Warten.
Zwischen Macht und Möglichkeit

Hamburger Kunsthalle

– 18. Juni 2017

hamburger-kunsthalle.de


Wir warten. An der Supermarktkasse, auf die Mittagspause oder an der Bushaltestelle. Es ist ein alltägliches und altersübergreifendes Phänomen. Doch wie nutzen wir unsere Lebenszeit, während wir auf ein bestimmtes Ereignis warten? Die großangelegte Ausstellung „Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit“ nähert sich mit den fotografischen Arbeiten von 23 Gegenwartskünstlern dieser Frage.




Wenn man bedenkt, dass sich im Warten vor allem der gesellschaftliche Status eines Menschen ablesen lässt, bekommt die altbekannte Aussage „Zeit ist Geld“ eine völlig neue Bedeutung. Wohlhabende Menschen erkaufen sich kürzere Wartezeiten, wohingegen Geflüchtete oft jahrelang auf die Entscheidung eines Asylantrags warten. Wartehallen sorgen dafür, dass das Warten selbst zu einem Symbol des Nichtstuns und der Langeweile wird. Begreift man es jedoch als geschenkte Lebenszeit, die uns einen Raum für Kreativität und Entschleunigung bietet, öffnet sich uns eine völlig neue Welt. Zu den beteiligten Künstlern gehören unter anderen die Fotografen Andrea Diefenbach, Paul Graham und Andreas Gursky. Begleitend zur Ausstellung wurde eine eigens für die Ausstellung konzipierte Webseite geschaltet, die als Onlineplattform für Bilder, Texte, Filme und Informationen zur Ausstellung dient. Auch Materialien von Künstlern, Autoren und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen werden zur Verfügung gestellt.

 

Die Schau wird in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle gezeigt und kann Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und Donnerstag von 10 bis 21 Uhr besucht werden. Informationen zu den Eintrittspreisen sind online verfügbar.



















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