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28/07/10
Der Londoner Grafikdesigner Neville Brody gibt dem jährlich stattfindenden London Design Festival kontra: Er hat das Anti Design Festival ins Leben gerufen, das dieses Jahr vom 18. bis zum 26. September zum ersten Mal stattfinden wird.
Das Gegenfestival dreht sich um unkommerzielle gesellschaftskritische Werke im Kunst- und Designbereich. Es bietet die Chance, Arbeiten publik zu machen, die es nicht auf den Markt geschafft haben - oder gar nicht den Anspruch haben, auf dem Massenmarkt zu bestehen. Schon mit dabei: renommierte Gestalter Jonathan Barnbrook, Stuart Semple und Stefan Sagmeister.
Alle, die mit ihren Werken ein breites internationales Publikum herausfordern und zum Überdenken von Kunst und Design in der heutigen Kultur anregen wollen, können in einer der beiden Kategorien beim Anti Design Festival anmelden: Die erste Kategorie ist für kleine, reproduzierbare Produkte. Sinn ist, eine große Menge günstig produzierter Artikel auszulegen, die die Besucher bei Bedarf mitnehmen und gebrauchen können. Zur zweiten Kategorie gehören größere Unikate, die als Ausstellungsstücke präsentiert werden. Thema dieser Kategorie ist „State of Mind, Mind of State“ - hier soll es um die wechselwirkende Beziehung zwischen der persönlichen Psychologie und der Selbstbeherrschung gehen.
Anmeldeschluss ist der 13. August. Das Festival findet rund um die Redchurch Street im Stadtteil Shoreditch statt.

Mehr Informationen sind auf der Website des Veranstalters zu finden:
antidesignfestival.com

 
 
 
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