Agenda

Mai

NYC x Design

New York / US
– 23.05.2018
nycxdesign.com 

New York City ist für seine kreative Szene weltweit bekannt. Jedes Jahr wird das Design dort über mehrere Tage besonders gefeiert und ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Während des NYC x Design finden über alle fünf Stadtteile verteilt eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, darunter Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen, Wettbewerbe, Installationen, Führungen und Produktpräsentationen. Zu den vertretenen Gestaltungsdisziplinen gehören Architektur, Mode, Grafik- und Produktdesign, Theater, Handwerk und Film. Mit diesem breiten Spektrum hoffen die Veranstalter, nicht nur das Potenzial und die Vielfalt der New Yorker Designszene zu demonstrieren, sondern auch auf ihre wirtschaftliche Relevanz für die Region hinzuweisen. Zu diesem Zweck werden nicht nur Experten und Studierende aus der Branche adressiert, sondern auch die breite Öffentlichkeit.

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ICFF

Jacob K. Javits Convention Center, New York / US
– 23.05.2018
icff.com 

Die International Contemporary Furniture Fair (ICFF) in New York ist eine globale Plattform für Design und präsentiert an vier Tagen im Mai Innovationen aus der Inneneinrichtungsbranche. Zu den Besuchern gehören Designer, Architekten und Innenarchitekten sowie Einzelhändler, Vertriebler, Entwickler und Produzenten. Die mehr als Œ800 Aussteller zeigen ihre neuesten Produkte – von Möbeln und Teppichen über Leuchten und Materialien bis hin zu Accessoires und Küchenutensilien sowie gewerblichen Inneneinrichtungen. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören auch in diesem Jahr wieder die ICFF Talks, mit einer Reihe von Paneldiskussionen zu neuen Trends, Materialien und Markteinführungen. Für Fachbesucher ist die Registrierung für die Messe bis zum 10. Mai 2018šŒ kostenlos, danach betragen die Kosten für den Zutritt 60 US-Dollar. Am letzten Messetag hat zudem die breite Öffentlichkeit Zugang zur Ausstellung.

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Clerkenwell Design Week

London / GB
– 24.05.2018
clerkenwelldesignweek.com 

Das Londoner Studio Made Up hat die visuelle Identität der Clerkenwell Design Week šŒ2018 entwickelt. Das Konzept basiert auf geometrischen Umrissen, isometrischen Rastern, miteinander verbundenen Formen sowie einer surrealen dreidimensionalen Ästhetik. So soll ein Verweis auf die Architektur entstehen, ohne aber eine der anderen adressierten Disziplinen außer Acht zu lassen. Ein wichtiger Bestandteil der Clerkenwell Design Week sind die verschiedenen lokalen Design-Showrooms, die mit Veranstaltungen wie Diskussionsrunden, Vorträgen, Workshops oder Produktvorstellungen ein inspirierendes und abwechslungsreiches Programm bieten. Unter den Ausstellungen von zeitgenössischem Design befindet sich außerdem die British Collection, die auch in diesem Jahr wieder in der St James’s Church stattfindet und zeitgenössische Arbeiten britischer Designer zeigt.

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Werkraumschau Licht

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / DE
– 26.05.2018
werkraum.at 

Die zweite Werkraumschau im Werkraum Bregenzerwald ist einem physikalischen Phänomen gewidmet, das wir für selbstverständlich hinnehmen, ohne das Leben auf der Erde jedoch nicht möglich wäre: dem Licht. Die Protagonisten der Inszenierung aus Schatten, Kunst- und Tageslicht sind von Vorarlberger Handwerksbetrieben geschaffene Objekte, denen mit der Werkraumschau jährlich eine Bühne geboten wird.

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#Layers. Contemporary Art in the Digital Era

La Raffinerie, Brüssel / BE
– 26.05.2018
imal.org 

Zusammen mit dem Künstler-Kollektivs Link Art Center organisiert das Interactive Media Art Laboratory (IMAL) in der La Raffinerie in Brüssel die Ausstellung „#Layers. Contemporary Art in the Digital Era“ mit 15 zeitgenössischen Künstlern unterschiedlicher Generationen aus Italien. Ihre Arbeiten reflektieren den Einfluss des Internets und der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. „Wie denken Künstler über sich häufende Datenmengen und das generelle Verhalten im Internet?“ Die Werke thematisieren unter anderem die Unterschiede zwischen Code und Interface in der Generativen Kunst oder der Glitch Art, den kreativen Einsatz von Social Media, die Verarbeitung von gespeicherten Daten, die Übergänge zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit, Materialität und Immaterialität sowie sicht- und unsichtbar.

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Bieler Fototage

Biel / CH
– 27.05.2018
bielerfototage.ch 

„Glück“ ist das Schlagwort der diesjährigen Bieler Fototage. „Das Glück scheint mess- und kontrollierbar zu sein“ heißt es in der Pressemitteilung zur Veranstaltung, die eine Reihe von Fotoarbeiten zeigt und zudem Interaktionen und weitere Aktivitäten anbietet, die sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen. An sechs Standorten in der Stadt werden verschiedene Arbeiten gezeigt, die auf unterschiedliche Art und Weise instinktives, materielles, kommerzielles, konstruiertes oder digitales Glück visualisieren. Darüber hinaus bieten die Bieler Fototage ergänzende Informationen und digitale Erweiterungen zu den Ausstellungsorten mit dem Projekt „Unterwegs mit ADA. Das mobile Digitalatelier“. Verschiedene Holzkarren, ausgestattet mit iPads, einem Beamer, Hotspot und Lautsprechern ermöglichen das Experimentieren mit Fotografie, Apps, sozialen Medien und Spielen, und sprechen so unterschiedliche Zielgruppen und Altersklassen an.

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Mathias Bengtsson

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 27.05.2018
designmuseum.dk 

Das Designmuseum in Kopenhagen widmet aktuell dem dänischen Industriedesigner Mathias Bengtsson eine Ausstellung mit gleichnamigem Titel, die eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Obwohl sich Bengtsson selbst als Designer bezeichnet, sind seine Arbeiten doch nicht selten, verglichen mit anderen Industriedesignern, mehr in der Kunst als im Design zu verorten. Im Rahmen seiner Arbeit bedient er sich unterschiedlicher industrieller Materialien und Prozesse und möchte mit seinen Entwürfen sowohl die skulpturalen als auch technischen und philosophischen Möglichkeiten des Dreidimensionalen ausschöpfen. Häufig resultieren daraus Editionen oder sogar Einzelstücke, die in vielen Fällen ihren Weg in internationale Museen finden.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Kids Design Award 2018

DE
– 01.06.2018
kids-design-award.de 

 

Die Entwicklung von Produkten für Kinder und Babys erfordert ein noch stärkeres Bewusstsein für Qualität und Sicherheit, in Verbindung mit intuitiven Kommunikationsmöglichkeiten und einem prägnanten Bildungscharakter. Gelungene Umsetzungen dieser Gestaltungsherausforderungen zeichnet der Kids Design Award zum fünften Mal aus. Der Nachwuchsförderpreis ermöglicht Studierenden und jungen Designern aus dem Bereich Produktgestaltung eine Ausstellungs- und Netzwerkfläche auf der Kölner Fachmesse Kind und Jugend. „Alles für die nächste Generation“ ist das Leitthema der Messe für Baby- und Kleinkindausstattung, die dieses Jahr vom 20. bis 23. September 2018 das internationale Fachpublikum nach Köln führt. Von der Koelnmesse und dem Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) unterstützt, prämiert der Kids Design Award zehn herausragende Konzepte und Entwürfe von Produkten für Babys und Kinder, die in Funktion und Gestaltung ideenreich und zukunftsweisend sind. Die Teilnahme an dem Award ist kostenfrei. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2018.

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Ecuador Poster Bienal 2018. Call for Posters

Quito / EC
– 01.06.2018
ecuadorposterbienal.com 

Studierende, Designer, Architekten, Künstler, Fotografen und sonstige visuelle Gestalter können bis zum 1. Juni 2018 ihre in den letzten zwei Jahren entstandenen Plakate für die Ecuador Poster Bienal 2018 einreichen. Den Teilnehmenden stehen dafür die Kategorien Werbeposter, soziale, politische und kulturelle Poster, Poster von Studierenden, Poster für Kinderrechte und Poster über Donald Trump zur Verfügung. Die seit 2015 bestehende Veranstaltung zielt darauf ab, ecuadorianisches Design und dessen Verbindung mit internationalen Gestaltern auf der internationalen Bühne zu positionieren. Die Teilnahme an der Biennale ist kostenfrei und unabhängig von Alter und Nationalität der Gestalter. Das Partnerland der Biennale 2018 ist China.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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Designmonat Graz

Graz / AT
– 03.06.2018
designmonat.at 

In diesem Jahr befasst sich der Designmonat Graz mit der Fragestellung, wie viel Toleranz benötigt wird, um mithilfe von Grenzüberschreitungen ernstzunehmendes Design hervorzubringen und auch Minderheiten eine eigene Meinung abseits der Norm zuzugestehen. Im Rahmen dessen bietet der Designmonat Graz sowohl nationalen als auch internationalen Designern aller Disziplinen die Möglichkeit, selbst Programmpunkte einzureichen. Zum Programm gehört wie immer die Selected-Ausstellung als größte Präsentation von zeitgenössischem Produktdesign in Österreich. Am 10. April 2018šŒ wird im Designforum Steiermark vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft der zweijährliche österreichische Staatspreis Design in verschiedenen Kategorien vergeben. Die dazugehörige Ausstellung ist bis zum 16. Mai 2018šŒ in Graz zu sehen.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Ocean Liners: Speed and Style

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 17.06.2018
vam.ac.uk 

[Ozeandampfer: Geschwindigkeit und Stil] Ozeandampfer waren in ihrer Blütezeit von Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, um die Weltmeere zu überqueren. Sowohl technisch als auch gestalterisch repräsentierten sie den jeweiligen State of the Art und wurden zum ultimativen Ausdruck von Luxus, Status und Stil. Für die erste große Sonderschau des Jahres am Victoria and Albert Museum wurden nun erstmalig über 250 Exponate zusammengetragen, um diese Welt, die heute noch Sehnsüchte auslöst und zahlreiche Autoren und Regisseure inspiriert hat, zum Leben zu erwecken. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Möbel, Kleidungsstücke, Fotografien, Modelle und Originalbauteile. Den Designern, Architekten und Künstlern, die sich mit der Innenraumgestaltung der Schiffe befasst haben, wird ebenfalls Tribut gezollt.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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James Dyson Award

GB
– 20.07.2018
jamesdysonaward.org 

Der James Dyson Award sucht jährlich nach besonders innovativen, cleveren und vielversprechenden Produktideen. Kriterien sind gleichermaßen der praktische Nutzen, die Vermarktungsfähigkeit sowie der Aspekt der Nachhaltigkeit. Als Nachwuchswettbewerb sind Studierende oder Absolventen, deren Abschluss nicht länger als vier Jahre zurückliegt, aus den Fachrichtungen Produktdesign, Industriedesign und Ingenieurwissenschaften adressiert. Auch Teams können sich bewerben, sofern mindestens ein Mitglied diese Anforderungen erfüllt. Das Preisgeld beträgt 2.000 Pfund für nationale Gewinner und 5.000 Pfund für die internationalen Finalisten. Der internationale Gewinner (ob Einzelperson oder Team) erhält 30.000 Pfund, zusätzlich gehen 5.000 Pfund an den jeweiligen Fachbereich.

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Christopher Williams. Normative Models

Kestnergesellschaft, Hanover / DE
– 29.07.2018
kestnergesellschaft.de 

Das Medium Fotografie steht im Fokus der Arbeit des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Christopher Williams. Perfekt und verführerisch erscheinende Aufnahmen, die an Werbe- und Objektfotografie erinnern, offenbaren erst auf den zweiten Blick verborgene Bedeutungsebenen oder leicht zu übersehende Makel. Neben den Bildern tragen auch alle anderen Elemente der Präsentation zu dem Gesamtkunstwerk der Ausstellung bei, etwa die (überspitzt ausführlichen) Titel der Werke, die Stellwände oder die Anordnung der Objekte im Raum, die durch ihre Reduziertheit mit den Sehgewohnheiten der Besucher brechen. Auch die begleitenden Druckprodukte, wie der Katalog zur Ausstellung, wurden von Williams gestaltet und führen die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Produktion, Verbreitung und Rezeption von Fotografie fort.

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International Eyewear Design Contest

– 31.07.2018
owp.de 

Veranstalter des International Eyewear Design Contest ist die Firma Optische Werke Passau Brillen (OPW), die ™1947 gegründet wurde und ein umfassendes Portfolio aus bekannten Marken besitzt. Der Wettbewerb soll innovative Entwürfe im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen generieren und richtet sich explizit an Studierende und Absolventen von Gestaltungshochschulen. Bei den Entwürfen kann es sich sowohl um Damen- als auch um Herrenmodelle handeln; die einzige Einschränkung bei der Wahl der Materialien ist der Anspruch einer industriellen Fertigung. Der erste Preis ist mit 2š.000 Euro oder wahlweise einem vierwöchigen Praktikum inklusive Unterkunft und Anreise bei OWP dotiert, der zweite und dritte Platz werden mit 1.000 beziehungsweise 500 Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018šŒ.

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Designpreis Rheinland-Pfalz Kommunikationsdesign

DE
– 31.07.2018
descom.de 

Um Designleistungen aus Rheinland-Pfalz hervorzuheben, wird jedes Jahr der Designpreis vom zuständigen Ministerium ausgelobt (jeweils im jährlichen Wechsel werden Leistungen aus dem Kommunikationsdesign und dem Produktdesign ausgezeichnet). Die aktuelle Ausschreibung sucht nach Projekten aus dem Bereich der visuellen Gestaltung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Bezug zum Bundesland, entweder durch den eigenen Firmensitz oder den des Auftraggebers, oder durch die Verortung an einer rheinlandpfälzischen Hochschule. Einreichungen können in den Kategorien Corporate Design, Editorial Design, Multimedia Design, Illustration, Fotografie, Film/Audio, Kommunikation im Raum sowie Design Studies und Research vorgenommen werden. Die ausgezeichneten Arbeiten erhalten durch eine Ausstellung mit Katalog sowie weitere Kommunikationskanäle Öffentlichkeit. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Studierende sind davon ausgenommen.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Raqs Media Collective

K 21 Ständehaus, Düsseldorf / DE
– 12.08.2018
kunstsammlung.de 

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der indischen Künstlergruppe Raqs Media Collective bis Mitte August eine Einzelausstellung. Zum ersten Mal in Deutschland werden Arbeiten des Trios präsentiert, die mittels unterschiedlicher Medien soziale und politische Themen in einen globalen Kontext setzen. Sie möchten den Betrachter auffordern, ihr „Bewusstsein für die grundsätzliche Ambivalenz dieser Welt zu schärfen“. Ein zentrales Thema, welches in der Ausstellung visualisiert wird, setzt sich mit der Faszination für Zeit und ihrer Beziehung zu Raum und Geschichte auseinander. In den Werken wie „Escapement“ von 2009 oder „Re-Run“ von 2013 werden verschiedene Dimensionen von Zeit verdeutlicht. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen schreibt über die Arbeiten, dass „sie dazu anregen, gängige Vorstellungen von Zeit, ihre disziplinierende Funktion im Alltag und ihre grundlegende Rolle bei der kapitalistischen Organisation von Arbeit neu zu hinterfragen“.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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International Biennial of Graphic Design Brno

Brno / CZ
– 26.08.2018
28.bienalebrno.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die internationale Grafikdesignbiennale im tschechischen Brno zu einer der wichtigsten Veranstaltung der Disziplin entwickelt. Als eine Plattform gedacht, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Meinungen, Perspektiven und Darstellungsformen ein umfassendes und interessantes „Mosaik“ ergibt, begeben sich die Kuratoren um die Künstlergruppe Okolo in diesem Jahr auf die Suche nach inspirierenden Gestaltungsarbeiten. Bei der Auswahl unterstützt sie ein Expertenteam aus Praxis und Theorie. Neben der internationalen Schau umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Führungen sowie mehrere Begleitausstellungen, die entweder einzelnen Designern oder aber einem übergeordneten Thema gewidmet sind, etwa der Grafikdesignszene in der portugiesischen Stadt Porto oder aktuellen Independent Magazinen.

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Mixed Realities

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Die Sonderausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ untersucht, inwieweit die technischen Möglichkeiten von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ die formale und inhaltliche Darstellung von Kunst und ihre Rezeption beeinflussen: „Was bedeutet die digitale Erweiterung des Raumes […] für die Kunst?“ Die Kunst versucht die Grenzen der physischen Wahrnehmung von naturgetreuen bis realitätserweiterten Darstellungen zu verschieben und nutzte bereits in sehr frühen Epochen Methoden zur Erzeugung von Raumillusionen und Virtualitätserfahrungen – ähnlich wie in der „Virtual Reality“. In der Ausstellung werden sechs künstlerische Antworten darauf gezeigt, wie Elemente der physisch-realen sowie der virtuellen Welt verwendet und in einer Komposition verbunden werden können, „sich beeinflussen, miteinander korrespondieren oder einander fortführen“.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Was macht Dinge erotisch? Ihre Funktion, Form, Farbe oder Materialität? Die Ausstellung „Erotik der Dinge“ zeigt ganz unterschiedliche erotische Beziehungen, die Menschen mit Dingen eingehen können. Bestimmte Gegenstände können Lust und Begehren wecken, andere erotische Fantasien provozieren oder zu Werkzeugen der eigenen Lust werden. In „Erotik der Dinge“ werden verschiedene Alltagsgegenständen gezeigt, die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten neu kategorisiert werden: Liebesmittel, Werkzeuge der Lust, Körperformen oder Bildträger. Zusätzlich werden über die Ausstellungszeit hinweg in dem interaktiven „sensing materials lab“ Materialien gesammelt und mit Bezug auf ihre erotischen Eigenschaften und Qualitäten präsentiert. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bereich Experimentelle Materialforschung, und der Stiftung Bauhaus Dessau.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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OFFF

Museu del Disseny de Barcelona, Barcelona / ES
24.05.2018 – 26.05.2018
offf.barcelona 

Das Offf-Festival findet in diesem Jahr zum 17. Mal in Barcelona statt. Mit einem Programm aus Vorträgen, Workshops, Aktivitäten und Performances möchte es als Treffpunkt für internationale Talente fungieren, Inspiration liefern und zur aktiven Teilnahme anregen. Die Veranstaltung richtet sich an Professionals und Interessierte aus Online- sowie Offline-Disziplinen, unter anderem Motion- und Sounddesign, Grafik, Entwicklung und Theorie. Für die Konferenz wird auch in diesem Jahr eine hochkarätige Reihe an Sprechern vor Ort sein, unter ihnen die französische Illustratorin Malika Favre, der US-amerikanische Artdirektor James Victore und das Animationsstudio Animade aus London. Im Bereich Mercadillo erhalten zusätzlich einige ausgewählte Designer und Künstler die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Der Austragungsort ist Barcelonas Designmuseum, das Museu del Disseny.

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3 Days of Design

Kopenhagen / DK
24.05.2018 – 26.05.2018
•daysofdesign.dk 

3 Days of Design lädt jedes Jahr Journalisten, Einkäufer und Designinteressierte nach Kopenhagen ein, um die Neuheiten von Designern und Designunternehmen aus Dänemark zu entdecken. Das Programm während des dreitägigen Festivals umfasst eine Reihe von Veranstaltungen, Produktpräsentationen, Ausstellungen, Workshops und Podiumsdiskussionen, die sich nicht ausschließlich an ein Fachpublikum richten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit ein besseres Verständnis von Design vermitteln möchten. So ist auch das Flair weniger das einer Fachmesse, vielmehr wird die Möglichkeit geboten, mit den Gestaltern der ausgestellten Objekte direkt ins Gespräch zu kommen und Erkenntnisse über deren kreativen Prozess zu erhalten. Während der Veranstaltung steht Besuchern der Transfer mit Bus und Boot zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten zur Verfügung.

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What Design Can Do

Stadsschouwburg Amsterdam, Amsterdam / NL
24.05.2018 – 25.05.2018
whatdesigncando.com 

Die Konferenz What Design Can Do geht seit 2011 der Frage nach, welchen Beitrag Design zu einem positiven Wandel leisten kann. Besonders soziale Gerechtigkeit sowie die Bekämpfung des Klimawandels und anderer ökologischer Probleme stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die kommende Ausgabe der jährlich stattfindenden Veranstaltung wird zudem besonderen Wert auf die Vernetzung von Gestaltern, NGOs und Unternehmen legen und diesen Akteuren eine gemeinsame Plattform bieten. So soll es möglich werden, auch komplexe Themen mit vereinten Kräften anzugehen. Die Besucher erwarten etwa Vorträge von der brasilianischen Umweltaktivistin Nicole Oliveira, dem Al Jazeera-Journalisten Ahmed Shihab-Eldin oder Joel Towers, der als Dekan der Parsons School of Design darüber spricht, wie eine Ausbildung für die „Game Changer“ der Zukunft aussehen kann. Early Bird-Tickets für beide Tage kosten 363 Euro, Studierende zahlen 48,40 Euro pro Tag.

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Forward Festival München

Alte Kongresshalle, München / DE
30.05.2018 – 31.05.2018
forward-festival.com 

Als Festival für Kreativität, Design und Kommunikation versammelt das Forward-Festival Mitglieder der lokalen Designszene, die während der Konferenz ihre Erfolgsgeschichten präsentieren und Einblicke in Entwicklungsprozesse geben. Die Konferenz wird von verschiedenen Veranstaltungen wie Workshops, Live-Art-Sessions und Events zum Netzwerken begleitet, mit dem Ziel, eine kreative Gemeinschaft zu schaffen, die zum Austausch für ein gemeinsames Vorankommen anregt. Nach der Veranstaltung am 30. und 31. Mai 2018 in München findet das Forward-Festival am 1. und 2. Juni 2018 in Zürich statt und am 5. Juli 2018 erstmalig in Hamburg.

 

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Juni

Ecuador Poster Bienal 2018. Call for Posters

Quito / EC
– 01.06.2018
ecuadorposterbienal.com 

Studierende, Designer, Architekten, Künstler, Fotografen und sonstige visuelle Gestalter können bis zum 1. Juni 2018 ihre in den letzten zwei Jahren entstandenen Plakate für die Ecuador Poster Bienal 2018 einreichen. Den Teilnehmenden stehen dafür die Kategorien Werbeposter, soziale, politische und kulturelle Poster, Poster von Studierenden, Poster für Kinderrechte und Poster über Donald Trump zur Verfügung. Die seit 2015 bestehende Veranstaltung zielt darauf ab, ecuadorianisches Design und dessen Verbindung mit internationalen Gestaltern auf der internationalen Bühne zu positionieren. Die Teilnahme an der Biennale ist kostenfrei und unabhängig von Alter und Nationalität der Gestalter. Das Partnerland der Biennale 2018 ist China.

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Kids Design Award 2018

DE
– 01.06.2018
kids-design-award.de 

 

Die Entwicklung von Produkten für Kinder und Babys erfordert ein noch stärkeres Bewusstsein für Qualität und Sicherheit, in Verbindung mit intuitiven Kommunikationsmöglichkeiten und einem prägnanten Bildungscharakter. Gelungene Umsetzungen dieser Gestaltungsherausforderungen zeichnet der Kids Design Award zum fünften Mal aus. Der Nachwuchsförderpreis ermöglicht Studierenden und jungen Designern aus dem Bereich Produktgestaltung eine Ausstellungs- und Netzwerkfläche auf der Kölner Fachmesse Kind und Jugend. „Alles für die nächste Generation“ ist das Leitthema der Messe für Baby- und Kleinkindausstattung, die dieses Jahr vom 20. bis 23. September 2018 das internationale Fachpublikum nach Köln führt. Von der Koelnmesse und dem Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) unterstützt, prämiert der Kids Design Award zehn herausragende Konzepte und Entwürfe von Produkten für Babys und Kinder, die in Funktion und Gestaltung ideenreich und zukunftsweisend sind. Die Teilnahme an dem Award ist kostenfrei. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2018.

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Designmonat Graz

Graz / AT
– 03.06.2018
designmonat.at 

In diesem Jahr befasst sich der Designmonat Graz mit der Fragestellung, wie viel Toleranz benötigt wird, um mithilfe von Grenzüberschreitungen ernstzunehmendes Design hervorzubringen und auch Minderheiten eine eigene Meinung abseits der Norm zuzugestehen. Im Rahmen dessen bietet der Designmonat Graz sowohl nationalen als auch internationalen Designern aller Disziplinen die Möglichkeit, selbst Programmpunkte einzureichen. Zum Programm gehört wie immer die Selected-Ausstellung als größte Präsentation von zeitgenössischem Produktdesign in Österreich. Am 10. April 2018šŒ wird im Designforum Steiermark vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft der zweijährliche österreichische Staatspreis Design in verschiedenen Kategorien vergeben. Die dazugehörige Ausstellung ist bis zum 16. Mai 2018šŒ in Graz zu sehen.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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Ocean Liners: Speed and Style

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 17.06.2018
vam.ac.uk 

[Ozeandampfer: Geschwindigkeit und Stil] Ozeandampfer waren in ihrer Blütezeit von Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, um die Weltmeere zu überqueren. Sowohl technisch als auch gestalterisch repräsentierten sie den jeweiligen State of the Art und wurden zum ultimativen Ausdruck von Luxus, Status und Stil. Für die erste große Sonderschau des Jahres am Victoria and Albert Museum wurden nun erstmalig über 250 Exponate zusammengetragen, um diese Welt, die heute noch Sehnsüchte auslöst und zahlreiche Autoren und Regisseure inspiriert hat, zum Leben zu erwecken. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Möbel, Kleidungsstücke, Fotografien, Modelle und Originalbauteile. Den Designern, Architekten und Künstlern, die sich mit der Innenraumgestaltung der Schiffe befasst haben, wird ebenfalls Tribut gezollt.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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James Dyson Award

GB
– 20.07.2018
jamesdysonaward.org 

Der James Dyson Award sucht jährlich nach besonders innovativen, cleveren und vielversprechenden Produktideen. Kriterien sind gleichermaßen der praktische Nutzen, die Vermarktungsfähigkeit sowie der Aspekt der Nachhaltigkeit. Als Nachwuchswettbewerb sind Studierende oder Absolventen, deren Abschluss nicht länger als vier Jahre zurückliegt, aus den Fachrichtungen Produktdesign, Industriedesign und Ingenieurwissenschaften adressiert. Auch Teams können sich bewerben, sofern mindestens ein Mitglied diese Anforderungen erfüllt. Das Preisgeld beträgt 2.000 Pfund für nationale Gewinner und 5.000 Pfund für die internationalen Finalisten. Der internationale Gewinner (ob Einzelperson oder Team) erhält 30.000 Pfund, zusätzlich gehen 5.000 Pfund an den jeweiligen Fachbereich.

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Christopher Williams. Normative Models

Kestnergesellschaft, Hanover / DE
– 29.07.2018
kestnergesellschaft.de 

Das Medium Fotografie steht im Fokus der Arbeit des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Christopher Williams. Perfekt und verführerisch erscheinende Aufnahmen, die an Werbe- und Objektfotografie erinnern, offenbaren erst auf den zweiten Blick verborgene Bedeutungsebenen oder leicht zu übersehende Makel. Neben den Bildern tragen auch alle anderen Elemente der Präsentation zu dem Gesamtkunstwerk der Ausstellung bei, etwa die (überspitzt ausführlichen) Titel der Werke, die Stellwände oder die Anordnung der Objekte im Raum, die durch ihre Reduziertheit mit den Sehgewohnheiten der Besucher brechen. Auch die begleitenden Druckprodukte, wie der Katalog zur Ausstellung, wurden von Williams gestaltet und führen die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Produktion, Verbreitung und Rezeption von Fotografie fort.

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Designpreis Rheinland-Pfalz Kommunikationsdesign

DE
– 31.07.2018
descom.de 

Um Designleistungen aus Rheinland-Pfalz hervorzuheben, wird jedes Jahr der Designpreis vom zuständigen Ministerium ausgelobt (jeweils im jährlichen Wechsel werden Leistungen aus dem Kommunikationsdesign und dem Produktdesign ausgezeichnet). Die aktuelle Ausschreibung sucht nach Projekten aus dem Bereich der visuellen Gestaltung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Bezug zum Bundesland, entweder durch den eigenen Firmensitz oder den des Auftraggebers, oder durch die Verortung an einer rheinlandpfälzischen Hochschule. Einreichungen können in den Kategorien Corporate Design, Editorial Design, Multimedia Design, Illustration, Fotografie, Film/Audio, Kommunikation im Raum sowie Design Studies und Research vorgenommen werden. Die ausgezeichneten Arbeiten erhalten durch eine Ausstellung mit Katalog sowie weitere Kommunikationskanäle Öffentlichkeit. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Studierende sind davon ausgenommen.

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International Eyewear Design Contest

– 31.07.2018
owp.de 

Veranstalter des International Eyewear Design Contest ist die Firma Optische Werke Passau Brillen (OPW), die ™1947 gegründet wurde und ein umfassendes Portfolio aus bekannten Marken besitzt. Der Wettbewerb soll innovative Entwürfe im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen generieren und richtet sich explizit an Studierende und Absolventen von Gestaltungshochschulen. Bei den Entwürfen kann es sich sowohl um Damen- als auch um Herrenmodelle handeln; die einzige Einschränkung bei der Wahl der Materialien ist der Anspruch einer industriellen Fertigung. Der erste Preis ist mit 2š.000 Euro oder wahlweise einem vierwöchigen Praktikum inklusive Unterkunft und Anreise bei OWP dotiert, der zweite und dritte Platz werden mit 1.000 beziehungsweise 500 Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018šŒ.

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Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Raqs Media Collective

K 21 Ständehaus, Düsseldorf / DE
– 12.08.2018
kunstsammlung.de 

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der indischen Künstlergruppe Raqs Media Collective bis Mitte August eine Einzelausstellung. Zum ersten Mal in Deutschland werden Arbeiten des Trios präsentiert, die mittels unterschiedlicher Medien soziale und politische Themen in einen globalen Kontext setzen. Sie möchten den Betrachter auffordern, ihr „Bewusstsein für die grundsätzliche Ambivalenz dieser Welt zu schärfen“. Ein zentrales Thema, welches in der Ausstellung visualisiert wird, setzt sich mit der Faszination für Zeit und ihrer Beziehung zu Raum und Geschichte auseinander. In den Werken wie „Escapement“ von 2009 oder „Re-Run“ von 2013 werden verschiedene Dimensionen von Zeit verdeutlicht. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen schreibt über die Arbeiten, dass „sie dazu anregen, gängige Vorstellungen von Zeit, ihre disziplinierende Funktion im Alltag und ihre grundlegende Rolle bei der kapitalistischen Organisation von Arbeit neu zu hinterfragen“.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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International Biennial of Graphic Design Brno

Brno / CZ
– 26.08.2018
28.bienalebrno.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die internationale Grafikdesignbiennale im tschechischen Brno zu einer der wichtigsten Veranstaltung der Disziplin entwickelt. Als eine Plattform gedacht, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Meinungen, Perspektiven und Darstellungsformen ein umfassendes und interessantes „Mosaik“ ergibt, begeben sich die Kuratoren um die Künstlergruppe Okolo in diesem Jahr auf die Suche nach inspirierenden Gestaltungsarbeiten. Bei der Auswahl unterstützt sie ein Expertenteam aus Praxis und Theorie. Neben der internationalen Schau umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Führungen sowie mehrere Begleitausstellungen, die entweder einzelnen Designern oder aber einem übergeordneten Thema gewidmet sind, etwa der Grafikdesignszene in der portugiesischen Stadt Porto oder aktuellen Independent Magazinen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Mixed Realities

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Die Sonderausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ untersucht, inwieweit die technischen Möglichkeiten von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ die formale und inhaltliche Darstellung von Kunst und ihre Rezeption beeinflussen: „Was bedeutet die digitale Erweiterung des Raumes […] für die Kunst?“ Die Kunst versucht die Grenzen der physischen Wahrnehmung von naturgetreuen bis realitätserweiterten Darstellungen zu verschieben und nutzte bereits in sehr frühen Epochen Methoden zur Erzeugung von Raumillusionen und Virtualitätserfahrungen – ähnlich wie in der „Virtual Reality“. In der Ausstellung werden sechs künstlerische Antworten darauf gezeigt, wie Elemente der physisch-realen sowie der virtuellen Welt verwendet und in einer Komposition verbunden werden können, „sich beeinflussen, miteinander korrespondieren oder einander fortführen“.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Was macht Dinge erotisch? Ihre Funktion, Form, Farbe oder Materialität? Die Ausstellung „Erotik der Dinge“ zeigt ganz unterschiedliche erotische Beziehungen, die Menschen mit Dingen eingehen können. Bestimmte Gegenstände können Lust und Begehren wecken, andere erotische Fantasien provozieren oder zu Werkzeugen der eigenen Lust werden. In „Erotik der Dinge“ werden verschiedene Alltagsgegenständen gezeigt, die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten neu kategorisiert werden: Liebesmittel, Werkzeuge der Lust, Körperformen oder Bildträger. Zusätzlich werden über die Ausstellungszeit hinweg in dem interaktiven „sensing materials lab“ Materialien gesammelt und mit Bezug auf ihre erotischen Eigenschaften und Qualitäten präsentiert. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bereich Experimentelle Materialforschung, und der Stiftung Bauhaus Dessau.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Uncover Mannheim

Multihalle, Mannheim / DE
01.06.2018 – 10.06.2018
designpreis.uncover-mannheim.de 

„[…] Gestaltung heute liefert Lösungen für die Gesellschaft von morgen“, schreiben die Veranstalter des Designfests Uncover. Deshalb lautet das Thema der diesjährigen Ausgabe auch „Revolution“. Präsentiert, diskutiert und hinterfragt werden Prozesse, Projekte und Produkte, die einen grundlegenden Einfluss auf unser Leben haben können. Daneben bietet das Uncover Fachforum die Möglichkeit zum Netzwerken, während auf der Uncover Formschau die Einreichungen und Gewinner des Uncover Designpreises 2018 zu sehen sind. Auch dieser schließt sich mit der Aufforderung „Sei mutig! Sei kreativ! Sei revolutionär!“ dem Motto an und sucht nach Arbeiten mit dem Potenzial, einen positiven Wandel herbeizuführen.

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Forward Festival Zürich

Kosmos, Zürich / CH
01.06.2018 – 02.06.2018
forward-festival.com 

Als Festival für Kreativität, Design und Kommunikation versammelt das Forward-Festival Mitglieder der lokalen Designszene, die während der Konferenz ihre Erfolgsgeschichten präsentieren und Einblicke in Entwicklungsprozesse geben. Die Konferenz wird von verschiedenen Veranstaltungen wie Workshops, Live-Art-Sessions und Events zum Netzwerken begleitet, mit dem Ziel, eine kreative Gemeinschaft zu schaffen, die zum Austausch für ein gemeinsames Vorankommen anregt. Nach der Veranstaltung am 1. und 2. Juni 2018 in Zürich findet das Forward-Festival außerdem am 5. Juli 2018 erstmalig in Hamburg statt.

 

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The Engineer Expo

National Exhibition Centre, Birmingham / GB
05.06.2018 – 07.06.2018
theengineer-expo.co.uk 

Zwei vormals getrennte Veranstaltungen, die Advanced Manufacturing Show und die Engineer Design and Innovation Show, werden in diesem Jahr zum ersten Mal zu einer neuen Messe kombiniert. Die Engineer Expo hat den Anspruch, den gesamten Sektor der Ingenieurwissenschaft abzudecken – mit Design als einer wichtigen Komponente. Daneben sind Herstellungsmethoden, neue Technologien und Entwicklungen das Hauptaugenmerk. Gelegenheit zum Netzwerken, Inspiration und der Kontakt zu Experten aller Fachrichtungen gehören ebenso zum Konzept wie die Vermittlung von Wissen um Neuerungen im Rahmen der Engineer Conference. Die Messe findet parallel zur Subcon statt, bei der sich Subunternehmer unterschiedlicher Industrien präsentieren.

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Barcelona Design Week

Barcelona / ES
05.06.2018 – 14.06.2018
barcelonadesignweek.com 

Bei der diesjährigen Barcelona Design Week dreht sich alles um das Überthema „Re-value“. Gemeint ist damit das Hinterfragen unseres aktuellen Konsumverhaltens, das häufig auf Masse und Wachstum angelegt ist. Um aber zu einem nachhaltigen, gesunden Umgang mit dem Planeten Erde, seinen Ressourcen und letztlich unserem eigenen Leben zu finden, ist ein Paradigmenwechsel nötig, bei dem Design eine wichtige Rolle spielen kann, so der Ansatz. In diesem Zusammenhang finden über die katalanische Hauptstadt verteilt Konferenzen, Ausstellungen, Workshops und viele weitere Veranstaltungen statt, die alle Designdisziplinen einbeziehen möchten. Auch internationale Partnerorganisationen, 2018 unter anderem aus Italien, Brasilien und China, beteiligen sich vor Ort an dem Diskurs. Insgesamt soll so auch die Relevanz Barcelonas als Standort für Design sowie das damit verbundene Potenzial für Gesellschaft und Wirtschaft nach außen getragen werden.

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Kerning

Cinema Teatro Sarti, Faenza / IT
06.06.2018 – 08.06.2018
2018.kerning.it 

In dem norditalienischen Städtchen Faenza treffen sich jedes Jahr Grafikdesigner, Typografen, Artdirektoren, Entwickler und UX-Experten zur wichtigsten Typografie-Konferenz des Landes. Austragungsort ist erneut das Cinema Teatro Sarti. Unter dem Motto „L’infinito“ [Unendlichkeit] werden in diesem Jahr die Möglichkeiten der Typografie in Zeiten moderner Technologie betrachtet, etwa der Einsatz auf Bildschirmen und Displays oder in Form von variablen Fonts. Unter den internationalen Sprechern befinden sich Designer, Kalligrafen und Schriftgestalter, darunter unter anderen Matt Willey, Artdirektor des New York Times Magazine, und Erik Spiekermann, aber auch die Neurologin Alessia Nicotra, die das menschliche Sehen erforscht. Zusätzlich werden Workshops angeboten, die sowohl digitale als auch analoge Verfahren abdecken. Tickets für die Veranstaltung können bis zum 30. April 2018 für 145 Euro, danach für 195 Euro erworben werden.

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Digital Bauhaus Summit 2018

Weimar / DE
08.06.2018 – 09.06.2018
digitalbauhaussummit.de 

Das Bauhaus stand für die „neue Einheit des Baus der Zukunft“, welche die „hohe Kunst“ und das „niedrige Handwerk“ zusammenbringen und Architektur und Design für breite Bevölkerungsschichten zugänglich machen sollte. Diese Dynamiken werden während des Digital Bauhaus Summit 2018 unter anderem auf ihre Aktualität überprüft: „Wie sähe in der heutigen postdigitalen Gesellschaft eine ‚neue Einheit von Kunst und Technik‘ aus?“

Die Kategorisierungen „oben“ und „unten“ sowie „hoch“ und „niedrig“ werden während der zweitägigen Konferenz diskutiert und auf kultureller, gestalterischer und technischer Ebene untersucht. Die unterschiedlichen Ansätze der Redner und gemeinsamen Diskussionen testen die Flexibilität und die dehnbaren Grenzen des Ordnungssystems anhand weiterer Gegensatzpaare, wie der Sehnsucht nach dem Einfachen und den Herausforderungen des Komplexen. „Auf welcher Seite bist du zuhause? High oder Low?“, lautet eine Frage des Teilnahmeformular auf der Webseite, das auszufüllen ist, wenn man die Konferenz besuchen möchte.

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Neocon

The Mart, Chicago / US
11.06.2018 – 13.06.2018
neocon.com 

Die US-amerikanische Möbelmesse Neocon präsentiert jährlich die neuesten Produkte und Einrichtungsmöglichkeiten aus dem Bereich Bürogestaltung. In diesem Jahr feiert sie 50-jähriges Jubiläum unter anderem mit einer großen „the future is“-Party. Über 500 Unternehmen sind auf sechs Stockwerken zu sehen, wobei der siebte Stock für junge und internationale Marken wie Lovair aus Großbritannien oder Devorm aus den Niederlanden vorgesehen ist. Die Messe wird dieses Jahr umrahmt mit verschiedenen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums, Preisverleihungen sowie interaktiven Installationen und Informationsflächen, wie eine Ausstellung über die Firmengeschichte der Marke Herman Miller, die bereits 1977 innovative Möbel wie den „Rollback Chair“ auf dieser Plattform präsentierte.

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Design Miami/Basel

Fairground Basle, Basle / CH
12.06.2018 – 17.06.2018
basel2018.designmiami.com 

Als Partnerveranstaltung der Design Miami trifft sich im Juni jeden Jahres die internationale Szene aus Sammlern, Galleristen, Designern, Kuratoren und Kritikern in Basel, um Designobjekte aus dem 20. und 21. Jahrhundert auszustellen, zu handeln und zu diskutieren. Zum Programm gehören neben Design at Large, in dessen Rahmen großformatige, zeitgenössische Einzelstücke sowie architektonische Installationen präsentiert werden, und Curio, einer Plattform, bei der ausgewählte Protagonisten jeweils ein „Kuriositätenkabinett“ bespielen dürfen, auch Vorträge sowie Satellitenevents und der Swarovski Designers of the Future Award. Die Design Miami/Basel möchte nicht nur einen Marktplatz für Designsammler darstellen, sondern auch allen Interessierten einen anregenden Einblick in die Branche bieten.

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I Never Read

Kaserne Basel, Basle / CH
13.06.2018 – 16.06.2018
ineverread.com 

Die Kunstbuchmesse I Never Read, Art Book Fair Basel findet parallel zur Design Miami/Basel statt und bietet Verlegern, Autoren, Künstlern sowie Gestaltern eine Plattform. Neben etablierten Größen sind dabei auch unabhängige und aufstrebende Projekte vertreten. Im Zentrum steht die „Verbindung von Text, zeitgenössischer Kunstproduktion, Kunstpräsentation und dem Buch“. In diesem Jahr wird zum ersten Mal auch ein Begleitprogramm namens „I Never Read, Learning to Read“ angeboten, welches sich thematisch mit dem Sammeln von Büchern sowie analogen und digitalen Bibliotheken auseinandersetzt. In diesem Zusammenhang finden Workshops, Vorträge, Performances und Ausstellungen statt.

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Make City Festival 2018

Berlin / DE
14.06.2018 – 01.07.2018
makecity.berlin 

„Make City. Das Festival für Architektur und Andersmachen“ findet zum zweiten Mal in Berlin unter dem Motto „Berlin Remixing. Stadt neu gemischt“ statt. Diskussionsthemen sind soziale Innovation innerhalb der Stadtorganisation und eine neue Zusammenarbeit aller involvierten Disziplinen, die anhand von fiktiven Konzepten und internationalen, angewandten Wohnprojekten behandelt werden. Während der 18 Tage werden verschiedene Ausstellungen, Workshops, Führungen, Gespräche und Vorträge geboten. Das Programm ist in drei Themenstränge gegliedert: „Strukturen und Prozess“, „Urban und Natur“ sowie „Architektur und Raum“. Das vielfältige Angebot findet an unterschiedlichen Orten in Berlin statt, die in „das Festivalzentrum“, die „Hubs“, „Make City Open“ und „Studio Talks“ unterteilt sind. Eingeladen ist eine Vielzahl an internationalen Experten aus Praxis und Theorie.

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CXI

Ringlokschuppen Bielefeld, Bielefeld / DE
15.06.2018 – 15.06.2018
cxi-konferenz.org 

Der Prozess der Markenbildung steht bei der jährlichen CXI-Konferenz im Mittelpunkt, mit der Besonderheit, dass immer sowohl das Unternehmen als auch die beauftragte Agentur ihre Perspektive darstellen. Diese unterschiedliche Sicht führt zu einem Gesamteindruck, der Entscheidungen, Probleme und Lösungswege für das Publikum nachvollziehbar und realistisch abbilden soll. In diesem Jahr gehören unter anderem die Deutsche Bahn, Youtube und der Fußballverein Fortuna Düsseldorf sowie auf Kreativseite Heimat Berlin, die Peter Schmidt Group und Saffron Brand Consultants zu den Gästen. Die (mittlerweile zehnte Ausgabe der) CXI wird vom Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld organisiert. Reguläre Tickets kosten 139 Euro, Studierende zahlen 20 Euro.

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Fashionclash 2018

Maastricht / NL
15.06.2018 – 17.06.2018
fashionclash.nl 

„Fashion my Religion!“ ist das Motto der zehnten Ausgabe des interdisziplinären Festivals für Mode und performative Kunst in Maastricht. Rund 150 Designer und Künstler präsentieren an drei Tagen ihre neuesten Projekte und Styles. Das Modefestival ist stolz auf die unterschiedlichen Arten der Inszenierung – des Körpers und der Persönlichkeit. Eine der Darstellungen ist das Projekt „Dialogue between Fashion and Death: Redesigning the Fashion Narrative“ [Dialog zwischen Mode und Tod: Überarbeitung der Aussage von Mode] von Nina Willems. Die Präsentation ist der erste Teil ihrer Recherchearbeit zu „Fast Fashion“ und findet im Mosae Forum statt. Die Hauptprogrammpunkte sind unter den Kategorien „The Route“ und „Show“ zusammengefasst. Zum Beispiel bietet „The Route“ Ausstellungen, Diskussionen, Lesungen, Theater- oder künstlerische Aufführungen, bei denen der Eintritt für jeden Interessierten kostenfrei ist. Am Samstagabend findet die „Show“ in der Sam Decorfabriek mit einer großen Modenschau herausragender Talente statt. Die Designer präsentieren ihre aktuellen Kollektionen und sind zum diesjährigen Fashionclash herausgefordert, dies in einer performativen Art zu tun. Das Bühnen- und Raumkonzept soll dazu inspirieren und wird von dem holländischen Designstudio Akatak entworfen.

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Tech Open Air (TOA)

Funkhaus , Berlin / DE
19.06.2018 – 22.06.2018
toa.berlin 

Technologie verändert holistisch alle Bereiche des Alltags, des Arbeitsumfeldes und besonders die Art der Kommunikation. Tech Open Air sieht sich daher als eine Plattform für interdisziplinären Wissensaustausch und Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Musik, Wissenschaft und Kultur. Auf 4.000 Quadratmetern werden die neuesten Projekte und Produkte vorgestellt, vom Auto bis zur künstlichen Intelligenz. Das Programm von TOA umfasst neben den verschiedenen Vorträgen auch interaktive Podiumsdiskussionen, Workshops, Kunstinstallationen, Livemusik und vieles mehr. Neben der TOA-Konferenz gibt es ein weiteres Veranstaltungsformat, die Satellite Events. An weiteren Orten in Berlin werden von Unternehmen und Visionären verschiedene Gespräche oder Workshops angeboten. Die Besucher können zum Beispiel ein 3D-Produkt fertigen lassen oder an einem Yoga-Kurs teilnehmen.

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