28. Mai 2018

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Re: Junggesellenmaschinen

Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

– 22. Juni 2018

rebachelormachines.com

 

Die Ausstellung „Re: Junggesellenmaschinen“ wurde von Teilnehmenden des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig organisiert und hinterfragt den Mensch-Maschine-Mythos, der Anfang des 20. Jahrhunderts entstand, auf Aktualität.



 

Der Begriff „Junggesellenmaschine“ wurde zuerst um 1913 durch den französisch-amerikanischen Künstler Marcel Duchamp als Titel für ein Teilwerk seines Kunstobjektes „Großes Glas“ bekannt. Zeitgenossen, wie Michel Carrouges oder Franz Kafka entwickelten diesen Begriff zu einem philosophischen Mythos. Hierbei beschreibt es den Menschen als Maschine in diktierten Beziehungen und einer technischen Erotik. Die Ausstellung greift diese Aspekte auf und hinterfragt, wie der Mythos durch die Entwicklungen des digitalen Zeitalters verändert wurde und ob er in Bezug auf aktuelle Themen wie Feminismus noch relevant ist. Ausgestellt werden Werke der Wanderausstellung „Junggesellenmaschine“ aus dem Jahr 1975 von Harald Szeemann, die in einem digitalen Archiv zugänglich sind. Diese werden mit zeitgenössischen Arbeiten und Recherchen ausgehend von dem Mythos zur Diskussion gestellt. „Re: Junggesellenmaschinen“ möchte das Konzept der damaligen Philosophen und Künstler und die Intention der Ausstellung Szeemanns mit dem aktuellen Zeitgeist abgleichen und den Mythos aus der heutigen Perspektive neu betrachten. Im Fokus stehen Themen wie „Fortpflanzung“, freie Sexualität, das heutige Verständnis von Erotik und die Überwindung von Geschlechterfragen sowie Digitalisierung und die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, bis hin zu einem posthumanen Zustand. Zusätzlich ist interessant zu vergleichen, wie die einzelne Meinung Szeemanns mit dem Ergebnis des kollektiven Rechercheprojekts des Masterstudiengangs in Kommunikation tritt.

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