Agenda

Juli

Australian International Furniture Fair

Melbourne Convention and Exhibition Centre, Melbourne / AU
– 22.07.2018
aiff.net.au 

Die Australian International Furniture Fair (AIFF) findet jedes Jahr im Juli in Melbourne statt und bringt Hersteller und Käufer aus der Möbelindustrie zu einem persönlichen Austausch zusammen. Unter den Produkten befinden sich Schlafzimmermöbel, Matratzen, Betten, Lounge- und Esszimmermöbel, Outdoor- und Gartenmöblierung sowie weiterführende Dienstleistungen in diesen Bereichen. Zu den Highlights der Messe zählt darüber hinaus die internationale Seminarreihe „Everyday Luxury“ [Alltäglicher Luxus], die Experten aus der Innenarchitektur adressiert. Während der Messe findet außerdem eine Reihe an Trend- und Designtouren statt, die Besuchern einen Überblick über die Neuheiten des kommenden Jahres geben sollen.

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Christopher Williams. Normative Models

Kestnergesellschaft, Hanover / DE
– 29.07.2018
kestnergesellschaft.de 

Das Medium Fotografie steht im Fokus der Arbeit des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Christopher Williams. Perfekt und verführerisch erscheinende Aufnahmen, die an Werbe- und Objektfotografie erinnern, offenbaren erst auf den zweiten Blick verborgene Bedeutungsebenen oder leicht zu übersehende Makel. Neben den Bildern tragen auch alle anderen Elemente der Präsentation zu dem Gesamtkunstwerk der Ausstellung bei, etwa die (überspitzt ausführlichen) Titel der Werke, die Stellwände oder die Anordnung der Objekte im Raum, die durch ihre Reduziertheit mit den Sehgewohnheiten der Besucher brechen. Auch die begleitenden Druckprodukte, wie der Katalog zur Ausstellung, wurden von Williams gestaltet und führen die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Produktion, Verbreitung und Rezeption von Fotografie fort.

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International Eyewear Design Contest

– 31.07.2018
owp.de 

Veranstalter des International Eyewear Design Contest ist die Firma Optische Werke Passau Brillen (OPW), die ™1947 gegründet wurde und ein umfassendes Portfolio aus bekannten Marken besitzt. Der Wettbewerb soll innovative Entwürfe im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen generieren und richtet sich explizit an Studierende und Absolventen von Gestaltungshochschulen. Bei den Entwürfen kann es sich sowohl um Damen- als auch um Herrenmodelle handeln; die einzige Einschränkung bei der Wahl der Materialien ist der Anspruch einer industriellen Fertigung. Der erste Preis ist mit 2š.000 Euro oder wahlweise einem vierwöchigen Praktikum inklusive Unterkunft und Anreise bei OWP dotiert, der zweite und dritte Platz werden mit 1.000 beziehungsweise 500 Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018šŒ.

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Designpreis Rheinland-Pfalz Kommunikationsdesign

DE
– 31.07.2018
descom.de 

Um Designleistungen aus Rheinland-Pfalz hervorzuheben, wird jedes Jahr der Designpreis vom zuständigen Ministerium ausgelobt (jeweils im jährlichen Wechsel werden Leistungen aus dem Kommunikationsdesign und dem Produktdesign ausgezeichnet). Die aktuelle Ausschreibung sucht nach Projekten aus dem Bereich der visuellen Gestaltung. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Bezug zum Bundesland, entweder durch den eigenen Firmensitz oder den des Auftraggebers, oder durch die Verortung an einer rheinlandpfälzischen Hochschule. Einreichungen können in den Kategorien Corporate Design, Editorial Design, Multimedia Design, Illustration, Fotografie, Film/Audio, Kommunikation im Raum sowie Design Studies und Research vorgenommen werden. Die ausgezeichneten Arbeiten erhalten durch eine Ausstellung mit Katalog sowie weitere Kommunikationskanäle Öffentlichkeit. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Studierende sind davon ausgenommen.

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Welt ohne Außen

Gropius Bau, Berliner Festspiele, Berlin / DE
– 05.08.2018
berlinerfestspiele.de 

„Welt ohne Außen. Immersive Räume seit den 60er Jahren“ ist eine Kombination aus partizipativer Ausstellung, Aufführungen und Workshops. Besucher erwerben eine Dauerkarte und erhalten damit über den Zeitraum von zwei Monaten Zugang zu den facettenreichen Präsentationen der unterschiedlichen Künstler. Die interaktive Ausstellung, bei der mithilfe verschiedener Kanäle – von traditioneller Kunstpräsentation bis zu immersivem Journalismus – Besucher und Kunst einander näher gebracht werden. Ein weiteres zentrales Element sind die Aufführungen, die im Schliemann-Saal stattfinden und die Spannung zwischen der Präsentation einer festgelegten Dramaturgie und einem situativen Ereignis herausstellen. Das zusätzliche Workshop-Programm wechselt wöchentlich und wird zum Thema „Embodied Aesthetics“ [verkörperte Ästhetik] von unterschiedlichen Künstlern geleitet. Die Teilnehmer können dort „Einsatz, Hingabe und Engagement“ zeigen und bekommen verschiedene Praktiken vorgestellt, um den eigenen Körper nicht nur für die Kunst einzusetzen, sondern dadurch auch ein besonderes Körpergefühl zu entwickeln.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Raqs Media Collective

K 21 Ständehaus, Düsseldorf / DE
– 12.08.2018
kunstsammlung.de 

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der indischen Künstlergruppe Raqs Media Collective bis Mitte August eine Einzelausstellung. Zum ersten Mal in Deutschland werden Arbeiten des Trios präsentiert, die mittels unterschiedlicher Medien soziale und politische Themen in einen globalen Kontext setzen. Sie möchten den Betrachter auffordern, ihr „Bewusstsein für die grundsätzliche Ambivalenz dieser Welt zu schärfen“. Ein zentrales Thema, welches in der Ausstellung visualisiert wird, setzt sich mit der Faszination für Zeit und ihrer Beziehung zu Raum und Geschichte auseinander. In den Werken wie „Escapement“ von 2009 oder „Re-Run“ von 2013 werden verschiedene Dimensionen von Zeit verdeutlicht. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen schreibt über die Arbeiten, dass „sie dazu anregen, gängige Vorstellungen von Zeit, ihre disziplinierende Funktion im Alltag und ihre grundlegende Rolle bei der kapitalistischen Organisation von Arbeit neu zu hinterfragen“.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Annual Multimedia Award

DE
– 13.08.2018
annual-multimedia.de 

Der Annual Multimedia Award ruft auch in diesem Jahr wieder Agenturen, Unternehmen, Designbüros, Kreativdirektoren, Designer und Studierende auf, ihre digitalen Projekte einzureichen. Arbeiten müssen dabei in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entwickelt, produziert oder in Auftrag gegeben worden sein. Einreichungen können in 16 verschiedenen Kategorien vorgenommen werden, darunter Website, Shop/ E-Commerce, Social Media, Content Marketing, App, Installation/Event oder Game. Die Teilnahme ist auf den ersten Blick zwar kostenfrei, Gebühren entstehen aber, sobald ein Projekt ausgezeichnet werden soll. Die dazugehörige Publikation bildet allerdings nicht nur die Gewinnerprojekte ab, sondern auch Firmenportfolios sowie Adressen, Kontakte und Kundenlisten.

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Pendoran Vinci

NRW-Forum , Düsseldorf / DE
– 19.08.2018
nrw-forum.de 

Die Ausstellung gibt einen multimedialen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Beziehung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz und präsentiert internationale Künstler mit klassischen und digitalen Medien zu der Frage: Inwieweit bestimmt künstliche Intelligenz unser tägliches Leben? Die ausgestellten Künstler durchleuchten die menschliche Reaktion auf KI, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie die sozialen Strukturen, ob und wie sich KI ins tägliche Leben integriert. Die Ausstellung fokussiert auf den aktuellen Stand der Technik und ihre Zukunft. Bisher wurden Anwendungen aus dem Bereich der KI entwickelt, um das Leben zu erleichtern: Sie assistiert und unterstützt Alltagsprozesse, generiert und strukturiert Daten und ist (noch nicht) als autonomes Individuum parallel zur Menschheit zu verstehen. Aber kann künstliche Intelligenz zukünftig auch kreative Aufgaben erfüllen? Dieser Frage versucht eine eigens programmierte Anwendung während der Ausstellung näher zu kommen.

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Flow of Forms / Forms of Flow

Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg / DE
– 19.08.2018
voelkerkundemuseum.com 

Das Museum für Völkerkunde in Hamburg möchte mit der aktuellen Ausstellung „Flow of Forms / Forms of Flow“ einer Vielzahl von Designgeschichten aus Afrika und Europa Raum geben und Einblicke in die afrikanische Kreativszene ermöglichen. Zu sehen sind dabei sowohl Prozesse als auch Endresultate, die, basierend auf zum Teil schwierigen Lebensumständen, kreative Lösungsansätze bereithalten. Die verschiedenen Projekte machen sich außerdem einen kulturellen Austausch zunutze und bedienen sich alltäglicher sowie traditioneller Gestaltungsgrundlagen. Globalität ermöglicht es Designern heutzutage, Erkenntnisse aus der ganzen Welt problemlos in die eigene Arbeit zu integrieren. Die Ausstellung möchte darüber hinaus den allgemein geläufigen eurozentrischen Blick auf afrikanisches Design kritisch reflektieren und bestehende Klischees überwinden. Zur Ausstellung ist bei Transcript ein gleichnamiger Katalog erschienen.

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Ed Ruscha – Very

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 19.08.2018
louisiana.dk 

Der 1937 geborene Künstler Ed Ruscha ist mit seinen Interpretationen der US-amerikanischen Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren zu einer der prominentesten Figuren der dortigen Gegenwartskunst geworden. Ruscha wurde durch seine frischen und eleganten Repräsentationen stilisierter Tankstellen, Hollywood-Logos oder archetypischer Landschaften bekannt. Seine Arbeit übersetzt dabei die Bildsprache der Popkultur in etwas, das man laut der Ausstellungsmacher als „eine Sprache aus filmischen und typografischen Codes [bezeichnen kann], die so zugänglich wie tiefgehend sind“. Die Ausstellung selbst basiert auf Ausstellungsstücken der UBS Art Collection und zeigt Werke sowie Studien zu seinen bekanntesten Gemälden und Kunstpublikationen ab den 1960er-Jahren bis heute, die sowohl seine technische als auch grafische Entwicklung widerspiegeln.

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Pa-dong! Die Möbel von Susi und Ueli Berger

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 19.08.2018
museum-gestaltung.ch 

Die Frage „Wie wohnen junge Leute in Bluejeans, die nicht auf eine Aussteuer sparen wollen?“ stellte sich das Designerpaar 1962 als Inspiration für ihre Möbelentwürfe. Susi und Ueli Berger arbeiteten von 1962 bis etwa 2006 als Schweizer Duo für eine markante Art der Formgebung, die dem Pop oder Radical Design zugeordnet wird. Mit ihren Gestaltungen eröffneten sie den Gegenpol zur schweizerischen „Guten Form“ und prägten eine neue, spielerisch-bildhafte Formsprache zwischen Objektkunst und Alltagskultur. Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert die Ausstellung im Rahmen der Veröffentlichung des ersten Gesamtkatalogs des Lebenswerks der Grafikerin und des Künstlers. Gezeigt werden unter anderem die Möbelikonen Soft Chair aus dem Jahr 1967, Wolkenlampe von 1970 und Fächermann von 1977 sowie Entwurfszeichnungen, Modelle und Fotos aus dem Archiv des Museums. Ihre Möbelentwürfe bekamen unterschiedlich starke Resonanz.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Print! Tearing It Up

Somerset House, London / GB
– 22.08.2018
somersethouse.org.uk 

[Beein-druckt!] Die Ausstellung „Print! Tearing It Up“ im Somerset House in London widmet sich innovativen, unabhängigen britischen Magazinen, die den Anspruch erheben, etwas in der Welt verändern zu wollen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem das vortizistische Magazin Blast aus dem Jahr 1914, das pazifistische Magazin Peace News aus den 1930er-Jahren, das feministische Spare Rib-Magazin, das in den 1970er-Jahren gegründet wurde, sowie das Popkultur-Phänomen The Face aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Auffällig ist, dass viele Themen wie Vielfalt, Geschlechterrollen, Sexualität oder Medienmanipulation auch heute noch eine wichtige Rolle spielen und darüber hinaus Printprodukte entgegen aller Erwartungen immer noch breiten Anklang finden.

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Stefan Marx. Memory Palace

Städtische Galerie, Delmenhorst / DE
– 26.08.2018
staedtische-galerie-delmenhorst.de 

Illustrator Stefan Marx kreiert im Haus Coburg seinen eigenen Gedächtnispalast, bei dessen Durchschreiten der Besucher auf einzelne Wortkompositionen, Lyrics oder Kommentare trifft, die Marx illustriert hat. Seine „visuellen Tagebücher“, die hauptsächlich aus Eindrücken, die er auf Reisen sammelt, entstehen, sind vielfältig und verändern den musealen Raum des Haus Coburg in eine Art Pop-up-Store. Begleitet wird die Ausstellung von einem großzügigen Rahmenprogramm für Besucher jeden Alters.

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Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Virtual- und Augmented Reality sind in Industrie, Forschung und Lehre schon lange Standard. Welche Möglichkeiten diese Technologien und Erweiterungen des physischen Raums für die Kunst bereithalten, untersucht nun die Ausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“. Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert vor diesem Hintergrund künstlerische Perspektiven, die sowohl mit analogen als auch mit digitalen Methoden arbeiten. Zu den sechs Künstlern in der Ausstellung zählen Tim Berresheim, Spiros Hadjidjanos, Daniel Steegmann Mangrané, Mélodie Mousset, Regina Silveira und The Swan Collective. Sie alle versuchen aufzuzeigen, wie ihre verschiedenen Ausdrucksformen miteinander in Verbindung stehen beziehungsweise einander fortführen können – digital und analog, virtuell und real.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Mixed Realities

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Die Sonderausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ untersucht, inwieweit die technischen Möglichkeiten von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ die formale und inhaltliche Darstellung von Kunst und ihre Rezeption beeinflussen: „Was bedeutet die digitale Erweiterung des Raumes […] für die Kunst?“ Die Kunst versucht die Grenzen der physischen Wahrnehmung von naturgetreuen bis realitätserweiterten Darstellungen zu verschieben und nutzte bereits in sehr frühen Epochen Methoden zur Erzeugung von Raumillusionen und Virtualitätserfahrungen – ähnlich wie in der „Virtual Reality“. In der Ausstellung werden sechs künstlerische Antworten darauf gezeigt, wie Elemente der physisch-realen sowie der virtuellen Welt verwendet und in einer Komposition verbunden werden können, „sich beeinflussen, miteinander korrespondieren oder einander fortführen“.

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Studio Drift. Coded Nature

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 26.08.2018
stedelijk.nl 

Mit der Ausstellung „Studio Drift. Coded Nature“ präsentiert das Stedelijk Museum in Amsterdam die erste Soloausstellung des niederländischen Studio Drift. Neben aktuellen und erfolgreichen Arbeiten sind auch neue und bisher unveröffentlichte Werke der beiden Gründer des Studios, Lonneke Gordijn und Ralph Nauta, zu sehen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich insgesamt acht raumfüllende Installationen sowie eine Auswahl verschiedener Filme. Die Arbeiten des Studios bewegen sich dabei zwischen technischer Kunst, Performances und Biodesign, wobei sich die beiden Gestalter mit Themen befassen, die für unsere sich stetig im Wandel befindende Gesellschaft relevant sind: Nachhaltigkeit, die Bedeutung natürlicher Prozesse in unserer heutigen Umwelt oder der Umgang mit Augmented Reality.

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Lore Kramer

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
museumangewandtekunst.de 

Die aktuelle Ausstellung „Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet sich den keramischen Arbeiten der Gestalterin anhand einer Vielzahl von Schalen, Vasen, Tellern, Dosen und Tassen. Bei ihren Arbeiten legte Kramer, 1926 geboren, großen Wert auf Zweckmäßigkeit in der Formgebung – Prinzipien, die sich auch in den Leitlinien des Bauhauses wiederfinden. Hier zeigt sich außerdem der Einfluss ihres Ehemanns, des Architekten Ferdinand Kramer. Neben der Präsentation der verschiedenen Keramikarbeiten verweist die Ausstellung zudem auf Kramers zeichnerisches Talent und ihre frühere Tätigkeit als Dozentin und Professorin an der HfG Offenbach.

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International Biennial of Graphic Design Brno

Brno / CZ
– 26.08.2018
28.bienalebrno.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die internationale Grafikdesignbiennale im tschechischen Brno zu einer der wichtigsten Veranstaltung der Disziplin entwickelt. Als eine Plattform gedacht, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Meinungen, Perspektiven und Darstellungsformen ein umfassendes und interessantes „Mosaik“ ergibt, begeben sich die Kuratoren um die Künstlergruppe Okolo in diesem Jahr auf die Suche nach inspirierenden Gestaltungsarbeiten. Bei der Auswahl unterstützt sie ein Expertenteam aus Praxis und Theorie. Neben der internationalen Schau umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Führungen sowie mehrere Begleitausstellungen, die entweder einzelnen Designern oder aber einem übergeordneten Thema gewidmet sind, etwa der Grafikdesignszene in der portugiesischen Stadt Porto oder aktuellen Independent Magazinen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Erotik der Dinge

Museum der Dinge, Werkbundarchiv, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Den Ausgangspunkt für die aktuelle Ausstellung „Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität“ im Museum der Dinge, liefern die Sammlungen der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) und Alfred C. Kinsey (1894–1956) sowie der Kunstsammlerin Naomi Wilzig (1934–2015). Sie alle verstanden erotische Dinge als Beispiele einer universalen Sexualgeschichte des Menschen und beschäftigten sich mit der Frage, was diese Dinge überhaupt erst erotisch macht. Die Unterscheidung von Erotik, Kunst und Pornografie hat sich dabei im Laufe der Zeit stetig gewandelt und auch immer Einfluss darauf genommen, wie wir erotische Dinge wahrnehmen und einordnen. Die Erotik der Materialität wird darüber hinaus im interaktiven Sensing Materials Lab untersucht, das während der Ausstellung um weitere Objekte ergänzt wird.

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The Long Now

Me Collectors Room, Berlin / DE
– 27.08.2018
me-berlin.com 

Die Ausstellung „The Long Now. Reflexionen von Zeit und Vergänglichkeiten“ thematisiert Zeit als Begriff, Wahrnehmungsdimension und Darstellungsweise. Zeit beinhaltet unterschiedliche Motive, die in der Kunst sowie in der Philosophie oder der Wissenschaft vielseitig als Phänomen wie auch als messbare Einheit auftauchen. Die Größe Zeit ist auf zweierlei Weisen zu verstehen: Auf der einen Seite als erfahrbare, sinnliche Dauer und auf der anderen als ein tatsächlicher Verlauf, der durch die Uhrzeiger visualisiert wird. Dabei spielen Grundbegriffe wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit eine wichtige Rolle. Die Ausstellung „The Long Now“ stellt die Fragen, was Zeit in einer „beschleunigten Moderne“ und einer „medial vermittelten globalen Gleichzeitigkeit“ bedeutet, was Gegenwart heißt und wie lange das Jetzt währt.

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UAM. Une aventure moderne

Centre Pompidou, Paris / FR
– 27.08.2018
centrepompidou.fr 

Die Union des Artistes Modernes, kurz UAM, entstand im Jahr 1929 und steht für den Zusammenschluss von Künstlern verschiedener Disziplinen aus der französischen Moderne. Architekten, Designer, Maler, Buchbinder, Fotografen und Bildhauer schlossen sich zusammen, um eine Vielzahl an Werken einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Das Centre Pompidou gibt einen Überblick über die bekanntesten Werke vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der 1950er-Jahre mit besonderem Fokus auf den Gemeinsamkeiten und Verbindungen diverser Kunstformen und ihren Vertretern.

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Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Was macht Dinge erotisch? Ihre Funktion, Form, Farbe oder Materialität? Die Ausstellung „Erotik der Dinge“ zeigt ganz unterschiedliche erotische Beziehungen, die Menschen mit Dingen eingehen können. Bestimmte Gegenstände können Lust und Begehren wecken, andere erotische Fantasien provozieren oder zu Werkzeugen der eigenen Lust werden. In „Erotik der Dinge“ werden verschiedene Alltagsgegenständen gezeigt, die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten neu kategorisiert werden: Liebesmittel, Werkzeuge der Lust, Körperformen oder Bildträger. Zusätzlich werden über die Ausstellungszeit hinweg in dem interaktiven „sensing materials lab“ Materialien gesammelt und mit Bezug auf ihre erotischen Eigenschaften und Qualitäten präsentiert. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bereich Experimentelle Materialforschung, und der Stiftung Bauhaus Dessau.

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Berliner Type

DE
– 31.08.2018
berliner-type.de 

Die Auszeichnung des Wettbewerbs Berliner Type jährt sich in diesem Jahr bereits zum 50. Mal und richtet sich dabei vornehmlich an die Macher von Printmedien. Einreichungen können in den folgenden Kategorien vorgenommen werden: Imagebroschüre, Produktbroschüre, Prospekt, Jubiläumsschrift, Dokumentation, Jahrbuch, Katalog, Berichte, Magazine und Zeitschriften, Sales Folder, Gebrauchsanweisungen, Direct Marketing, Kalender, Geschäftsausstattung, Sonderformate sowie eine weitere Kategorie speziell für den Nachwuchs. Die Arbeiten müssen darüber hinaus entweder in deutscher Sprache vorliegen oder in einem deutschsprachigen Land eingesetzt werden und dürfen frühestens 18 Monaten vor dem Anmeldeschluss erstmalig veröffentlicht worden sein. Bis zum 29. Juni 2018 können Interessierte ihre Einreichung noch für 260 Euro als Early Bird vornehmen, danach betragen die Teilnahmekosten 340 Euro.

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Domaine de Boisbuchet

Domaine de Boisbuchet, Lessac / FR
– 01.09.2018
boisbuchet.org 

Das malerische Anwesen Domaine de Boisbuchet im Süden Frankreichs wird im Sommer erneut Austragungsort einer zweimonatigen Workshop-Reihe. In diesem Jahr möchte man den Teilnehmern einen „Reality Check“ bieten, denn in Zeiten von Fake News, virtueller Realität und exzessiver Nutzung von digitalen Medien droht die Gefahr, den Bezug zur realen Welt zu verlieren. Als Gegenmaßnahme wird in Boisbuchet mit den Händen und physischem Material gearbeitet, man bedient sich der Verbindung von historischem Wissen und Hightech und legt Wert auf den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmern. Zu den Workshop-Leitern zählen diesmal der Produktdesigner Philippe Malouin, der Keramikkünstler Hadrien Venat und die Kuratorin Verena Formanek. Die Teilnahmegebühr variiert je nach Workshop; Unterkunft und Verpflegung sind immer inklusive.

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Designing Waste. Strategies for a Zero Waste City

Center for Architecture, New York / US
– 01.09.2018
centerforarchitecture.org 

Die Ausstellung basiert auf den „Zero Waste Design Guidelines“ [Null-Müll-Design-Richtlinien] der Stadt New York, die ein Hilfsmittel unter anderem für Designer zur Reduzierung und Vermeidung von Abfall darstellen. „Wie funktioniert Abfallmanagement in einem Gebäude oder Wohngebiet und wie kann Design die Müllmassen auf den Deponien reduzieren?“ sind die zentralen Fragen der Null-Müll-Designrichtlinien. Dabei wird sich unter anderem mit Komponenten der Abfallwirtschaft beschäftigt wie Mülltrennung, womit Rohstoffe oder weiterverwendbare Ressourcen gewonnen werden – zum Beispiel Kompost oder Energiequellen. „Designing Waste“ fokussiert dabei auf verschiedene Bereiche des Lebenszyklus von Abfall – genauer, das Zeitfenster vom Moment des Entsorgens bis hin zum Transport auf LKWs –, welcher Designern Möglichkeiten bietet, Produkte und Konzepte zu entwickeln und bis 2030 zahlreich zu realisieren. Die Ausstellung blickt auf die Müllhalden in der Stadt und die unterschiedlichen Entsorgungssysteme verschiedener Häuser mit Fakten und Lösungsansätzen für das private und berufliche Umfeld sowie speziell für Essenslieferservices. Die Besucher können mit einem Abfallrechner einen praktischen Einblick in das „Waste Management“ bekommen und berechnen, wie viel Platz und welche Lagerhaltung in bestimmten Gebäudetypen und -größen notwendig sind.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Astrid Klein. Transcendental Homeless Centralnervous

Deichtorhallen Hamburg, Falckenberg Collection, Hamburg-Harburg / DE
– 02.09.2018
deichtorhallen.de 

[Astrid Klein. Transzendental Obdachlos Zentralnervös] Mit der aktuellen Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg liefern die Deichtorhallen einen umfassenden Überblick über die Arbeit der Künstlerin Astrid Klein. Klein ist vor allem für ihre Arbeit mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur bekannt und gilt als Pionierin der experimentellen großformatigen Fotokunst. Die Ausstellung zeigt vor diesem Hintergrund mehr als 200 Arbeiten aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der Künstlerin. Gemein haben dabei alle ein kritisches Hinterfragen der Beziehung zwischen Bild und Text. Die Ausstellung findet im Rahmen der Triennale der Photographie in Hamburg von Juni bis September 2018 statt.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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The Land In-between Fotografien von 1980 bis 2012

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
staedelmuseum.de 

Die Ausstellung „The Land In-between“ zeigt mit über 200 Exemplaren aus den Jahren 1980 bis 2012 die erste museale Retrospektive der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen „Grenzlandschaften, Transitorte und Relikte vergangener Kulturen“. Mit ihren Bildserien möchte sie unsichtbare, vergessene und verschwindende Kulturen und Prozesse sichtbar machen, Grenzen visualisieren und auf historische, kulturelle und politische Kontexte aufmerksam machen.

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Ray Fotografieprojekte 2018

Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
ray2018.de 

Das Festival Ray findet alle drei Jahre als facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie und verwandten Medien an über zehn Orten in Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main statt. 2018 leitet das Thema „Extreme“ durch das vielfältige Programm und die Partnerprojekte. „Das Extreme hat Hochkonjunktur. Insbesondere jetzt, wo die grenzenlose Verfügbarkeit digital zirkulierender Informationen und Bilder nach einer Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangt, weckt das Extreme die Begehrlichkeit, es ins Bild zu bannen“, schreiben die Kuratoren als Erläuterung des aktuellen Themas „Extreme“. In fünf Ausstellungen werden Fotografien inhaltlich den feineren Unterthemen „Extreme Nomaden“, „Extreme Transformation“, „Extremes Selbst“, „Extreme Körper“, „Extreme Territorien“ und „Extremes Umfeld“ zugeordnet. Lokale Institutionen, Sammlungen, Hochschulen und Organisationen wirken im Kollektiv bei der Organisation von Veranstaltungen mit; insgesamt kooperieren 15 Partner aus sechs Städten, um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie zu verdeutlichen.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Fix & Foxi. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse

Ludwigsgalerie, Oberhausen / DE
– 09.09.2018
www.ludwiggalerie.de 

Die Ausstellung „Fix und Foxi“ in Oberhausen ist die bisher umfangreichste Ausstellung über die Arbeiten des deutschen Comicproduzenten und Verlegers Rolf Kauka. Neben einigen Einblicken in die praktischen Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und dem umfangreichen Angebot an Workshops und Lesungen veranschaulicht die Ausstellung die Entwicklung der 1953 erstmals publizierten Geschichten der Publikumslieblinge Fix und Foxi. Das museumspädagogische Rahmenprogramm der Ausstellung beinhaltet sowohl Führungen für Kinder und Erwachsene als auch gestaltungspraktische Workshops in der Museumswerkstatt.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Anni Albers

K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf / DE
– 09.09.2018
kunstsammlung.de 

Anni Albers war eine deutsch-amerikanische Künstlerin und Designerin. Sie entwickelte textile Strukturen, Farbkomposita und abstrakte Formensprachen sowie innovative Textilien für Teppiche und Vorhangstoffe. Geboren 1899 als Annelise Elsa Frieda Fleischmann und gestorben 1994, war sie eine der einflussreichsten Frauen in der Entwicklung der Moderne. Albers studierte am Bauhaus in Weimar und Dessau Textildesign, wo sie mit Materialien, Techniken und Strukturen experimentierte und die Textilien und ihre Herstellung revolutionierte. Die Retrospektive beginnt mit ihrer Zeit am Bauhaus 1922 und reicht bis zu ihrem Wirken in den 1980er-Jahre. Die Ausstellung entstand in Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf mit der Tate Gallery of Modern Art London.

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Future Award

DE
– 15.09.2018
dvpt.de 

Der Future Award ist einer der größten Innovationswettbewerbe in Deutschland und wird seit 2006 vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation vergeben. Einreichungen können von Studierenden aus allen Fachbereichen und Semestern vorgenommen werden, jede Einreichung bleibt dabei immer Eigentum des Urhebers. Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb an alle Studierenden mit einer zukunftsträchtigen Idee – von der Vision über die Idee bis hin zum Konzept und dem Modell kann alles eingereicht werden. Die Teilnahme am Future Award ist kostenfrei, Gewinner erhalten sowohl Sachals auch Geldpreise und darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ideen mit einem breiten Publikum zu teilen sowie Feedback von Experten aus der Wirtschaft zu erhalten.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Dieter Hacker. Alle Macht den Amateuren

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

„Alle Macht den Amateuren“ ist der Untertitel der Ausstellung von Dieter Hacker 2018 im ZKM in Karlsruhe, „Jeder könnte ein Künstler sein“ war der Titel der Ausstellung im Jahr 1971 in seiner Produzentengalerie für Volkskunst in Berlin. Mit dem Beginn der sozialen Netzwerke ab 2003 – Myspace und Facebook seien als Vorreiter genannt – veränderten sich die Möglichkeiten, seine eigene Meinung zu zeigen und zu teilen; mit steigender Popularität der digitalen Fotografie stieg zeitgleich die Masse an Fotos und ihre Veröffentlichung online. Dieses Phänomen der Amateurkunst wurde bereits vor über 30 Jahren von Dieter Hacker in der Kategorie der Volkskunst diskutiert. Die Ausstellung im ZKM präsentiert eine Auswahl der Amateurarbeiten aus der Zeit Dieter Hackers Produzentengalerie in Berlin. Im Kontext der Volkskunst der 1970er- und 80er-Jahre lässt sich das aktuelle Phänomen mit differenzierter Haltung betrachten.

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Back to the Present

Designmuseo, Helsinki / FI
– 16.09.2018
designmuseum.fi 

[Zurück in die Gegenwart] Die Ausstellung „Back to the Present“ des Kuratorenduos Daniel Golling und Gustaf Kjellin aus Schweden widmet sich der Geschichte des finnischen Produktdesigns, das nach deren Ansicht einst Vorreiter war, mittlerweile aber im Stillstand verharrt. So habe das zeitgenössische finnische Produktdesign seine spezifische Formensprache verloren und ruhe sich auf einem längst vergangenen Erfolg aus. Die Ausstellung versammelt beispielhaft Produkte, die Designern auch heute noch als Vorbild dienen und versucht mithilfe verschiedener Ausstellungsstücke Antworten auf die Frage zu finden, welche Eigenschaften für eine Ausrichtung des finnischen Designs auf Gegenwart und Zukunft hilfreich sein könnten.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Weaving New Worlds

William Morris Gallery, London / GB
– 23.09.2018
wmgallery.org.uk 

Die Ausstellung „Weaving New Worlds“ [Neue Welten Weben] zeigt 16 internationale Textilkünstlerinnen, die zeitgenössische Geschichten zu Wandteppichen weben. In den präsentierten Arbeiten werden Themen des aktuellen Zeitgeistes grafisch behandelt und reichen inhaltlich von politischen Aussagen bis hin zur Schönheit der Natur. Die Künstlerinnen nutzen dabei Techniken der traditionellen Teppichherstellung, wie zum Beispiel die historische Fertigungsmethode eines handgeknüpften Wandbehangs, bei denen sie teilweise die Grenzen der technischen Möglichkeiten ausreizen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art

House of Illustration, London / GB
– 23.09.2018
houseofillustration.org.uk 

Die Ausstellung „Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art“ [Druck, Muster und Volkskunst] illustriert eine große Retrospektive der Arbeiten und des Lebenswerkes von Enid Marx (1902–1998). Sie war neben Größen wie Eric Ravilious oder Edward Bawden eine der einflussreichen Designer des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwürfe sind abstrakt und geometrisch und waren zu ihrer Zeit für verschiedene Produkte und Kunden – vom britischem Militär bis zu der Schauspielerin Gertrude Lawrence– sehr gefragt. Zum zwanzigsten Jahrestag ihres Todes werden mehr als 150 Arbeiten aus privaten und öffentlichen Sammlungen ausgestellt. In über 70 Jahren kreierte Marx verschiedene Muster für Textilien, Papeterie oder weitere Druckmedien sowie Logos, Verpackungen und Plakate. Für ihre Designs, besonders den Bezug der Londoner U-Bahn-Sitze, der gegenwärtig noch eingesetzt wird, wurde sie als erste Frau zum „Royal Designer for Industry“ ernannt.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Nordic Urban Spaces Inspirationen für Stadt und Raum

Nordische Botschaften, Berlin / DE
– 28.09.2018
nordischebotschaften.org 

Die nachhaltig gestaltete Ausstellung „Nordic Urban Spaces“ zeigt Beispiele ästhetischer Stadtgestaltung und Architektur des Nordens. Der Fokus liegt auf der einzigartigen Kombination von „Funktionalität und Nachhaltigkeit, von Rücksicht und Eleganz“, während zusätzlich besonders die Verbindung zur Natur in den Vordergrund gerückt wird. Ausgestellt werden bereits umgesetzte wie auch zukünftige Projekte, die von Programmpunkten wie Workshops, Fachseminaren oder Architektur-Talks gerahmt werden.

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Roland Topor. Panoptikum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 30.09.2018
museum-folkwang.de 

Der französische Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor (1938–1997) widmete sich mit seiner Arbeit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins. Die Ausstellung „Roland Topor. Panoptikum“ im Museum Folkwang in Essen stellt die Vielseitigkeit des Künstlers anhand von Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter, der Absurdität des Lebens und der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens vor. Bekannt wurde Topor unter anderem für seine Ausstellungen, Illustrationen in Büchern („Pinocchio“), Filmplakate („Die Blechtrommel“), Bühnenbilder, Prosa und Theaterstücke. Auch die Zeichnungen, die im Film „Casanova“ (1976) unter Federico Fellini als Projektionen der Laterna magica im Bauch des Wals zu sehen sind, stammen von Topor.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1990 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie. 

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Maarten Baas. Hide and Seek

Design Museum Gent / BE
– 30.09.2018
designmuseumgent.be 

“Maarten Baas. Hide and Seek” is the name of the first major retrospective exhibition by the Design Museum Gent focusing on the work of Maarten Baas. Baas’s projects expand the boundaries between art and design in that his products include performing and handcrafted elements that rebelliously exclude industrial finishing. Maarten Baas is currently one the most influential designers in the Netherlands and is called the “Houdini of Dutch design”. His design output is categorised as author design and is constantly evolving as can be seen from his various projects. The performance entitled “Maarten Baas Makes Time” will be presented during the Gent Festival from 13 to 22 July 2018. Baas will produce five time zones, with different scenes and actors, that can be viewed individually by visitors as full-size dioramas. Baas conveys how differently time is perceived with his “leaps in time”. The presentations take place from 3 pm to 6 pm in the Design Museum Gent.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1999 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie.

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Uncovered

MAD Brussels Fashion and Design Platform, Brüssel / BE
– 30.09.2018
mad.brussels 

Als Teil der Summer of Photography-Biennale 2018 zeigt das MAD in Brüssel Fotograf Pierre Debusschere mit einigen seiner bisher persönlichsten Projekte. Generell beschäftigt sich der aus Belgien stammende Modefotograf und Regisseur in seinen Arbeiten, die größtenteils aus Portraits bestehen, mit Themen wie Schönheit und Mode und setzt seine Models außergewöhnlich und oftmals skurril in Szene. Essenz seiner Fotografie ist es, Emotionen greifbar zu machen, wofür er sich (digitaler) Techniken bedient, Farbe und Licht gekonnt einsetzt und häufig mit Collagen oder Nahaufnahmen arbeitet.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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After School Club

HfG, Offenbach / DE
30.07.2018 – 04.08.2018
afterschoolclub.online 

Zum vierten Mal findet der „After School Club“, eine internationale Konferenz- und Workshopreihe, an der HfG Offenbach statt. Das Thema der Workshops und Lesungen ist in diesem Jahr Frauen in Kunst und Design. Insgesamt acht Künstler, Gestalter und junge Kreative geben Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit, an ihren Workshops teilzunehmen und sich auszutauschen. Für alle weiteren Interessenten findet am 4. August 2018 eine offene Konferenz in der Aula der Hochschule statt, für die man sich auf der Webseite registrieren kann.

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August

Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Welt ohne Außen

Gropius Bau, Berliner Festspiele, Berlin / DE
– 05.08.2018
berlinerfestspiele.de 

„Welt ohne Außen. Immersive Räume seit den 60er Jahren“ ist eine Kombination aus partizipativer Ausstellung, Aufführungen und Workshops. Besucher erwerben eine Dauerkarte und erhalten damit über den Zeitraum von zwei Monaten Zugang zu den facettenreichen Präsentationen der unterschiedlichen Künstler. Die interaktive Ausstellung, bei der mithilfe verschiedener Kanäle – von traditioneller Kunstpräsentation bis zu immersivem Journalismus – Besucher und Kunst einander näher gebracht werden. Ein weiteres zentrales Element sind die Aufführungen, die im Schliemann-Saal stattfinden und die Spannung zwischen der Präsentation einer festgelegten Dramaturgie und einem situativen Ereignis herausstellen. Das zusätzliche Workshop-Programm wechselt wöchentlich und wird zum Thema „Embodied Aesthetics“ [verkörperte Ästhetik] von unterschiedlichen Künstlern geleitet. Die Teilnehmer können dort „Einsatz, Hingabe und Engagement“ zeigen und bekommen verschiedene Praktiken vorgestellt, um den eigenen Körper nicht nur für die Kunst einzusetzen, sondern dadurch auch ein besonderes Körpergefühl zu entwickeln.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Raqs Media Collective

K 21 Ständehaus, Düsseldorf / DE
– 12.08.2018
kunstsammlung.de 

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der indischen Künstlergruppe Raqs Media Collective bis Mitte August eine Einzelausstellung. Zum ersten Mal in Deutschland werden Arbeiten des Trios präsentiert, die mittels unterschiedlicher Medien soziale und politische Themen in einen globalen Kontext setzen. Sie möchten den Betrachter auffordern, ihr „Bewusstsein für die grundsätzliche Ambivalenz dieser Welt zu schärfen“. Ein zentrales Thema, welches in der Ausstellung visualisiert wird, setzt sich mit der Faszination für Zeit und ihrer Beziehung zu Raum und Geschichte auseinander. In den Werken wie „Escapement“ von 2009 oder „Re-Run“ von 2013 werden verschiedene Dimensionen von Zeit verdeutlicht. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen schreibt über die Arbeiten, dass „sie dazu anregen, gängige Vorstellungen von Zeit, ihre disziplinierende Funktion im Alltag und ihre grundlegende Rolle bei der kapitalistischen Organisation von Arbeit neu zu hinterfragen“.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Annual Multimedia Award

DE
– 13.08.2018
annual-multimedia.de 

Der Annual Multimedia Award ruft auch in diesem Jahr wieder Agenturen, Unternehmen, Designbüros, Kreativdirektoren, Designer und Studierende auf, ihre digitalen Projekte einzureichen. Arbeiten müssen dabei in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entwickelt, produziert oder in Auftrag gegeben worden sein. Einreichungen können in 16 verschiedenen Kategorien vorgenommen werden, darunter Website, Shop/ E-Commerce, Social Media, Content Marketing, App, Installation/Event oder Game. Die Teilnahme ist auf den ersten Blick zwar kostenfrei, Gebühren entstehen aber, sobald ein Projekt ausgezeichnet werden soll. Die dazugehörige Publikation bildet allerdings nicht nur die Gewinnerprojekte ab, sondern auch Firmenportfolios sowie Adressen, Kontakte und Kundenlisten.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Pendoran Vinci

NRW-Forum , Düsseldorf / DE
– 19.08.2018
nrw-forum.de 

Die Ausstellung gibt einen multimedialen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Beziehung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz und präsentiert internationale Künstler mit klassischen und digitalen Medien zu der Frage: Inwieweit bestimmt künstliche Intelligenz unser tägliches Leben? Die ausgestellten Künstler durchleuchten die menschliche Reaktion auf KI, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie die sozialen Strukturen, ob und wie sich KI ins tägliche Leben integriert. Die Ausstellung fokussiert auf den aktuellen Stand der Technik und ihre Zukunft. Bisher wurden Anwendungen aus dem Bereich der KI entwickelt, um das Leben zu erleichtern: Sie assistiert und unterstützt Alltagsprozesse, generiert und strukturiert Daten und ist (noch nicht) als autonomes Individuum parallel zur Menschheit zu verstehen. Aber kann künstliche Intelligenz zukünftig auch kreative Aufgaben erfüllen? Dieser Frage versucht eine eigens programmierte Anwendung während der Ausstellung näher zu kommen.

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Pa-dong! Die Möbel von Susi und Ueli Berger

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 19.08.2018
museum-gestaltung.ch 

Die Frage „Wie wohnen junge Leute in Bluejeans, die nicht auf eine Aussteuer sparen wollen?“ stellte sich das Designerpaar 1962 als Inspiration für ihre Möbelentwürfe. Susi und Ueli Berger arbeiteten von 1962 bis etwa 2006 als Schweizer Duo für eine markante Art der Formgebung, die dem Pop oder Radical Design zugeordnet wird. Mit ihren Gestaltungen eröffneten sie den Gegenpol zur schweizerischen „Guten Form“ und prägten eine neue, spielerisch-bildhafte Formsprache zwischen Objektkunst und Alltagskultur. Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert die Ausstellung im Rahmen der Veröffentlichung des ersten Gesamtkatalogs des Lebenswerks der Grafikerin und des Künstlers. Gezeigt werden unter anderem die Möbelikonen Soft Chair aus dem Jahr 1967, Wolkenlampe von 1970 und Fächermann von 1977 sowie Entwurfszeichnungen, Modelle und Fotos aus dem Archiv des Museums. Ihre Möbelentwürfe bekamen unterschiedlich starke Resonanz.

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Flow of Forms / Forms of Flow

Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg / DE
– 19.08.2018
voelkerkundemuseum.com 

Das Museum für Völkerkunde in Hamburg möchte mit der aktuellen Ausstellung „Flow of Forms / Forms of Flow“ einer Vielzahl von Designgeschichten aus Afrika und Europa Raum geben und Einblicke in die afrikanische Kreativszene ermöglichen. Zu sehen sind dabei sowohl Prozesse als auch Endresultate, die, basierend auf zum Teil schwierigen Lebensumständen, kreative Lösungsansätze bereithalten. Die verschiedenen Projekte machen sich außerdem einen kulturellen Austausch zunutze und bedienen sich alltäglicher sowie traditioneller Gestaltungsgrundlagen. Globalität ermöglicht es Designern heutzutage, Erkenntnisse aus der ganzen Welt problemlos in die eigene Arbeit zu integrieren. Die Ausstellung möchte darüber hinaus den allgemein geläufigen eurozentrischen Blick auf afrikanisches Design kritisch reflektieren und bestehende Klischees überwinden. Zur Ausstellung ist bei Transcript ein gleichnamiger Katalog erschienen.

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Ed Ruscha – Very

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 19.08.2018
louisiana.dk 

Der 1937 geborene Künstler Ed Ruscha ist mit seinen Interpretationen der US-amerikanischen Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren zu einer der prominentesten Figuren der dortigen Gegenwartskunst geworden. Ruscha wurde durch seine frischen und eleganten Repräsentationen stilisierter Tankstellen, Hollywood-Logos oder archetypischer Landschaften bekannt. Seine Arbeit übersetzt dabei die Bildsprache der Popkultur in etwas, das man laut der Ausstellungsmacher als „eine Sprache aus filmischen und typografischen Codes [bezeichnen kann], die so zugänglich wie tiefgehend sind“. Die Ausstellung selbst basiert auf Ausstellungsstücken der UBS Art Collection und zeigt Werke sowie Studien zu seinen bekanntesten Gemälden und Kunstpublikationen ab den 1960er-Jahren bis heute, die sowohl seine technische als auch grafische Entwicklung widerspiegeln.

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Print! Tearing It Up

Somerset House, London / GB
– 22.08.2018
somersethouse.org.uk 

[Beein-druckt!] Die Ausstellung „Print! Tearing It Up“ im Somerset House in London widmet sich innovativen, unabhängigen britischen Magazinen, die den Anspruch erheben, etwas in der Welt verändern zu wollen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem das vortizistische Magazin Blast aus dem Jahr 1914, das pazifistische Magazin Peace News aus den 1930er-Jahren, das feministische Spare Rib-Magazin, das in den 1970er-Jahren gegründet wurde, sowie das Popkultur-Phänomen The Face aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Auffällig ist, dass viele Themen wie Vielfalt, Geschlechterrollen, Sexualität oder Medienmanipulation auch heute noch eine wichtige Rolle spielen und darüber hinaus Printprodukte entgegen aller Erwartungen immer noch breiten Anklang finden.

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Studio Drift. Coded Nature

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 26.08.2018
stedelijk.nl 

Mit der Ausstellung „Studio Drift. Coded Nature“ präsentiert das Stedelijk Museum in Amsterdam die erste Soloausstellung des niederländischen Studio Drift. Neben aktuellen und erfolgreichen Arbeiten sind auch neue und bisher unveröffentlichte Werke der beiden Gründer des Studios, Lonneke Gordijn und Ralph Nauta, zu sehen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich insgesamt acht raumfüllende Installationen sowie eine Auswahl verschiedener Filme. Die Arbeiten des Studios bewegen sich dabei zwischen technischer Kunst, Performances und Biodesign, wobei sich die beiden Gestalter mit Themen befassen, die für unsere sich stetig im Wandel befindende Gesellschaft relevant sind: Nachhaltigkeit, die Bedeutung natürlicher Prozesse in unserer heutigen Umwelt oder der Umgang mit Augmented Reality.

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Stefan Marx. Memory Palace

Städtische Galerie, Delmenhorst / DE
– 26.08.2018
staedtische-galerie-delmenhorst.de 

Illustrator Stefan Marx kreiert im Haus Coburg seinen eigenen Gedächtnispalast, bei dessen Durchschreiten der Besucher auf einzelne Wortkompositionen, Lyrics oder Kommentare trifft, die Marx illustriert hat. Seine „visuellen Tagebücher“, die hauptsächlich aus Eindrücken, die er auf Reisen sammelt, entstehen, sind vielfältig und verändern den musealen Raum des Haus Coburg in eine Art Pop-up-Store. Begleitet wird die Ausstellung von einem großzügigen Rahmenprogramm für Besucher jeden Alters.

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Mixed Realities

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Die Sonderausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ untersucht, inwieweit die technischen Möglichkeiten von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ die formale und inhaltliche Darstellung von Kunst und ihre Rezeption beeinflussen: „Was bedeutet die digitale Erweiterung des Raumes […] für die Kunst?“ Die Kunst versucht die Grenzen der physischen Wahrnehmung von naturgetreuen bis realitätserweiterten Darstellungen zu verschieben und nutzte bereits in sehr frühen Epochen Methoden zur Erzeugung von Raumillusionen und Virtualitätserfahrungen – ähnlich wie in der „Virtual Reality“. In der Ausstellung werden sechs künstlerische Antworten darauf gezeigt, wie Elemente der physisch-realen sowie der virtuellen Welt verwendet und in einer Komposition verbunden werden können, „sich beeinflussen, miteinander korrespondieren oder einander fortführen“.

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International Biennial of Graphic Design Brno

Brno / CZ
– 26.08.2018
28.bienalebrno.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die internationale Grafikdesignbiennale im tschechischen Brno zu einer der wichtigsten Veranstaltung der Disziplin entwickelt. Als eine Plattform gedacht, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Meinungen, Perspektiven und Darstellungsformen ein umfassendes und interessantes „Mosaik“ ergibt, begeben sich die Kuratoren um die Künstlergruppe Okolo in diesem Jahr auf die Suche nach inspirierenden Gestaltungsarbeiten. Bei der Auswahl unterstützt sie ein Expertenteam aus Praxis und Theorie. Neben der internationalen Schau umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Führungen sowie mehrere Begleitausstellungen, die entweder einzelnen Designern oder aber einem übergeordneten Thema gewidmet sind, etwa der Grafikdesignszene in der portugiesischen Stadt Porto oder aktuellen Independent Magazinen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Lore Kramer

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
museumangewandtekunst.de 

Die aktuelle Ausstellung „Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet sich den keramischen Arbeiten der Gestalterin anhand einer Vielzahl von Schalen, Vasen, Tellern, Dosen und Tassen. Bei ihren Arbeiten legte Kramer, 1926 geboren, großen Wert auf Zweckmäßigkeit in der Formgebung – Prinzipien, die sich auch in den Leitlinien des Bauhauses wiederfinden. Hier zeigt sich außerdem der Einfluss ihres Ehemanns, des Architekten Ferdinand Kramer. Neben der Präsentation der verschiedenen Keramikarbeiten verweist die Ausstellung zudem auf Kramers zeichnerisches Talent und ihre frühere Tätigkeit als Dozentin und Professorin an der HfG Offenbach.

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Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Virtual- und Augmented Reality sind in Industrie, Forschung und Lehre schon lange Standard. Welche Möglichkeiten diese Technologien und Erweiterungen des physischen Raums für die Kunst bereithalten, untersucht nun die Ausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“. Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert vor diesem Hintergrund künstlerische Perspektiven, die sowohl mit analogen als auch mit digitalen Methoden arbeiten. Zu den sechs Künstlern in der Ausstellung zählen Tim Berresheim, Spiros Hadjidjanos, Daniel Steegmann Mangrané, Mélodie Mousset, Regina Silveira und The Swan Collective. Sie alle versuchen aufzuzeigen, wie ihre verschiedenen Ausdrucksformen miteinander in Verbindung stehen beziehungsweise einander fortführen können – digital und analog, virtuell und real.

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Erotik der Dinge

Museum der Dinge, Werkbundarchiv, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Den Ausgangspunkt für die aktuelle Ausstellung „Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität“ im Museum der Dinge, liefern die Sammlungen der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) und Alfred C. Kinsey (1894–1956) sowie der Kunstsammlerin Naomi Wilzig (1934–2015). Sie alle verstanden erotische Dinge als Beispiele einer universalen Sexualgeschichte des Menschen und beschäftigten sich mit der Frage, was diese Dinge überhaupt erst erotisch macht. Die Unterscheidung von Erotik, Kunst und Pornografie hat sich dabei im Laufe der Zeit stetig gewandelt und auch immer Einfluss darauf genommen, wie wir erotische Dinge wahrnehmen und einordnen. Die Erotik der Materialität wird darüber hinaus im interaktiven Sensing Materials Lab untersucht, das während der Ausstellung um weitere Objekte ergänzt wird.

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Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Was macht Dinge erotisch? Ihre Funktion, Form, Farbe oder Materialität? Die Ausstellung „Erotik der Dinge“ zeigt ganz unterschiedliche erotische Beziehungen, die Menschen mit Dingen eingehen können. Bestimmte Gegenstände können Lust und Begehren wecken, andere erotische Fantasien provozieren oder zu Werkzeugen der eigenen Lust werden. In „Erotik der Dinge“ werden verschiedene Alltagsgegenständen gezeigt, die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten neu kategorisiert werden: Liebesmittel, Werkzeuge der Lust, Körperformen oder Bildträger. Zusätzlich werden über die Ausstellungszeit hinweg in dem interaktiven „sensing materials lab“ Materialien gesammelt und mit Bezug auf ihre erotischen Eigenschaften und Qualitäten präsentiert. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bereich Experimentelle Materialforschung, und der Stiftung Bauhaus Dessau.

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UAM. Une aventure moderne

Centre Pompidou, Paris / FR
– 27.08.2018
centrepompidou.fr 

Die Union des Artistes Modernes, kurz UAM, entstand im Jahr 1929 und steht für den Zusammenschluss von Künstlern verschiedener Disziplinen aus der französischen Moderne. Architekten, Designer, Maler, Buchbinder, Fotografen und Bildhauer schlossen sich zusammen, um eine Vielzahl an Werken einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Das Centre Pompidou gibt einen Überblick über die bekanntesten Werke vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der 1950er-Jahre mit besonderem Fokus auf den Gemeinsamkeiten und Verbindungen diverser Kunstformen und ihren Vertretern.

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The Long Now

Me Collectors Room, Berlin / DE
– 27.08.2018
me-berlin.com 

Die Ausstellung „The Long Now. Reflexionen von Zeit und Vergänglichkeiten“ thematisiert Zeit als Begriff, Wahrnehmungsdimension und Darstellungsweise. Zeit beinhaltet unterschiedliche Motive, die in der Kunst sowie in der Philosophie oder der Wissenschaft vielseitig als Phänomen wie auch als messbare Einheit auftauchen. Die Größe Zeit ist auf zweierlei Weisen zu verstehen: Auf der einen Seite als erfahrbare, sinnliche Dauer und auf der anderen als ein tatsächlicher Verlauf, der durch die Uhrzeiger visualisiert wird. Dabei spielen Grundbegriffe wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit eine wichtige Rolle. Die Ausstellung „The Long Now“ stellt die Fragen, was Zeit in einer „beschleunigten Moderne“ und einer „medial vermittelten globalen Gleichzeitigkeit“ bedeutet, was Gegenwart heißt und wie lange das Jetzt währt.

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Berliner Type

DE
– 31.08.2018
berliner-type.de 

Die Auszeichnung des Wettbewerbs Berliner Type jährt sich in diesem Jahr bereits zum 50. Mal und richtet sich dabei vornehmlich an die Macher von Printmedien. Einreichungen können in den folgenden Kategorien vorgenommen werden: Imagebroschüre, Produktbroschüre, Prospekt, Jubiläumsschrift, Dokumentation, Jahrbuch, Katalog, Berichte, Magazine und Zeitschriften, Sales Folder, Gebrauchsanweisungen, Direct Marketing, Kalender, Geschäftsausstattung, Sonderformate sowie eine weitere Kategorie speziell für den Nachwuchs. Die Arbeiten müssen darüber hinaus entweder in deutscher Sprache vorliegen oder in einem deutschsprachigen Land eingesetzt werden und dürfen frühestens 18 Monaten vor dem Anmeldeschluss erstmalig veröffentlicht worden sein. Bis zum 29. Juni 2018 können Interessierte ihre Einreichung noch für 260 Euro als Early Bird vornehmen, danach betragen die Teilnahmekosten 340 Euro.

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Designing Waste. Strategies for a Zero Waste City

Center for Architecture, New York / US
– 01.09.2018
centerforarchitecture.org 

Die Ausstellung basiert auf den „Zero Waste Design Guidelines“ [Null-Müll-Design-Richtlinien] der Stadt New York, die ein Hilfsmittel unter anderem für Designer zur Reduzierung und Vermeidung von Abfall darstellen. „Wie funktioniert Abfallmanagement in einem Gebäude oder Wohngebiet und wie kann Design die Müllmassen auf den Deponien reduzieren?“ sind die zentralen Fragen der Null-Müll-Designrichtlinien. Dabei wird sich unter anderem mit Komponenten der Abfallwirtschaft beschäftigt wie Mülltrennung, womit Rohstoffe oder weiterverwendbare Ressourcen gewonnen werden – zum Beispiel Kompost oder Energiequellen. „Designing Waste“ fokussiert dabei auf verschiedene Bereiche des Lebenszyklus von Abfall – genauer, das Zeitfenster vom Moment des Entsorgens bis hin zum Transport auf LKWs –, welcher Designern Möglichkeiten bietet, Produkte und Konzepte zu entwickeln und bis 2030 zahlreich zu realisieren. Die Ausstellung blickt auf die Müllhalden in der Stadt und die unterschiedlichen Entsorgungssysteme verschiedener Häuser mit Fakten und Lösungsansätzen für das private und berufliche Umfeld sowie speziell für Essenslieferservices. Die Besucher können mit einem Abfallrechner einen praktischen Einblick in das „Waste Management“ bekommen und berechnen, wie viel Platz und welche Lagerhaltung in bestimmten Gebäudetypen und -größen notwendig sind.

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Domaine de Boisbuchet

Domaine de Boisbuchet, Lessac / FR
– 01.09.2018
boisbuchet.org 

Das malerische Anwesen Domaine de Boisbuchet im Süden Frankreichs wird im Sommer erneut Austragungsort einer zweimonatigen Workshop-Reihe. In diesem Jahr möchte man den Teilnehmern einen „Reality Check“ bieten, denn in Zeiten von Fake News, virtueller Realität und exzessiver Nutzung von digitalen Medien droht die Gefahr, den Bezug zur realen Welt zu verlieren. Als Gegenmaßnahme wird in Boisbuchet mit den Händen und physischem Material gearbeitet, man bedient sich der Verbindung von historischem Wissen und Hightech und legt Wert auf den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmern. Zu den Workshop-Leitern zählen diesmal der Produktdesigner Philippe Malouin, der Keramikkünstler Hadrien Venat und die Kuratorin Verena Formanek. Die Teilnahmegebühr variiert je nach Workshop; Unterkunft und Verpflegung sind immer inklusive.

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Astrid Klein. Transcendental Homeless Centralnervous

Deichtorhallen Hamburg, Falckenberg Collection, Hamburg-Harburg / DE
– 02.09.2018
deichtorhallen.de 

[Astrid Klein. Transzendental Obdachlos Zentralnervös] Mit der aktuellen Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg liefern die Deichtorhallen einen umfassenden Überblick über die Arbeit der Künstlerin Astrid Klein. Klein ist vor allem für ihre Arbeit mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur bekannt und gilt als Pionierin der experimentellen großformatigen Fotokunst. Die Ausstellung zeigt vor diesem Hintergrund mehr als 200 Arbeiten aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der Künstlerin. Gemein haben dabei alle ein kritisches Hinterfragen der Beziehung zwischen Bild und Text. Die Ausstellung findet im Rahmen der Triennale der Photographie in Hamburg von Juni bis September 2018 statt.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Ray Fotografieprojekte 2018

Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
ray2018.de 

Das Festival Ray findet alle drei Jahre als facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie und verwandten Medien an über zehn Orten in Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main statt. 2018 leitet das Thema „Extreme“ durch das vielfältige Programm und die Partnerprojekte. „Das Extreme hat Hochkonjunktur. Insbesondere jetzt, wo die grenzenlose Verfügbarkeit digital zirkulierender Informationen und Bilder nach einer Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangt, weckt das Extreme die Begehrlichkeit, es ins Bild zu bannen“, schreiben die Kuratoren als Erläuterung des aktuellen Themas „Extreme“. In fünf Ausstellungen werden Fotografien inhaltlich den feineren Unterthemen „Extreme Nomaden“, „Extreme Transformation“, „Extremes Selbst“, „Extreme Körper“, „Extreme Territorien“ und „Extremes Umfeld“ zugeordnet. Lokale Institutionen, Sammlungen, Hochschulen und Organisationen wirken im Kollektiv bei der Organisation von Veranstaltungen mit; insgesamt kooperieren 15 Partner aus sechs Städten, um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie zu verdeutlichen.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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The Land In-between Fotografien von 1980 bis 2012

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
staedelmuseum.de 

Die Ausstellung „The Land In-between“ zeigt mit über 200 Exemplaren aus den Jahren 1980 bis 2012 die erste museale Retrospektive der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen „Grenzlandschaften, Transitorte und Relikte vergangener Kulturen“. Mit ihren Bildserien möchte sie unsichtbare, vergessene und verschwindende Kulturen und Prozesse sichtbar machen, Grenzen visualisieren und auf historische, kulturelle und politische Kontexte aufmerksam machen.

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Anni Albers

K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf / DE
– 09.09.2018
kunstsammlung.de 

Anni Albers war eine deutsch-amerikanische Künstlerin und Designerin. Sie entwickelte textile Strukturen, Farbkomposita und abstrakte Formensprachen sowie innovative Textilien für Teppiche und Vorhangstoffe. Geboren 1899 als Annelise Elsa Frieda Fleischmann und gestorben 1994, war sie eine der einflussreichsten Frauen in der Entwicklung der Moderne. Albers studierte am Bauhaus in Weimar und Dessau Textildesign, wo sie mit Materialien, Techniken und Strukturen experimentierte und die Textilien und ihre Herstellung revolutionierte. Die Retrospektive beginnt mit ihrer Zeit am Bauhaus 1922 und reicht bis zu ihrem Wirken in den 1980er-Jahre. Die Ausstellung entstand in Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf mit der Tate Gallery of Modern Art London.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Fix & Foxi. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse

Ludwigsgalerie, Oberhausen / DE
– 09.09.2018
www.ludwiggalerie.de 

Die Ausstellung „Fix und Foxi“ in Oberhausen ist die bisher umfangreichste Ausstellung über die Arbeiten des deutschen Comicproduzenten und Verlegers Rolf Kauka. Neben einigen Einblicken in die praktischen Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und dem umfangreichen Angebot an Workshops und Lesungen veranschaulicht die Ausstellung die Entwicklung der 1953 erstmals publizierten Geschichten der Publikumslieblinge Fix und Foxi. Das museumspädagogische Rahmenprogramm der Ausstellung beinhaltet sowohl Führungen für Kinder und Erwachsene als auch gestaltungspraktische Workshops in der Museumswerkstatt.

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Future Award

DE
– 15.09.2018
dvpt.de 

Der Future Award ist einer der größten Innovationswettbewerbe in Deutschland und wird seit 2006 vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation vergeben. Einreichungen können von Studierenden aus allen Fachbereichen und Semestern vorgenommen werden, jede Einreichung bleibt dabei immer Eigentum des Urhebers. Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb an alle Studierenden mit einer zukunftsträchtigen Idee – von der Vision über die Idee bis hin zum Konzept und dem Modell kann alles eingereicht werden. Die Teilnahme am Future Award ist kostenfrei, Gewinner erhalten sowohl Sachals auch Geldpreise und darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ideen mit einem breiten Publikum zu teilen sowie Feedback von Experten aus der Wirtschaft zu erhalten.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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Back to the Present

Designmuseo, Helsinki / FI
– 16.09.2018
designmuseum.fi 

[Zurück in die Gegenwart] Die Ausstellung „Back to the Present“ des Kuratorenduos Daniel Golling und Gustaf Kjellin aus Schweden widmet sich der Geschichte des finnischen Produktdesigns, das nach deren Ansicht einst Vorreiter war, mittlerweile aber im Stillstand verharrt. So habe das zeitgenössische finnische Produktdesign seine spezifische Formensprache verloren und ruhe sich auf einem längst vergangenen Erfolg aus. Die Ausstellung versammelt beispielhaft Produkte, die Designern auch heute noch als Vorbild dienen und versucht mithilfe verschiedener Ausstellungsstücke Antworten auf die Frage zu finden, welche Eigenschaften für eine Ausrichtung des finnischen Designs auf Gegenwart und Zukunft hilfreich sein könnten.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Dieter Hacker. Alle Macht den Amateuren

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

„Alle Macht den Amateuren“ ist der Untertitel der Ausstellung von Dieter Hacker 2018 im ZKM in Karlsruhe, „Jeder könnte ein Künstler sein“ war der Titel der Ausstellung im Jahr 1971 in seiner Produzentengalerie für Volkskunst in Berlin. Mit dem Beginn der sozialen Netzwerke ab 2003 – Myspace und Facebook seien als Vorreiter genannt – veränderten sich die Möglichkeiten, seine eigene Meinung zu zeigen und zu teilen; mit steigender Popularität der digitalen Fotografie stieg zeitgleich die Masse an Fotos und ihre Veröffentlichung online. Dieses Phänomen der Amateurkunst wurde bereits vor über 30 Jahren von Dieter Hacker in der Kategorie der Volkskunst diskutiert. Die Ausstellung im ZKM präsentiert eine Auswahl der Amateurarbeiten aus der Zeit Dieter Hackers Produzentengalerie in Berlin. Im Kontext der Volkskunst der 1970er- und 80er-Jahre lässt sich das aktuelle Phänomen mit differenzierter Haltung betrachten.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Weaving New Worlds

William Morris Gallery, London / GB
– 23.09.2018
wmgallery.org.uk 

Die Ausstellung „Weaving New Worlds“ [Neue Welten Weben] zeigt 16 internationale Textilkünstlerinnen, die zeitgenössische Geschichten zu Wandteppichen weben. In den präsentierten Arbeiten werden Themen des aktuellen Zeitgeistes grafisch behandelt und reichen inhaltlich von politischen Aussagen bis hin zur Schönheit der Natur. Die Künstlerinnen nutzen dabei Techniken der traditionellen Teppichherstellung, wie zum Beispiel die historische Fertigungsmethode eines handgeknüpften Wandbehangs, bei denen sie teilweise die Grenzen der technischen Möglichkeiten ausreizen.

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Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art

House of Illustration, London / GB
– 23.09.2018
houseofillustration.org.uk 

Die Ausstellung „Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art“ [Druck, Muster und Volkskunst] illustriert eine große Retrospektive der Arbeiten und des Lebenswerkes von Enid Marx (1902–1998). Sie war neben Größen wie Eric Ravilious oder Edward Bawden eine der einflussreichen Designer des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwürfe sind abstrakt und geometrisch und waren zu ihrer Zeit für verschiedene Produkte und Kunden – vom britischem Militär bis zu der Schauspielerin Gertrude Lawrence– sehr gefragt. Zum zwanzigsten Jahrestag ihres Todes werden mehr als 150 Arbeiten aus privaten und öffentlichen Sammlungen ausgestellt. In über 70 Jahren kreierte Marx verschiedene Muster für Textilien, Papeterie oder weitere Druckmedien sowie Logos, Verpackungen und Plakate. Für ihre Designs, besonders den Bezug der Londoner U-Bahn-Sitze, der gegenwärtig noch eingesetzt wird, wurde sie als erste Frau zum „Royal Designer for Industry“ ernannt.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Nordic Urban Spaces Inspirationen für Stadt und Raum

Nordische Botschaften, Berlin / DE
– 28.09.2018
nordischebotschaften.org 

Die nachhaltig gestaltete Ausstellung „Nordic Urban Spaces“ zeigt Beispiele ästhetischer Stadtgestaltung und Architektur des Nordens. Der Fokus liegt auf der einzigartigen Kombination von „Funktionalität und Nachhaltigkeit, von Rücksicht und Eleganz“, während zusätzlich besonders die Verbindung zur Natur in den Vordergrund gerückt wird. Ausgestellt werden bereits umgesetzte wie auch zukünftige Projekte, die von Programmpunkten wie Workshops, Fachseminaren oder Architektur-Talks gerahmt werden.

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Roland Topor. Panoptikum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 30.09.2018
museum-folkwang.de 

Der französische Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor (1938–1997) widmete sich mit seiner Arbeit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins. Die Ausstellung „Roland Topor. Panoptikum“ im Museum Folkwang in Essen stellt die Vielseitigkeit des Künstlers anhand von Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter, der Absurdität des Lebens und der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens vor. Bekannt wurde Topor unter anderem für seine Ausstellungen, Illustrationen in Büchern („Pinocchio“), Filmplakate („Die Blechtrommel“), Bühnenbilder, Prosa und Theaterstücke. Auch die Zeichnungen, die im Film „Casanova“ (1976) unter Federico Fellini als Projektionen der Laterna magica im Bauch des Wals zu sehen sind, stammen von Topor.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Maarten Baas. Hide and Seek

Design Museum Gent / BE
– 30.09.2018
designmuseumgent.be 

“Maarten Baas. Hide and Seek” is the name of the first major retrospective exhibition by the Design Museum Gent focusing on the work of Maarten Baas. Baas’s projects expand the boundaries between art and design in that his products include performing and handcrafted elements that rebelliously exclude industrial finishing. Maarten Baas is currently one the most influential designers in the Netherlands and is called the “Houdini of Dutch design”. His design output is categorised as author design and is constantly evolving as can be seen from his various projects. The performance entitled “Maarten Baas Makes Time” will be presented during the Gent Festival from 13 to 22 July 2018. Baas will produce five time zones, with different scenes and actors, that can be viewed individually by visitors as full-size dioramas. Baas conveys how differently time is perceived with his “leaps in time”. The presentations take place from 3 pm to 6 pm in the Design Museum Gent.

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Uncovered

MAD Brussels Fashion and Design Platform, Brüssel / BE
– 30.09.2018
mad.brussels 

Als Teil der Summer of Photography-Biennale 2018 zeigt das MAD in Brüssel Fotograf Pierre Debusschere mit einigen seiner bisher persönlichsten Projekte. Generell beschäftigt sich der aus Belgien stammende Modefotograf und Regisseur in seinen Arbeiten, die größtenteils aus Portraits bestehen, mit Themen wie Schönheit und Mode und setzt seine Models außergewöhnlich und oftmals skurril in Szene. Essenz seiner Fotografie ist es, Emotionen greifbar zu machen, wofür er sich (digitaler) Techniken bedient, Farbe und Licht gekonnt einsetzt und häufig mit Collagen oder Nahaufnahmen arbeitet.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1999 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1990 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie. 

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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After School Club

HfG, Offenbach / DE
30.07.2018 – 04.08.2018
afterschoolclub.online 

Zum vierten Mal findet der „After School Club“, eine internationale Konferenz- und Workshopreihe, an der HfG Offenbach statt. Das Thema der Workshops und Lesungen ist in diesem Jahr Frauen in Kunst und Design. Insgesamt acht Künstler, Gestalter und junge Kreative geben Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit, an ihren Workshops teilzunehmen und sich auszutauschen. Für alle weiteren Interessenten findet am 4. August 2018 eine offene Konferenz in der Aula der Hochschule statt, für die man sich auf der Webseite registrieren kann.

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Type Con

Hilton Portland Downtown ( / US
01.08.2018 – 05.08.2018
typecon.com 

Die Type Con-Konferenz wird jährlich von der gemeinnützigen Society of Typographic Aficionados ausgerichtet und beschreibt sich selbst als eine der zugänglichsten und bezahlbarsten Konferenzen für Typografie und Design. In diesem Jahr findet die Konferenz in der 20. Ausgabe statt. Unter den Sprechern befinden sich als Keynote-Sprecher Louise Fili, die Gründerin des gleichnamigen Grafikdesignstudios, die Schriftgestalterin Nina Stössinger sowie Lauren Hom, die als Designerin für ihr verspieltes Lettering bekannt ist. Darüber hinaus präsentiert das Programm eine Vielzahl weiterer Sprecher, die sich alle mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Typografie befassen. Preise für die Konferenz betragen regulär 450 US-Dollar, für Studierende 240 US-Dollar.

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Fubar. Call for Glitch Art and Texts

Zagreb / DE
15.08.2018 – 15.08.2018
fubar.space 

Fubar ruft zur Teilnahme an der Ausstellung im Rahmen des gleichnamigen Events auf und sucht nach Kunstwerken oder Textarbeiten der Glitch-Gattung. Fubar ist ein multimediales Event vom 6. bis zum 12. Oktober 2018 in Zagreb, Kroatien, welches seinen Schwerpunkt auf die Vielfalt und Aktualität von Glitch-Kunst legt. Geplant sind Künstlervorträge, Vorlesungen, Workshops, Videovorführungen und Ausstellungen von Glitch-Kunst, wofür ebenfalls an Künstlern und Experten appelliert wurde, teilzunehmen und die Veranstaltung kollektiv zu gestalten. Für die intermediale Ausstellung werden Kunstwerke gesucht, die mit den Techniken und den Medien der Glitch-Kunst gefertigt wurden und sich mittels Bildschirm, Lautsprecher, über eine Webseite oder analoge Abbildungen ausstellen lassen. Jeder Bewerber kann drei verschiedene Arbeiten über ein Online-Formular einreichen, die von einem Team bis Mitte September gesichtet und selektiert werden. Nähere Instruktionen über die einzureichenden Unterlagen und Restriktionen sind auf der Webseite zu finden.

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Tecno Mueble Internacional

Expo Guadalajara / MX
15.08.2018 – 18.08.2018
tecnomueble.com.mx 

Jedes Jahr heißt die Tecno Mueble Internacional mehr als 5.000 Besucher aus Mexiko und der Welt willkommen und ist damit die größte Designmesse zu Maschinen, Rohstoffen und Zubehör, die bei der Möbelherstellung oder bei der Holzverarbeitung eine Rolle spielen. Gegründet wurde die Messe als Initiative der Jalisco Furniture Manufacturers Association mit dem Ziel, die heimischen Hersteller zu stärken, und ist mittlerweile in erster Linie ein Ort für den Handel und zum Austausch für die mexikanische und internationale Möbelindustrie geworden. In diesem Jahr findet die Messe zum 30. Mal statt und bietet auf 12.000 Quadratmetern mehr als 200 Ausstellern Raum, um ihre neuesten Innovationen in dieser stetig wachsenden Branche zu präsentieren.

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Formland

Messecenter Herning / DE
16.08.2018 – 19.08.2018
formlandmesse.de 

Die Formland-Messe findet neben einer Veranstaltung im Februar jeden Jahres auch an einem weiteren Termin in der zweiten Jahreshälfte statt: Als feste Größe in der dänischen Designund Interiorbranche versammelt die Veranstaltung wieder Aussteller, Designer, Experten und Hersteller mit dem Ziel, einen Überblick über aktuelle Neuheiten und zukünftige Entwicklungen zu präsentieren. Darüber hinaus spielt das Netzwerken mit internationalen Partnern und Kunden sowie die Suche nach neuen Inspirationen in den verschiedenen Trendbereichen eine große Rolle. Die Formland-Messe ist eine reine Fachbesuchermesse; Preise für den Eintritt betragen nach dem 21. Juni 2018 200 dänische Kronen, was etwas mehr als 25 Euro entspricht.

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Participatory Design Conference 2018

Hasselt und Genk / BE
20.08.2018 – 24.08.2018
pdc2018.org 

Das politische System, zum Beispiel in Belgien, beruht auf der demokratischen Mitbestimmung der Bürger und ihre gewählten Repräsentanten in der Regierung. Wenn nun Design mit Politik verglichen wird, stellt sich die Frage, inwieweit Design demokratisch sein kann und der dazugehörige Prozess und das Resultat aussehen. Diesen Ansatz behandelt die viertägige „Participatory Design Conference 2018“ und fokussiert auf die Rolle von Architekten und Designern in einem partizipatorischen Prozess, im Wandel der veränderlichen, politischen Lage. Die Besucher bekommen das Angebot, sich in Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Präsentationen, Kolloquien oder offenen Diskussionen eine eigene Meinung zu bilden. Vom 20. bis zum 21. August 2018 findet die Vorkonferenz mit Workshops, Seminaren, Kolloquien und lokalen Interventionen statt. Vom 22. bis zum 24. August 2018 läuft das Programm der Hauptkonferenz mit verschiednen Keynote-Sprechern und Vorträgen.

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Gamescom

Koelnmesse,, Cologne / DE
21.08.2018 – 25.08.2018
gamescom.de 

Für die Spieleindustrie ist die Gamescom eine der wichtigsten internationalen Business- und Kommunikationsplattformen. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 355.000 interessierte Fach- und Privatbesucher die Messe, um sich Zubehör zu informieren. Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 900 Unternehmen aus über 50 Ländern erwartet. Ein exklusives Pre-entry-Ticket ermöglicht Interessierten an zwei Tagen, die Messe und den Entertainment-Bereich für einen Aufpreis vor dem offiziellen Einlass zu besuchen. Im Bereich Gamescom Campus finden Vorträge und Shows statt; das Jugendforum NRW sowie weitere Institutionen und Unternehmen bieten hier ein umfangreiches Angebot zu Themen wie Jugendschutz oder Medienkompetenz.

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