Proof of Life / Lebenszeichen

Weserburg, Bremen

– 25. Februar 2018

weserburg.de


Bis zum 25. Februar 2018 werden in der Weserburg in Bremen Exponate aus einer Privatsammlung gezeigt, die in dieser Form noch nicht öffentlich präsentiert wurden. An über 100 Gemälden, Skulpturen und Fotoarbeiten lässt sich der Umgang mit existenziellen Fragen zwischen Leben und Sterben betrachten. 




Im Zentrum der Ausstellung steht dabei die Frage, warum ausdrucksstarke Bilder im kollektiven Gedächtnis verhaftet bleiben und sie ihre Relevanz auch dann noch behalten, wenn sich der gesellschaftliche Kontext ihrer Entstehung schon lange geändert hat.

Viele der Ausstellungsstücke sind Neuinterpretationen berühmter Werke oder greifen Merkmale markanter Vorbilder auf, um diese in den heutigen Kontext zu übertragen und zu aktualisieren. Ein wichtiger Teil der Ausstellung stellt beispielsweise die lebensgroße Vollplastik von Gavin Turk dar, die das bekannte Gemälde „Der Tod des Marat“ von Jacques-Louis David aus dem Jahr 1793 mit dem Selbstbildnis des Künstlers verschmilzt. Dadurch verändert sich die Bedeutungsebene hinter der dargestellten Person. Marat, zuvor als Märtyrer erhöht, wird hier zum Exempel des Scheiterns der modernen Kunst an der Vermittlung von zentralen Werten wie Aufklärung und Freiheit.

Auch andere Werke bedienen sich dem Mittel der Neukontextualisierung und dem Zitieren alter Bildsymboliken, wie etwa die der Künstler Jake und Dinos Chapman und John Isaacs.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm, das unter anderem eine Gesprächsrunde, ein Kinderkulturprojekt, eine Podiumsdiskussion und ein Konzert umfasst. 



















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