreundlichkeit und gesellschaftliche Prozesse spielen in Bartnings Entwürfen ebenso eine Rolle wie der künstlerische Ansatz. Auch seine theoretischen Überlegungen und Konzepte waren prägend, etwa in Form einer Studienreform, auf die sich Walter Gropius bei der Gründung des Bauhauses stützte. Bekannt ist er vor allem als wichtige Figur des Wiederaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. So setzte er sich etwa für die „spirituelle Dimension des Lebens“ ein, indem er ein System für Notkirchen entwickelte, die schnell aus vorgefertigten Elementen errichtet werden konnten und von denen über 40 in ganz Deutschland gebaut wurden. Als Mitglied in verschiedenen Gremien trug er zur Umsetzung von schlichter, sachlicher Architektur bei, die sich unter anderem in Siedlungsbauten, Kirchen, Krankenhäusern und Kultureinrichtungen manifestierte.

Die Exponate, die in der Ausstellung gezeigt und in Kontext gesetzt werden, speisen sich zu großen Teilen aus dem privaten Nachlass des Architekten, der sich im Besitz der TU Darmstadt befindet.

 

Im Anschluss wird die Ausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe (22. Juli bis 22. Oktober 2017) und im Institut Mathildenhöhe Darmstadt (19. November 2017 bis 18. März 2018) zu sehen sein. 



















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