Agenda

Oktober

Linking Leather

Deutsches Ledermuseum, Offenbach/Main / DE
– 22.10.2017
ledermuseum.de 

Die aktuelle Ausstellung „Linking Leather. Die Vielfalt des Leders“ im Deutschen Ledermuseum in Offenbach präsentiert noch bis in den Oktober hinein eine interaktive Installation rund um das Thema Leder. Leder ist nicht nur einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit, seine Verwendung findet sich auch in vielen Kulturkreisen wieder – sowohl zum Schutz, aber auch als reine Zierde. Die Vielfalt des Materials reicht von Rinds- und Lammleder über Velours bis hin zu Lederimitaten. Unterschiede finden sich aber nicht nur im Ursprung des Materials, sondern auch in der Verarbeitungsmethode selbst. Das interaktive Konzept der Ausstellung soll Besuchern ermöglichen, sich mit der Materialität von Leder vertraut zu machen, während verschiedene Projektionsflächen mittels Text und Bild spielerisch weitere Informationen zu Lederarten und Verarbeitungstechniken liefern.

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Designers’ Open

Kongresshalle am Zoo, Leipzig / DE
– 22.10.2017
designersopen.de 

Die Designers’ Open als Messe für Design, Kommunikation und den Vertrieb von individuellen Produkten präsentiert während der dreitägigen Veranstaltung vom 20. bis zum 22. Oktober 2017 wieder die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche. Zum Programm gehören Konferenzen, Ausstellungen und (Moden-) Schauen, aber auch die Verleihung von verschiedenen Awards wie dem Green Product Award. Die Designers’ Open ist Teil des Design Festivals Leipzig. Während des Festivals werden auch in diesem Jahr wieder verschiedene Spots im gesamten Stadtgebiet bespielt, die in die Bereiche Research and Industry, Interior and Furniture, Fashion and Accessories sowie Graphic and Media unterteilt sind.

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Design Manchester 17

Manchester / GB
– 22.10.2017
designmcr.com 

Dieses Jahr findet das Festival Design Manchester zum fünften Mal statt. Gestaltung soll dort neu definiert und als die Basis und der Rahmen von Ideen gehandelt werden. Der rote Faden des Festivals lässt sich in dieser Definition von Design erkennen. Das Konvolut an Veranstaltungen aus verschiedenen Disziplinen verteilt sich über die ganze Stadt.

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Graphic Matters

Breda / NL
– 22.10.2017
graphicmatters.nl 

Das alle zwei Jahre stattfindende Graphic Matters-Festival in Breda organisiert einen Monat lang Ausstellungen, Workshops und Touren in diesem Jahr zum ersten mal in Breda's Museum zum Thema visuelle Kultur. Sowohl junge als auch etablierte Designer sind angehalten, ihre ganz persönliche Sicht auf zeitgenössische Entwicklungen in der (typo-)grafischen und visuellen Welt zu präsentieren. Das Festival legt dabei besonderen Wert darauf, die kommunikative Kraft von Design im Alltag offenzulegen und möchte Experten in ihrer Arbeit inspirieren. Gleichzeitig soll aber auch die breite Öffentlichkeit in den Dialog einbezogen werden, um zu vermitteln, welchen Einfluss Bilder auf unser Verhalten und die Meinungsbildung haben können.

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Und. Die Ausstellung

Wasserschloss Klaffenbach , Klaffenbach / DE
– 22.10.2017
wasserschloss-klaffenbach.de 

Nicolaus Ott und Bernard Stein zählen zu den prägenden Designern der westdeutschen Kulturlandschaft seit 1978. Das Wasserschloss Klaffenbach zeigt noch bis zum 22. Oktober die Entstehungsprozesse ihrer Arbeiten. Das Berliner Atelier gestaltete unter anderem zahlreiche Plakate für wichtige deutsche Kulturstätten. Die Ausstellung „Und“ gibt einen Einblick in die Entstehung dieser Arbeiten im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Schönheit und der Suche nach grafischen Innovationen.

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Century of the Child

Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften, Berlin / DE
– 22.10.2017
nordischebotschaften.org 

Wie sehr sich die Rolle des Kindes in der europäischen Gesellschaft verändert hat, lässt sich sehr gut an den Produkten nachvollziehen, die seit 1900 für sie gestaltet wurden. Mit der Ausstellung „Century of the Child“ zeigen die Nordischen Botschaften in Berlin die Veränderungen in der Spielzeugentwicklung, die sich in den letzten hundert Jahren abgespielt haben. An zahlreichen einflussreichen Designentwürfen von beispielsweise Alvar Aalto, Kay Bojesen, Olafor Eliason und Elsa Beskow zeigt sich, dass die Gestaltung für Kinder im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung gewonnen hat. Es werden jedoch nicht nur namhafte Designer ausgestellt, sondern auch anonyme Entwürfe und die Produkte großer Firmen wie IKEA, Brio, Lego und Marimekko. An ihnen wird sichtbar, wie Spielzeuge Lebenswelten erschaffen und gleichzeitig den Zustand einer Gesellschaft als Ganzes reflektieren. 

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World Design Summit Montreal

Montreal / CA
– 25.10.2017
worlddesignsummit.com 

Der World Design Summit in Montreal widmet sich disziplinübergreifend – von Stadtplanung und Architektur über Landschafts- und Innenarchitektur bis hin zu Industrie- und Grafikdesign – positiven Veränderungen und der Stimulierung eines nachhaltigen Wachstums in der Wirtschaft. Neben dem 150-jährigen Jubiläum Kanadas, feiert Montreal in diesem Jahr auch das 375-jährige Bestehen der Stadt sowie 50 Jahre Expo 67. Im Rahmen des World Design Summit findet vom 16. bis zum 20. Oktober 2017 eine Konferenz statt, bei der sich unter anderen Ruedi Baur, Jan Gehl und Haruko Tsutsui Themenbereichen wie Design for Earth, Design for Participation, Design for Transformation, Design for Beauty, Design for Sale oder Design for Extremes widmen.

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Graphic Design Festival Scotland

The Lighthouse, Glasgow / GB
– 26.10.2017
graphicdesignfestivalscotland.com 

Das Graphic Design Festival Scotland ist eine internationale Organisation, die sich der Förderung von Kreativität, Innovation und Kollaboration verschrieben hat und mit Workshops, Talks, Diskussionen, Ausstellungen und Wettbewerben die Grafikdesignszene in Schottland zusammenbringen möchte. Zum Programm gehören praktische Workshops zu Themen wie Branding, Illustration, Fotografie, Animation, Type Design, Webdesign, Webentwicklung, Schildermalerei, Kunst im öffentlichen Raum und visuelle Präsentation. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern zudem zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung. Zu den Sprechern der diesjährigen Konferenz zählen unter anderen Harry Pearce von Pentagram, Liza Enebeis von Studio Dumbar sowie Carola Seybold von Pantone.

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Sound and Matter in Design

Design Museum Holon / IL
– 28.10.2017
dmh.org.il 

[Klang und Materie im Design] Sensorische Erfahrungen wie das Hören haben in den vergangenen Jahren vermehrt beeinflusst, wie wir die Welt um uns herum erfahren und verarbeiten beziehungsweise mit unserer Umwelt kommunizieren – was sich wiederum auf die Gestaltungsdisziplin auswirkt. Dabei kann es sich gleichermaßen um die reale Welt als auch um die virtuelle handeln. Die aktuelle Ausstellung „Sound and Matter in Design“ im Design Museum Holon widmet sich vor diesem Hintergrund vom 29. Juni bis zum 28. Oktober 2017 der Thematik. Ausgestellt werden Sound-Objekte, Lautsprecher und Musik von internationalen Designern zusammen mit interaktiven Installationen lokaler Designer.

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Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 29.10.2017
textielmuseum.nl 

[Glänzend. Damast und Glas von der Klassik bis zum Art déco] Glänzende Damast- Tischdecken und glitzernde Glaswaren scheinen einfach zusammenzugehören – vor allem, wenn es darum geht, eine festliche Atmosphäre zu schaffen. Die aktuelle Ausstellung „Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco“ beleuchtet die Interaktion zwischen diesen beiden Materialien und Produkten aus den Niederlanden – von den klassischen Dekorationen des 19. Jahrhunderts und der Jugendstil-Bewegung um 1900 bis zum Art déco in den 1930er-Jahren, von künstlerischen Entwürfen über industrielle Kollaborationen bis hin zu übermütigen und geometrischen Formen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem Glaswaren von Karel de Bazel, Weingläser von Willem Jacob Rozendaal und Damast von Chris Lebeau.

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Food Revolution 5.0

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 29.10.2017
mkg-hamburg.de 

Nahrung ist die Grundlage unserer Existenz; in unserer heutigen Überflussgesellschaft ist Essen aber schon lange Teil einer exzentrischen Selbstdarstellung und beinahe zur Religion geworden. Im Gegensatz dazu kämpfen auf der anderen Seite der Welt immer mehr Menschen ums Überleben. Klimawandel, Ressourcenknappheit, steigende Bevölkerungszahlen, Hunger und geopolitische Krisen fordern ein Umdenken – bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung. Mit Visionen und Konzepten von Gestaltern, Architekten und Wissenschaftlern widmet sich die Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ der Thematik und dringlichen Fragen in diesem Zusammenhang: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus?

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Biennial of Design Ljubljana

Ljubljana / SI
– 29.10.2017
bio.si 

Die Designbiennale in Ljubljana wurde bereits 1964 als erste ihrer Art in Europa gegründet, mit dem Ziel, langfristig und kollaborativ als Versuchsfeld für das Design und die Verbesserung alltäglicher Lebensbedingungen zu dienen. In diesem Jahr findet unter dem Motto „Faraway, So Close“ die 25. Edition statt, die sich der Auseinandersetzung mit Alternativen zur Lebensumgebung Stadt widmet. Auch wenn der urbane Raum immer noch als gültiges zeitgenössisches Modell gilt, verlassen ihn doch auch immer wieder Menschen auf der Suche nach alternativen Lösungen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erarbeitet die Biennale anhand von sieben über Slowenien verteilte Standorte und in Kooperation mit internationalen Designstudios Konzepte für neue potenzielle Lebensumfelder.

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Common Places

Museum of Architecture and Design, Ljubljana / SVN
– 29.10.2017
mao.si 

Das Museum für Architektur und Design in Ljubljana stellt mit Common Places eine Ausstellung vor, deren Exponate sich über das Viertel Nove Fužine verteilen, in dem das Museum verortet ist. Aus der Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro Plan Común und dem Landschaftsarchitekten Tiago Torres-Campos entstanden fünf Ziegelsteinkonstruktionen, an denen Kurzgeschichten des slowenischen Autors Goran Vojnović zu lesen sind. Das Medium einer interaktiven, über die Stadt verteilten Ausstellung wurde bewusst gewählt, um die Bindung zwischen Anwohnern und Museum zu stärken und um Besuchern den Stadtteil näher zu bringen. 

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25th Biennale of Design

Ljubljana / SI
– 29.10.2017
bio.si 

Unter dem Motto „faraway, so close“ eröffnet die Biennale of Design in Ljubljana zum 25. Mal eine internationale Diskussions- und Ausstellungsplattform für neue Gedankenansätze in der Designpraxis. Design zeigt sich hier nicht nur im klassischen Sinn, sondern auch als eine enge Verflechtung mit wissenschaftlicher Forschung, humanistischen Fragestellungen, ungewöhnlichen Produktionsmethoden und systematischen Ansätzen. Durch die vielseitige Aufstellung wird die Vermittlung und gemeinschaftliche Entwicklung von resilienten Strukturen erzielt, die sowohl lokalen Anforderungen, als auch globalen Herausforderungen begegnen können. Dieses Jahr steht eine gesellschaftliche Entwicklung im Fokus, die überall in Europa, besonders aber in Slowenien sichtbar wird. Trotz anhaltender Urbanisierung ziehen vermehrt Menschen auf das Land, die in städtischen Kontexten aufgewachsen und sozialisiert sind. Dadurch verändert sich auch der rurale Lebenskontext, der nun zunehmend von urbanen Denkweisen und neuen Technologien beeinflusst wird.

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Christoph Niemann. That’s How!

Cartoonmuseum, Basel / CH
– 29.10.2017
cartoonmuseum.ch 

Erstmals in der Schweiz zeigt das Cartoonmuseum Basel eine Einzelausstellung der Werke von Christoph Niemann. Der Berliner Illustrator, Künstler und Autor gilt als einer der einflussreichsten Zeichner der heutigen Zeit. Die Ausstellung zeigt die Vielseitigkeit seiner Werke, die sowohl Auftragsarbeiten für Zeitschriften, etwa den New Yorker, Time, Wired und das New York Times Magazine sind, als auch freie Arbeiten und Reisezeichnungen, die er selbst über Internetblogs veröffentlichte.

Im Fokus stehen immer das Suchen nach der Essenz einer Idee und die Transformation eines komplexen Zusammenhangs in ein metaphorisches Bild. 

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Dutch Design Week

Eindhoven / NL
– 29.10.2017
ddw.nl 

In Eindhoven findet vom 21. bis zum 29. Oktober 2017 wieder die Dutch Design Week statt. Zum Programm gehören Ausstellungen, Vorlesungen, Preisverleihungen, Networking-Events, Diskussionen und Partys. Dabei legen die Veranstalter mit einem besonderen Fokus auf die Zukunft des Designs zudem großen Wert auf eine experimentelle und innovative Ausrichtung. Die verschiedenen Projekte und Arbeiten decken die gesamte Disziplin ab – von Grafik- und Produktdesign über Service und Food Design bis hin zu Mode, Designmanagement und Ausbildung. Auch thematisch wird dabei ein breitgefächertes Feld abgedeckt: Bio Design, Digitalität, Zukunftskonzepte, Gesundheit, Wohnen, Material, Social Design und nachhaltiges Design.

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Our Scissors

Designmuseo, Helsinki / FI
– 29.10.2017
designmuseum.fi 

[Unsere Scheren] Vor 50 Jahren entwarf Olof Bäckström die orange Fiskars-Schere, die weltweit erste Schere mit Kunststoffgriffen und seitdem millionenfach verkauft. Das Unternehmen Fiskars wurde bereits 1649 gegründet und verschrieb sich in den 1960er-Jahren erstmalig neuen Anwendungen von Kunststoff in ihrem Produktportfolio. Anlässlich dieses Jubiläums hat das Unternehmen weltweit Kreative eingeladen, sich mit individuellen Glückwünschen an der Ausstellung „Our Scissors“ zu beteiligen. Die Teilnehmer haben sich dabei sowohl von der Schere als Objekt, ihrer Farbe sowie vom Vorgang des Schneidens inspirieren lassen. Die verschiedenen Arbeiten
werden als Teil der Helsinki Design Week 2017 im Designmuseo in Helsinki zu sehen sein.

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Do Things– Stop Making Sense, It’s as Good as It Gets.

Bnkr, München / DE
– 29.10.2017
bnkr.space/ 

Die Ausstellungen „Do Things“ von Something Fantastic ist eine völlig subjektive und scheinbar keinem Ordnungssystem folgende Aneinanderreihung und Inszenierungen von Objekten und Fotografien. Diese persönliche Art des Archivierens findet im Bnkr bis zum 29. Oktober 2017 eine experimentelle Präsentationsform, die Impressionen auffängt und zu Ideen zusammensetzt.

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Food Revolution 5.0

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 29.10.2017
food.mkg-hamburg.de 

In the exhibition "food revolution 5.0", the Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg focuses on the challenges facing the global growth society regarding food supply in the future. In five narrative threads, the exhibits explore in detail the factors that might make us adopt a different approach to food as well as presenting creative solutions.

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Anfachen Award

DE
– 31.10.2017
anfachenaward.de 

Der Plakatwettbewerb Anfachen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Toleranz“ zum zweiten Mal statt. Mit dem Ziel zu „gestalten, dass die Funken fliegen“ möchte der Award Aufmerksamkeit für sensible Themen generieren und Designern, Fotografen und Künstlern gleichermaßen einen kreativen Zugang zur Thematik ermöglichen. Es können Plakate eingereicht werden, die Toleranz deuten, verstehen, gestalten oder verkünden. Aus allen Einreichungen werden dann die 25 besten ausgewählt. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden diese im Anschluss in verschiedenen Städten in Deutschland und der Welt zu sehen sein.

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Ludwigswelten

DE
– 01.11.2017
raum-welten.com/ludwigswelten 

Im Rahmen der Raumwelten-Veranstaltung und in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg findet in diesem Jahr erstmalig der Wettbewerb „Ludwigswelten. Wettbewerb für Szenografie im öffentlichen Raum“ statt. Der mit 60.000 Euro dotierte Preis sucht neuartige, kreative und interaktive Hochschulprojekte, die sich mit der dauerhaften und realisierbaren Bespielung des öffentlichen Raums in der Ludwigsburger Weststadt befassen. Inhaltlich kann es sich bei den Einreichungen um Bauten, Umbauten, mediale oder digitale Bespielungen oder dauerhafte performative Ansätze handeln. Das Gewinnerprojekt soll bis Mitte 2018 umgesetzt werden. Im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums in Ludwigsburg findet zudem ein weiterer (einmaliger) Architekturwettbewerb statt – Raumpioniere –, der sich mit visionärem Wohnen auf engstem Raum befasst.

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Oh couleurs!

Musée des Arts décoratifs et du Design Bordeaux, Bordeaux / FR
– 05.11.2017
madd-bordeaux.fr 

[Oh Farben! Design durch die Linse der Farbe] Die Ausstellung „Oh couleurs! Design through the Lens of Colour“, die noch bis zum 5. November 2017 im Musée des Arts décoratifs et du Design Bordeaux zu sehen ist, widmet sich der bisher wenig beachteten Auseinandersetzung von Designhistorikern mit dem Thema Farbe. Aspekte wie Form, Herstellung, Material und neue Technologien waren immer schon von Interesse; die aktuelle Ausstellung geht nun erstmals der Frage nach, wie Farbe die Erscheinung von Objekten und unsere Interaktion mit ihnen beeinflussen kann. Zu den Ausstellungsstücken zählen zum Beispiel neben Farben von Tupperware auch die Arbeiten des Designers Verner Panton oder die des weniger bekannten Dekorateurs Paule Marrot für Renault.

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Facetunes

Bielefelder Kunstverein, Bielefeld / DE
– 05.11.2017
bielefelder-kunstverein.de 

Mit der Ausstellung „Facetunes“ stellt der Bielefelder Kunstverein eine Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke vor, die sich mit der veränderten Stellung des Gesichts im Zuge aktueller gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen auseinandersetzen. Gezeigt werden die Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sehr verschiedene Medien bedienen, um Gesichter abzubilden oder sie als Teil ihrer Arbeit einzusetzen. Präsentiert werden unter anderem Videos, Fotografien, Bilder und Installationen von Paolo Cirio, Albrecht Fuchs, Kate Cooper und Britta Thie.

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Ineke Hans. Was ist Loos?

Kunsthalle Wien, Wien / AT
– 12.11.2017
kunsthallewien.at 

Die niederländische Designerin Ineke Hans ist besonders mit ihren hybriden Designobjekten bekannt geworden. Sie befasst sich dabei mit den verschiedenen Veränderungen im Verhältnis von Arbeit und Freizeit, Digitalisierung und Urbanisierung und wie diese sich mittels der Gestaltung auf unseren Alltag auswirken. Die Ausstellung „Ineke Hans. Was ist Loos?“ liefert eine Übersicht zu den verschiedenen Arbeiten der Designerin und geht zudem Fragestellungen nach der Zukunft des Designs nach. Die Ausstellung bezieht sich einerseits auf Adolf Loos und thematisiert Wien als Produktionsstätte, andererseits werden aber auch neue Wege bei der Herstellung und Distribution aufgezeigt. Hans reagiert mit ihren Arbeiten immer auch auf gesellschaftliche Bedürfnisse und bezieht soziale Aspekte mit ein.

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Foam Talent. 20 International Young Artists

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 12.11.2017
foam.org 

Als eine international tätige Organisation für Fotografie, schreibt Foam jährlich einen Wettbewerb für junge Fotografen aus aller Welt aus. Den Arbeiten der 20 Gewinner wird vom 1. September bis zum 12. November eine eigene Ausstellung gewidmet. Alle Künstler sind unter 35 Jahre alt und zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Zugang zur Fotografie und ihrer Umwelt aus. Viele Künstler reflektieren die Entwicklungen ihrer Gesellschaft und drücken mit den Fotografien ihre sozio-politische Besorgnis aus.

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Bald. Im Wort der Bild

Kunstverein, Mannheim / DE
– 19.11.2017
mannheimer-kunstverein.de 

Die Ausstellung „Bald“ im Mannheimer Kunstverein wird man bestimmt nicht ohne ein Lächeln verlassen können. Sie zeigt ein Projekt, welches 2001 mit einer Sammlung begann und sich seitdem stetig weiterentwickelte. Das vom 20. Juli 2001 bis zum 20. Juli 2011 geführte Archiv besteht aus einer Auswahl der täglichen Verlautbarungen und Schlagzeilen der deutschen Bildzeitung, die Jean-Claude Hamilius, Professor an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim, vor 16 Jahren zu sammeln begann. Nach einigen Jahren folgten seine Studierenden diesem Beispiel und bearbeiteten das Material ebenfalls mit verschiedenen Ansätzen. Hier geht es nicht darum, sich über andere lustig zu machen, sondern darum, die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands zu reflektieren.

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5KV. 5 Years of Art and Design in Kvalitář Gallery

Kvalitář Gallery, Prag / CZ
– 22.11.2017
kvalitar.cz 

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Galerie Kvalitář in Prag entstand eine Ausstellung, welche eine der zentralen Fragestellungen der vergangenen Jahre explizit beleuchten soll: Was ist die Verbindung zwischen Kunst und Design? Die Galerie Kvalitář, was soviel wie Qualitätskontrolle bedeutet, wurde 2012 von Jiří Kučera und Marek Habr parallel zu ihrem gleichnamigen Architekturbüro gegründet und strebt in ihren Ausstellungen danach, Kunst mit Architektur und Design zu verbinden und dabei die tschechische Kulturszene zu fördern.

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The Materiality of the Invisible

Van Eyck, Bureau Europa, Marres, Maastricht / NL
– 26.11.2017
janvaneyck.nl bureau-europa.nl marres.org 

Die Beobachtung, dass die zeitgenössische Kunst einige Parallelen zu der Tätigkeit eines Archäologen aufweist, prägte das Projekt NEARCH (New Scenarios for a Community-involved Archaeology), das jetzt vom 30. August bis zum 29. Oktober 2017 im Van Eyck und im Bureau Europa und vom 30. August bis zum 26. November im Marres in Maastricht ausgestellt wird. Zeitgenössische Künstler stellen die Facetten unserer sozialen und politischen Realität auf den Prüfstand. Die Kunst dient ihnen als Werkzeug zum Aufdecken des im Verborgenen Liegenden und im Arbeitsprozess stoßen sie zu anderen Zeiten vor. Wie Archäologen machen sie das Unsichtbare sichtbar. Das Projekt NEARCH setzt sich mit der Rolle der Architektur in einem sich stark wandelnden Gesellschaftskontext auseinander. Dabei werden nicht nur die sozialen Aspekte der Archäologie hervorgehoben und gefördert, sondern auch ihr Potenzial in den Schnittmengen mit der Kunst untersucht.

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Sibylle – Die Fotografen

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim / DE
– 26.11.2017
opelvillen.de 

Erstmalig befasst sich eine Ausstellung mit der Bedeutung der Zeitschrift für Mode und Kultur Sibylle für die Entwicklung der Fotografie und einer „künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands“. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ stellt die verschiedenen Fotografen vor, die für die Zeitschrift aktiv waren und präsentiert zudem einen kulturhistorischen Abriss. Seit 1956 erschien die Frauenzeitschrift sechs Mal jährlich; Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Neben Modefotografen wie Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler oder Ute Mahler, enthielt die Publikation auch immer unterschiedliche redaktionelle Beiträge, verzichtete dabei jedoch auf die typischen Ratgeberrubriken anderer Frauenzeitschriften. 1995 musste die Produktion jedoch aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

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Design On Display

Autostadt, Wolfsburg / DE
– 01.12.2017
designondisplay.de 

Bei „On Display 05“ in der Autostadt in Wolfsburg geht es um das Zusammenspiel von Design und Demokratie. Die Ausstellung zeigt, dass Design sich nicht nur auf Gegenstände und Produkte beziehen kann, sondern auch auf die Strukturen und Abläufe von Systemen und Gesellschaften. Partizipative Architektur und das Blockchain-Prinzip werden hier gegenüber gestellt und anhand von Beispielprojekten in Dialog gebracht: Planbude entwickelte aus einer Protestbewegung in Hamburg ein umfangreiches städtebauliches Projekt. Dagegen beschreibt das Blockchain-Prinzip ein digitales System, in welchem Daten geteilt und dezentral abgespeichert werden, die untereinander durch eine sogenannte „Informationskette“ verbunden sind. Dies wird anhand von fünf Projekten veranschaulicht, unter ihnen E-Estonia, eine elektronische Staatsbürgerschaft, die für Estland entwickelt wurde. Parallel zu der Ausstellung erscheint ein kostenloses Magazin, in dem die Thematiken verbal und visuell aufgearbeitet werden. Dieses ist im form Shop erhältlich.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
– 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“-Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeich- nungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Senses & Sensibility: Design Beyond Borders

Jesuits’ College of Funchal, Madeira / PT
24.10.2017 – 27.10.2017
senses2017.unidcom-iade.pt 

Die zweijährlich stattfindende Konferenz Senses and Sensibility: Design Beyond Borders findet in diesem Jahr auf der Insel Madeira statt. Thematisch beschäftigt sich die Konferenz mit peripheren Gebieten; der Begriff „Grenze“ kann dabei sowohl geografisch als auch theoretisch verstanden werden. Es geht um Fragen nach der (veränderten) Rolle des Designers, aber auch, wie Wissen bewahrt und vermittelt werden kann, um den allgemeinen Wohlstand auf der Welt zu verbessern. Zu den Sprechern zählen beispielsweise Guy Julier, Professor für Designkultur an der University of Brighton, Thomas Pausz, der Szenarien für alternative Materialkulturen entwirft, sowie die Designerin Teresa Franqueira, die unter anderem an der University of Aveiro unterrichtet.

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Anfachen Award

24.10.2017 – 31.10.2017
anfachenaward.de 

Der Plakatwettbewerb Anfachen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Toleranz“ zum zweiten Mal statt. Mit dem Ziel zu „gestalten, dass die Funken fliegen“ möchte der Award Aufmerksamkeit für sensible Themen generieren und Designern, Fotografen und Künstlern gleichermaßen einen kreativen Zugang zur Thematik ermöglichen. Es können Plakate eingereicht werden, die Toleranz deuten, verstehen, gestalten oder verkünden. Aus allen Einreichungen werden dann die 25 besten ausgewählt. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden diese im Anschluss in verschiedenen Städten in Deutschland und der Welt zu sehen sein.

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Euromold

Expopark, Munich / DE
24.10.2017 – 26.10.2017
euromold.com 

Unter dem Motto „Kreieren und schneller produzieren – Von der Idee zum Produkt“ findet die Euromold in diesem Jahr erneut in Bayern statt, ist aber mit einer größeren Ausstellungsfläche und der direkten Nähe zum Flughafen München besonders an einer Steigerung der Internationalität interessiert. Vom 24. bis zum 26. Oktober 2017 präsentiert sich die Euromold wieder als Weltmesse für die Produkte von morgen und bietet vor allem im Bereich generativer Fertigungsverfahren seinen Besuchern Einblicke in die neuesten Entwicklungen. Mit einer Orientierung der Messe an den unterschiedlichen Prozessschritten innerhalb der Produktentwicklung, werden dabei die Bereiche Design, Engineering, Werkzeug- und Formenbau, Produktion sowie 3D-Druck abgedeckt.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
25.10.2017 – 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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DLD Berlin

Bolle Festsäle, Berlin / DE
26.10.2017 – 27.10.2017
dld-conference.com 

Die Konferenz Digital, Life, Design (DLD) begann 2005 als kleines Treffen unter Freunden. Mittlerweile hat es sich zu einer internationalen und interdisziplinären Plattform entwickelt, mit dem hochgesteckten Ziel, die Welt mithilfe von Kreativität, innovativen Geschäftsmodellen, Forschungsergebnissen oder auch persönlichem Engagement zu verändern. Das Format gibt es inzwischen über das Jahr verteilt in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt – von München über New York bis Tel Aviv. In diesem Jahr findet vom 26. bis zum 27. Oktober 2017 auch erstmalig eine Edition in Berlin statt, die unter dem Titel „Data and Disruption – The Next Next for Creative Class“ [Daten und Störung – Das nächste Nächste für die Kreativbranche] firmiert.

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Simeon Barclay: The Hero Wears Clay Shoes

Tate Britain, London / UK
29.10.2017 – 05.11.2017
tate.org.uk 

[Simeon Barclay: Der Held trägt Lehmschuhe] Der in Leeds ansässige Multimediakünstler Simeon Barclay ist immer auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie wir uns selbst innerhalb unserer Kultur und Tradition identifizieren und positionieren können. In seinen Arbeiten verbindet er dabei persönliche Erfahrungen mit ausgewählten Bildern, die er beispielsweise aus der Werbung, Modemagazinen oder der Musikindustrie bezieht. Es geht ihm vor allem um die kulturelle Bedeutung dieser Bilder und die Art und Weise, wie sie sowohl zu Zwecken der Verführung als auch zur Provokation eingesetzt werden können, um so wiederum ein Porträt der britischen Gesellschaft und der Popkultur zu kreieren.

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An Event Apart San Francisco

The Westin St. Francis, San Francisco / US
30.10.2017 – 01.11.2017
aneventapart.com 

[Nur eine Veranstaltung entfernt San Francisco] Die Konferenz An Event Apart in San Francisco vom 30. Oktober bis zum 1. November 2017 kündigt den Besuchern drei Tage voller Inhalte zu Design und Code an. Thematisch fokussiert sich die Veranstaltung dabei in erster Linie auf die Bereiche Digitalität und User Experience. Zu den Sprechern gehören unter anderen der Webdesigner und Entwickler Chris Coyier, die leitende Produzentin des Podcasts The Web Ahead, Jen Simmons, der Service Designer Derek Featherstone sowie die User Experience-Designerin Krystal Higgins und der Interaktionsdesigner Josh Clark. Der reguläre Preis für die Teilnahme an der Konferenz beträgt 1.145 US-Dollar, die Verpflegung während der Konferenz ist dabei im Preis inbegriffen.

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November

Ludwigswelten

DE
– 01.11.2017
raum-welten.com/ludwigswelten 

Im Rahmen der Raumwelten-Veranstaltung und in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg findet in diesem Jahr erstmalig der Wettbewerb „Ludwigswelten. Wettbewerb für Szenografie im öffentlichen Raum“ statt. Der mit 60.000 Euro dotierte Preis sucht neuartige, kreative und interaktive Hochschulprojekte, die sich mit der dauerhaften und realisierbaren Bespielung des öffentlichen Raums in der Ludwigsburger Weststadt befassen. Inhaltlich kann es sich bei den Einreichungen um Bauten, Umbauten, mediale oder digitale Bespielungen oder dauerhafte performative Ansätze handeln. Das Gewinnerprojekt soll bis Mitte 2018 umgesetzt werden. Im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums in Ludwigsburg findet zudem ein weiterer (einmaliger) Architekturwettbewerb statt – Raumpioniere –, der sich mit visionärem Wohnen auf engstem Raum befasst.

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Oh couleurs!

Musée des Arts décoratifs et du Design Bordeaux, Bordeaux / FR
– 05.11.2017
madd-bordeaux.fr 

[Oh Farben! Design durch die Linse der Farbe] Die Ausstellung „Oh couleurs! Design through the Lens of Colour“, die noch bis zum 5. November 2017 im Musée des Arts décoratifs et du Design Bordeaux zu sehen ist, widmet sich der bisher wenig beachteten Auseinandersetzung von Designhistorikern mit dem Thema Farbe. Aspekte wie Form, Herstellung, Material und neue Technologien waren immer schon von Interesse; die aktuelle Ausstellung geht nun erstmals der Frage nach, wie Farbe die Erscheinung von Objekten und unsere Interaktion mit ihnen beeinflussen kann. Zu den Ausstellungsstücken zählen zum Beispiel neben Farben von Tupperware auch die Arbeiten des Designers Verner Panton oder die des weniger bekannten Dekorateurs Paule Marrot für Renault.

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Facetunes

Bielefelder Kunstverein, Bielefeld / DE
– 05.11.2017
bielefelder-kunstverein.de 

Mit der Ausstellung „Facetunes“ stellt der Bielefelder Kunstverein eine Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke vor, die sich mit der veränderten Stellung des Gesichts im Zuge aktueller gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen auseinandersetzen. Gezeigt werden die Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sehr verschiedene Medien bedienen, um Gesichter abzubilden oder sie als Teil ihrer Arbeit einzusetzen. Präsentiert werden unter anderem Videos, Fotografien, Bilder und Installationen von Paolo Cirio, Albrecht Fuchs, Kate Cooper und Britta Thie.

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Ineke Hans. Was ist Loos?

Kunsthalle Wien, Wien / AT
– 12.11.2017
kunsthallewien.at 

Die niederländische Designerin Ineke Hans ist besonders mit ihren hybriden Designobjekten bekannt geworden. Sie befasst sich dabei mit den verschiedenen Veränderungen im Verhältnis von Arbeit und Freizeit, Digitalisierung und Urbanisierung und wie diese sich mittels der Gestaltung auf unseren Alltag auswirken. Die Ausstellung „Ineke Hans. Was ist Loos?“ liefert eine Übersicht zu den verschiedenen Arbeiten der Designerin und geht zudem Fragestellungen nach der Zukunft des Designs nach. Die Ausstellung bezieht sich einerseits auf Adolf Loos und thematisiert Wien als Produktionsstätte, andererseits werden aber auch neue Wege bei der Herstellung und Distribution aufgezeigt. Hans reagiert mit ihren Arbeiten immer auch auf gesellschaftliche Bedürfnisse und bezieht soziale Aspekte mit ein.

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Foam Talent. 20 International Young Artists

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 12.11.2017
foam.org 

Als eine international tätige Organisation für Fotografie, schreibt Foam jährlich einen Wettbewerb für junge Fotografen aus aller Welt aus. Den Arbeiten der 20 Gewinner wird vom 1. September bis zum 12. November eine eigene Ausstellung gewidmet. Alle Künstler sind unter 35 Jahre alt und zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Zugang zur Fotografie und ihrer Umwelt aus. Viele Künstler reflektieren die Entwicklungen ihrer Gesellschaft und drücken mit den Fotografien ihre sozio-politische Besorgnis aus.

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Bald. Im Wort der Bild

Kunstverein, Mannheim / DE
– 19.11.2017
mannheimer-kunstverein.de 

Die Ausstellung „Bald“ im Mannheimer Kunstverein wird man bestimmt nicht ohne ein Lächeln verlassen können. Sie zeigt ein Projekt, welches 2001 mit einer Sammlung begann und sich seitdem stetig weiterentwickelte. Das vom 20. Juli 2001 bis zum 20. Juli 2011 geführte Archiv besteht aus einer Auswahl der täglichen Verlautbarungen und Schlagzeilen der deutschen Bildzeitung, die Jean-Claude Hamilius, Professor an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim, vor 16 Jahren zu sammeln begann. Nach einigen Jahren folgten seine Studierenden diesem Beispiel und bearbeiteten das Material ebenfalls mit verschiedenen Ansätzen. Hier geht es nicht darum, sich über andere lustig zu machen, sondern darum, die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands zu reflektieren.

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5KV. 5 Years of Art and Design in Kvalitář Gallery

Kvalitář Gallery, Prag / CZ
– 22.11.2017
kvalitar.cz 

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Galerie Kvalitář in Prag entstand eine Ausstellung, welche eine der zentralen Fragestellungen der vergangenen Jahre explizit beleuchten soll: Was ist die Verbindung zwischen Kunst und Design? Die Galerie Kvalitář, was soviel wie Qualitätskontrolle bedeutet, wurde 2012 von Jiří Kučera und Marek Habr parallel zu ihrem gleichnamigen Architekturbüro gegründet und strebt in ihren Ausstellungen danach, Kunst mit Architektur und Design zu verbinden und dabei die tschechische Kulturszene zu fördern.

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The Materiality of the Invisible

Van Eyck, Bureau Europa, Marres, Maastricht / NL
– 26.11.2017
janvaneyck.nl bureau-europa.nl marres.org 

Die Beobachtung, dass die zeitgenössische Kunst einige Parallelen zu der Tätigkeit eines Archäologen aufweist, prägte das Projekt NEARCH (New Scenarios for a Community-involved Archaeology), das jetzt vom 30. August bis zum 29. Oktober 2017 im Van Eyck und im Bureau Europa und vom 30. August bis zum 26. November im Marres in Maastricht ausgestellt wird. Zeitgenössische Künstler stellen die Facetten unserer sozialen und politischen Realität auf den Prüfstand. Die Kunst dient ihnen als Werkzeug zum Aufdecken des im Verborgenen Liegenden und im Arbeitsprozess stoßen sie zu anderen Zeiten vor. Wie Archäologen machen sie das Unsichtbare sichtbar. Das Projekt NEARCH setzt sich mit der Rolle der Architektur in einem sich stark wandelnden Gesellschaftskontext auseinander. Dabei werden nicht nur die sozialen Aspekte der Archäologie hervorgehoben und gefördert, sondern auch ihr Potenzial in den Schnittmengen mit der Kunst untersucht.

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Sibylle – Die Fotografen

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim / DE
– 26.11.2017
opelvillen.de 

Erstmalig befasst sich eine Ausstellung mit der Bedeutung der Zeitschrift für Mode und Kultur Sibylle für die Entwicklung der Fotografie und einer „künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands“. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ stellt die verschiedenen Fotografen vor, die für die Zeitschrift aktiv waren und präsentiert zudem einen kulturhistorischen Abriss. Seit 1956 erschien die Frauenzeitschrift sechs Mal jährlich; Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Neben Modefotografen wie Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler oder Ute Mahler, enthielt die Publikation auch immer unterschiedliche redaktionelle Beiträge, verzichtete dabei jedoch auf die typischen Ratgeberrubriken anderer Frauenzeitschriften. 1995 musste die Produktion jedoch aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

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Design On Display

Autostadt, Wolfsburg / DE
– 01.12.2017
designondisplay.de 

Bei „On Display 05“ in der Autostadt in Wolfsburg geht es um das Zusammenspiel von Design und Demokratie. Die Ausstellung zeigt, dass Design sich nicht nur auf Gegenstände und Produkte beziehen kann, sondern auch auf die Strukturen und Abläufe von Systemen und Gesellschaften. Partizipative Architektur und das Blockchain-Prinzip werden hier gegenüber gestellt und anhand von Beispielprojekten in Dialog gebracht: Planbude entwickelte aus einer Protestbewegung in Hamburg ein umfangreiches städtebauliches Projekt. Dagegen beschreibt das Blockchain-Prinzip ein digitales System, in welchem Daten geteilt und dezentral abgespeichert werden, die untereinander durch eine sogenannte „Informationskette“ verbunden sind. Dies wird anhand von fünf Projekten veranschaulicht, unter ihnen E-Estonia, eine elektronische Staatsbürgerschaft, die für Estland entwickelt wurde. Parallel zu der Ausstellung erscheint ein kostenloses Magazin, in dem die Thematiken verbal und visuell aufgearbeitet werden. Dieses ist im form Shop erhältlich.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
– 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“-Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeich- nungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
25.10.2017 – 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Simeon Barclay: The Hero Wears Clay Shoes

Tate Britain, London / UK
29.10.2017 – 05.11.2017
tate.org.uk 

[Simeon Barclay: Der Held trägt Lehmschuhe] Der in Leeds ansässige Multimediakünstler Simeon Barclay ist immer auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie wir uns selbst innerhalb unserer Kultur und Tradition identifizieren und positionieren können. In seinen Arbeiten verbindet er dabei persönliche Erfahrungen mit ausgewählten Bildern, die er beispielsweise aus der Werbung, Modemagazinen oder der Musikindustrie bezieht. Es geht ihm vor allem um die kulturelle Bedeutung dieser Bilder und die Art und Weise, wie sie sowohl zu Zwecken der Verführung als auch zur Provokation eingesetzt werden können, um so wiederum ein Porträt der britischen Gesellschaft und der Popkultur zu kreieren.

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An Event Apart San Francisco

The Westin St. Francis, San Francisco / US
30.10.2017 – 01.11.2017
aneventapart.com 

[Nur eine Veranstaltung entfernt San Francisco] Die Konferenz An Event Apart in San Francisco vom 30. Oktober bis zum 1. November 2017 kündigt den Besuchern drei Tage voller Inhalte zu Design und Code an. Thematisch fokussiert sich die Veranstaltung dabei in erster Linie auf die Bereiche Digitalität und User Experience. Zu den Sprechern gehören unter anderen der Webdesigner und Entwickler Chris Coyier, die leitende Produzentin des Podcasts The Web Ahead, Jen Simmons, der Service Designer Derek Featherstone sowie die User Experience-Designerin Krystal Higgins und der Interaktionsdesigner Josh Clark. Der reguläre Preis für die Teilnahme an der Konferenz beträgt 1.145 US-Dollar, die Verpflegung während der Konferenz ist dabei im Preis inbegriffen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
04.11.2017 – 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Lima Design Week

Lima / PE
07.11.2017 – 19.11.2017
limadesignweek.pe 

Die Lima Design Week findet in diesem Jahr bereits in der fünften Edition statt und lädt vom 7. bis zum 19. November 2017 wieder internationale Besucher und Experten ein. Ziel ist es, mithilfe von sogenannten Designrouten, Konferenzen, Workshops und Ausstellungen einem internationalen Publikum peruanisches Design näherzubringen. Dabei werden unter anderem Disziplinen wie Industriedesign, Innenarchitektur, Produktdesign oder Modedesign abgedeckt. Zum Programm gehören mehr als 250 Aktivitäten; die zentrale Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder die Ausstellung „Design 360 Degrees“ im Ccori Wasi Cultural Center, die bereits zum dritten Mal fester Bestandteil des Formats ist. Gastländer sind in diesem Jahr Spanien und Costa Rica.

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Design Thinkers Toronto

Sony Centre for the Performing Arts, Toronto / CA
07.11.2017 – 08.11.2017
designthinkers.com 

Bereits seit 18 Jahren ist die kanadische Association of Registered Graphic Designers der Veranstalter der jährlichen Design Thinkers-Konferenz. Die Veranstaltung widmet sich dabei in erster Linie der Sammlung diverser Perspektiven auf das Design zur Erforschung und Untersuchung verschiedener Design- und Kreativprozesse. Am 7. und 8. November 2017 findet die diesjährige Toronto-Ausgabe der Veranstaltung im Sony Centre for the Performing Arts statt. Zu den Sprechern gehören unter anderen die Künstlerin Kelli Anderson, der Artdirektor und Illustrator Nicholas Blechman, Maria Doreuli und Katerina Kochkina vom Designerkollektiv Contrast Foundry sowie der Designer, Illustrator und Artdirektor Timothy Goodman.

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Deutscher Recycling Designpreis 2017

Einsendeschluss/deadline:
08.11.2017 – 15.11.2017
recyclingdesignpreis.org 

Ziel des achten deutschen Recycling Designpreises ist die Gestaltung von Objekten für den alltäglichen Gebrauch oder für Dekorations- und Ausstattungszwecke aus Abfall oder industriellen beziehungsweise handwerklichen Produktionsrückständen. So soll aus Nutzlosem wieder Brauchbares gemacht werden – von Möbeln über Kleidung und Textilien bis hin zu Accessoires. Beurteilungskriterien sind hierbei vor allem Aspekte wie Gestaltungsqualität, Gebrauchswert, Neuartigkeit und Zukunftspotenzial sowie Realisierbarkeit. Teilnehmen können Designer und Kreative aller Disziplinen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei, der Einsendeschluss ist der 15. November 2017. Die Preisverleihung findet am 28. Januar 2018 im Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design statt. Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro.

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Stadt. Land. Schluss.

Bayerische Musikakademie Marktoberdorf, Marktoberdorf / DE
08.11.2017 – 10.11.2017
stadt-land-schluss.eu 

Kann man ein gutes Leben gestalten? Auch auf dem Land? DiesenFragen  geht das Symposium Stadt. Land. Schluss. in seiner zweiten Auflage nach. Die Idee für die Veranstaltung basiert auf der Erkenntnis, dass bereits viel für ein besseres Leben im urbanen Umfeld getan wird, die Förderung ländlicher Gebiete bisher aber auf der Strecke bleibt. Besonderen Wert legen die Veranstalter auf den Aspekt der Transdisziplinarität: Hier treffen Architekten, Designer und Bürgermeister aufeinander und diskutieren, wie man gutes Leben gestalten kann und was jede dieser Parteien konkret dazu beitragen kann. Die Teilnahme an der Veranstaltung beträgt für Professionals 290 Euro, für Studierende betragen die Kosten für die dreitägige Konferenz 180 Euro.

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Product Lifetimes and the Environment

TU Delft, Delft / NL
08.11.2017 – 10.11.2017
plateconference.org 

Product Lifetimes and the Environment ist eine internationale Konferenz, die sich vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit mit dem Lebenszyklus von Produkten auseinandersetzt. Die Konferenz findet in diesem Jahr – vom 8. bis zum 10. November 2017 – zum zweiten Mal statt. Nach ihrem Debüt in England, wird sie in diesem Jahr in Delft an der Fakultät für Industrial Design Engineering ausgerichtet. Zu den Sprechern gehören unter anderen Kirsi Niinimaki zum Thema Lebenszyklen in der Mode, Deepali Sinha Khetriwal über die Haltbarkeit von Produkten aus indischer Perspektive sowie Ruud Balkenende zum Konzept des „Circular Product Design“ [Produktdesign in der Kreislaufwirtschaft]. Der reguläre Preis für die Teilnahme an der Konferenz beträgt 620 Euro.

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Tÿpo St. Gallen

Schule für Gestaltung, St. Gallen / CH
10.11.2017 – 12.11.2017
typo-stgallen.ch 

Die Tÿpo St. Gallen ist ein dreitägiges Typografie-Symposium an der Schule für Gestaltung in St. Gallen. Das Thema der Veranstaltung 2017 ist „Resonanz“ – wobei Resonanz hier verschiedenen Definitionsmöglichkeiten unterliegt: Physikalisch kann es sich um das Mitschwingen eines Körpers handeln, bildungssprachlich um Äußerungen oder Reaktionen, die durch etwas hervorgerufen werden und sich darauf beziehen. Feedback und Diskussionen sind für die Arbeit eines Designers notwendig und essenziell, wenn es darum geht, aus Ideen Projekte und aus Entwürfen Realität werden zu lassen. Tickets für das auf 300 Plätze begrenzte Symposium können bereits jetzt erworben werden. Der Eintrittspreis beträgt für Professionals 398 Schweizer Franken, für Studierende 199.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
10.11.2017 – 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
11.11.2017 – 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Corps-concept

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
12.11.2017 – 19.11.2017
ailleurs.ch 

Die Ausstellung „Corps-concept“ im Maison d’Ailleurs beschäftigt sich mit der zeitgenössischen Vorstellung unseres Körpers und wie sich dieser in verschiedenen ideologischen Bewegungen – einschließlich des Transhumanismus – manifestiert. Anhand der Fragestellung, wie wir uns gegenüber unserem Körper in der heutigen postmodernen Gesellschaft verhalten, versuchen die Kuratoren neue Einblicke in aktuelle Utopien zu liefern. Zu den Ausstellungsstücken zählen verschiedene – teilweise bisher unveröffentlichte – Fotografien, Spielzeugfiguren, Poster, Filmausschnitte, Schallplattencover, Radierungen und Magazine. So versucht die Ausstellung einen Dialog zwischen den verschiedenen Kunstwerken zu initiieren und hinterfragt auf diese Weise das Konzept der ständigen Optimierung und Perfektionierung des eigenen Körpers.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
15.11.2017 – 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Neue Räume 17

ABB Eventhalle 550, Zurich / CH
15.11.2017 – 19.11.2017
neueraeume.ch 

Das Format Neue Räume ist eine der größten Designplattformen der Schweiz. Auch in diesem Jahr bietet die Veranstaltung Architekten, Planern, Einrichtern, Studierenden sowie Endverbrauchern in den alten ABB-Industriehallen in Zürich Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Entwürfe der Designbranche. Neben einer engen Zusammenarbeit mit verschiedenen hochwertigen Schweizer Möbelherstellern, zeichnet sich die Veranstaltung auch durch Sonderausstellungen wie „Swiss Design“ [Schweizer Design], „Kulinarik“ sowie „Objects of Desire“ [Objekte der Begierde] aus. Zudem findet zwischen dem 15. und 19. November 2017 unter dem Titel „Neue Räume in the City“ ein Begleitprogramm in ausgewählten Geschäften in der Innenstadt statt.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
19.11.2017 – 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Raumwelten

Ludwigsburg, Stuttgart / DE
22.11.2017 – 25.11.2017
raum-welten.com 

Raumwelten definiert sich selbst als Plattform für Szenografie, Architektur und Medien und fungiert zudem als Leitveranstaltung für Kommunikation im Raum. Während der viertägigen Veranstaltung treffen hier Architekten, Kommunikationsberater und Medienschaffende auf Messebauer sowie Museumsleiter auf Szenografen oder Agenturen auf Entscheider aus der Wirtschaft. Das Programm umfasst Vorträge, Fallstudien sowie Workshops nationaler und internationaler Sprecher; der sogenannte Lichtwolken-Pavillon fungiert zudem als Ort zum Netzwerken und Verweilen. Unter dem Motto „Ordnung! Transformation räumlich gestalten und inszenieren“ beleuchtet die Veranstaltung in diesem Jahr Arbeits-, Wissens- und Freizeitwelten im Zeitalter der Digitalisierung und zeigt vor diesem Hintergrund neue Strukturen und Ordnungsprinzipien für die Kommunikation im Raum auf.

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Salone del Mobile. Milano Shanghai

Shanghai Exhibition Centre, Shanghai / CN
23.11.2017 – 25.11.2017
salonemilano.it 

Mit einer Historie von mehr als 55 Jahren, hat sich der Salone del Mobile als international anerkannte Plattform für die neuesten Trends der Möbel- und Inneneinrichtungsbranche in Italien etabliert. 2016 stellten dann erstmalig 56 italienische Möbelmarken ihre Produkte in China aus; in diesem Jahr sind es bereits mehr als 100 Marken, die vom 23. bis zum 25. November 2017 ihre neuesten Entwürfe im Shanghai Exhibition Centre präsentieren. Auch 2017 bietet die Messe chinesischen Architekten, Innenarchitekten, Importeuren, Händlern, Produzenten und Experten der Möbel- und Designbranche die Möglichkeit, hochwertiges italienisches Design zu erleben.

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Us by Night

Parkloods, Antwerpen / BE
23.11.2017 – 25.11.2017
usbynight.be 

Vom 23. bis zum 25. November 2017 findet die Designkonferenz „Us by Night“ in Antwerpen statt. Drei Abende und Nächte lang treffen sich Designer und Künstler aus der ganzen Welt zum Lernen, Entdecken und Genießen. Die Konferenz „Us by Night“ lädt renommierte Designer aus zahlreichen Ländern ein, über ihre Arbeit zu sprechen. Der erste Vortrag beginnt jedoch nicht vormittags, wie normalerweise üblich, sondern am frühen Abend. Wer nach dem letzten Vortrag um 11 Uhr nachts noch motiviert ist, zu bleiben, den erwarten großformatige Lichtinstallationen und ein Night Market, der neben Unterhaltung und Kunst auch die Möglichkeit für gutes Essen und Tattoos bietet. Als Redner eingeladen sind unter anderen Aaron Duffy, Foam Studio, James Veitch und Hansje van Halem.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
27.11.2017 – 30.04.2018
dmh.org.il 

[Ich liebe dich, Ronit Elkabetz] Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. In der Ausstellung „Je t’aime, Ronit Elkabetz“ im Design Museum Holon werden nun zum ersten Mal ihre Arbeiten zu sehen sein. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Rolle Kleidung bei der Schaffung von Realitäten sowie Charakteren und Bildwelten spielen kann, die dann selbst Teil des allgemeinen kulturellen Bewusstseins werden. Die Ausstellung zeigt Besuchern eine bunte Mischung aus Film, Kunst, sozialen Aktivitäten und Modeinnovationen. Elkabetz’ Arbeiten spielen mit Themen wie Geografie, Immigration, Geschlechterverteilung, Identität und Feminismus und werden nun erstmals der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert.

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Nº 274
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