Agenda

Dezember

Open Call: Building Plattforms

CH
– 15.12.2017
buildingplatforms.net 

Das Swiss Design Network hat die Konferenz Beyond Change zum Anlass genommen um über eine Onepage-Webseite einen Aufruf zu starten. Der Aufruf, der wie ein digitales, im Internet umherfliegendes Flugblatt wirkt, richtet sich an alle, die sich mit der Disziplin Design an sich beschäftigen oder auf der Suche nach neuen Strukturen sind und fordert auf, bis zum 15. Dezember Projekte, Initiativen und Plattformen vorzuschlagen. Ziel ist es eine Sammlung zu schaffen, die für alle zugänglich ist und Möglichkeiten eines Wandels in der Gestaltung durch praktische Projekte aufzeigt.

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Fashion: Objects, Concepts and Visions

Me Collectors Room, Stiftung Olbricht, Berlin / DE
– 18.12.2017
me-berlin.com 

Kulturelles Interesse an Kunst gepaart mit sozialem Engagement, das zeichnet die Stiftung Olbricht aus. Die aktuelle Ausstellung beleuchtet Mode von einem künstlerischen Standpunkt aus und knüpft an die Ausstellung „ReFashioning Austria“ an, die im Dezember 2016 in Schanghai stattfand. Zu sehen sind 40 Positionen von Modedesignern und Künstlern, die sich mit der Neuinszenierung von Mode beschäftigen. Die Ausstellung entstand im Auftrag des Bundeskanzleramtes Österreichs und wurde von Claudia Rosa Lukas von austrianfashion.net kuratiert.

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The Landscape Architecture of Lawrence Halprin

Architecture and Design Museum, Los Angeles / US
– 31.12.2017
aplusd.org 

Lawrence Halprin ist ein US-amerikanischer Landschaftsarchitekt, der im 20. Jahrhundert lebte und die Außenraumgestaltung in Amerika maßgeblich mitprägte. In einer Retrospektive anlässlich seines hundertsten Geburtstags wird sein Werk in einer Ausstellung beleuchtet.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
– 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“-Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeich- nungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Lumia. Thomas Wilfred and the Art of Light

Smithsonian American Art Museum, Washington / US
– 07.01.2018
americanart.si.edu 

Die Einflüsse Thomas Wilfreds sind wesentlich präsenter als sein Name. Jedoch war er in den 1950ern ein durchaus bekannter Künstler. Die Ausstellung möchte seine Arbeit wieder ins Gedächtnis rufen, zeigen und bewahren. Der von ihm erfundene Clavilux erzeugt nach bestimmten Mustern eine Lichtkomposition, die sogenannte Lumia, die mit einem visuellen Musikstück zu vergleichen ist. Die skulpturale Anmutung des Lichtes hängt von dem erzeugenden Gerät ab. Manchmal findet die Lumia wie in einem kompakten Schrank statt, manchmal wird sie von einem altertümlichen Mischpult gesteuert, in jedem Fall aber hat das erzeugte Licht eine ganz bestimmte Form und Länge.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Hubert Fichte. Liebe und Ethnologie

Centro Municipal de Arte Hélio Oiticica, Rio de Janeiro / BR
– 13.01.2018
hkw.de 

 Das Projekt Fichte ist eine Hommage an das bewegte Sein und den Dialog, den der Schriftsteller und Ethnograf Hubert Fichte Zeit seines Lebens anregte. Die verschiedenen Stationen der Ausstellung stehen repräsentativ für eine bestimmte Auseinandersetzung und einen Abschnitt seiner ethnologischen Forschungen. So dreht sich die Ausstellung in Bahia und in Rio de Janeiro um sein Buch „Explosion“ (1993), einem ethnologischen Roman, der die Eindrücke dreier Reisen nach Brasilien schildert. Hier entwickelten eine Reihe brasilianischer und internationaler Künstler Werke, die sich mit Hubert Fichtes und Leonore Maus’ Forschung zu den lateinamerikanischen Candomblé-Religionen beschäftigten und Fichtes inneren Konflikt mit dem Ethnologen und Fotografen Pierre Verger beleuchten.

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Walter Zeischegg. Die Natur der Form

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 14.01.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Anlässlich des 100. Geburtstags Walter Zeischeggs präsentiert das HfG-Archiv Ulm das vielfältige Werk des österreichischen Designers. Die Verbindung zwischen der Hochschule für Gestaltung in Ulm und Zeischegg ist eng, kurz nach der Gründung wurde er von Max Bill nach Ulm berufen. Sein Nachlass wird von dem HfG-Archiv bewahrt und beinhaltet unter anderem Skulpturen, Zeichnungen und Modelle. Durch diese ist es möglich, ein differenzierteres Bild des Gestalters zu bekommen und auch die Schaffenshintergründe zu entdecken.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Niklaus Troxler. Jazz’n’more

Museum Folkwang, Essen / DE
– 14.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang zeigt bis zum 14. Januar 2018 in einer Ausstellung eine Auswahl an Plakaten von Niklaus Troxler. Die grafische Gestaltung des 1947 geborenen Schweizers weist ein besonderes Phänomen auf: Seine visuelle Sprache kommt dem sehr nahe, wie Jazz sich anhört. So kam es, dass er ein gefragter Grafiker der Jazzszene und international bekannt wurde. Das begleitende Programm bietet passend zur Ausstellung auch Jazzkonzerte und Workshops an. In den Workshops werden zusammen mit Troxler persönlich Plattencover und Plakate entworfen.

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Bullet Point. Guillermo Santomá

Etage Projects, Kopenhagen / DK
– 20.01.2018
etageprojects.com 

Die Ausstellung „Bullet Point“ des Barceloner Künstlers Guillermo Santomá scheint wie aus einer anderen Welt gekommen zu sein: menschengroße, amorphe Skulpturen warten auf farbigem Teppichboden. Ausblick bekommt man auf diese durch lustig geformte Bullaugen in grellen Holzwänden. Das entstehende Gesamtbild ist ein Spiel aus Formen und Farben. Die Ausstellungsplattform Etage Projects ist darauf spezialisiert, die Grenze zwischen Kunst und Design zu erforschen. Der Ort in Kopenhagen bezeichnet sich als Designgalerie und ist ein Beispiel für eine neue Strömung, in der sich immer mehr Designer wiederfinden können.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig, Köln / DE
– 21.01.2018
museum-ludwig.de 

Werner Mantz war ein deutsch-niederländischer Fotograf, der sich im Besonderen auf zwei Richtungen spezialisierte. Bekannt wurde Werner Mantz für seine Architekturfotografie. Er schaffte es hierbei, die Essenz des Neuen Bauens in der Architektur einzufangen. Auf der anderen Seite begann er früh, Porträts der Kölner Prominenz in seinem Fotostudio in der Wohnung seiner Eltern zu schießen. In der Ausstellung „Architekturen und Menschen“ im Museum Ludwig wird seine Porträtfotografie seiner Architekturfotografie gegenübergestellt. Dies erzeugt einen besonderen Kontrast.

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Loov Kultuur

Les Docks Cité de la Mode et du Design, Paris / FR
– 21.01.2018
citemodedesign.fr 

Die Ausstellung „Loov Kultuur“ möchte einen Querschnitt durch die estnische Kreativkultur ziehen. Sie ist Teil von Estonia 100 – einer Veranstaltungsreihe der estnischen Regierung zum hundertjährigen Geburtstag des Landes. Gezeigt werden Design, Kunst, Mode, Street-Art, Fotografie und Animation. Eine Ausstellung des Estonian Design House präsentiert über 70 Objekte, die einen ästhetisch minimalen Designansatz verfolgen. Das Projekt (R)estart Reality erzählt mithilfe einer App und Augmented Reality die Geschichte der estnischen Folklore und verbindet digitale Kultur mit Street-Art. Aber auch die traditionellen Schwerpunkte der Kultur sind ausgestellt: die Iglusaun ist eine Neuinterpretation einer althergebrachten Form der Sauna.

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Basquiat. Boom for Real

Barbican Art Gallery, London / GB
– 28.01.2018
barbican.org.uk 

In den 1980er-Jahren bereicherte die New Yorker Kunstszene ein Künstler, der, indem er anders dachte, die Kunstszene mit neuen Ansichten und Aspekten bereichert. Jean-Michel Basquiat, der 1960 geboren wurde, drückte sich in vielen verschiedenen Medien aus, so spielten Schrift und Symbole in seinem Werk eine zentrale Rolle. In der Barbican Art Gallery in London findet eine Ausstellung zu dem prägenden Werk des mit 27 verstorbenen Künstlers statt. Das Barbican Center ist das größte Kultur- und Konferenzzentrum Londons und beherbergt in einer brutalistischen Architektur neben Theatern, Kinos, Ausstellungsräumen und der Art Gallery auch ein Konservatorium mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzen.

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The Hobbyist. Hobbys, Fotografie und Hobbyfotografie

Fotomuseum, Winterhur / DE
– 28.01.2018
fotomuseum.ch 

Die Ausstellung „The Hobbyist“ nimmt sich der Reflexion von Hobby und Fotografie an und widmet sich der Amateurkultur genauso wie ihrer Professionalisierung. Es werden fotografisch festgehaltene Aktivitäten gezeigt, mit denen sich Menschen aus eigenem Antrieb heraus beschäftigen, und die Schnittstelle zwischen Amateur und Professional wird am Beispiel der Fotografie erforscht. Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltung statt, die einige Aspekte erweitern. So ist am 12. November 2017 ein Gespräch inklusive Demonstration zu Drohnen als Hobby mit Nicolas Vermot-Petit-Outhenin geplant. Am 2. Dezember findet ein Screening von Amateurfilmen statt und am 10. Dezember werden zusammen mit dem Fab Lab Winti Reliefbilder 3D gedruckt.

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Sitterwerk Orphan Papers

Sitterwerk, St. Gallen / CH
– 28.01.2018
sitterwerk.ch 

Die Kunstbibliothek zeichnet sich durch ihre dynamische Ordnung aus. Hier ist jedes Buch digital erfassbar. Dies ermöglicht eine permanente Inventur. Die Folge, dass kein Buch einen fixen Standort in der Bibliothek hat und dass die Anordnung der Bücher sich den Nutzern anpasst, ist Teil der innovativen Errungenschaft dieses Systems und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit für serendipische Entdeckungen.

Zudem entstand eine neue Form des Bestandskatalogs, der auch online ermöglicht einzusehen welches Buch an welcher Stelle zu finden ist und so neue Formen der Benutzung unterstützt. Da der Großteil der Bücher aus persönlichen Sammlungen stammt, ist es nicht ungewöhnlich beim Durchblättern immer wieder auf Notizen der ursprünglichen Besitzer zu stoßen. Der Genfer Künstler und Verleger Izet Sheshivari schafft in der Ausstellung den archivierten Gedankenansätzen eine Plattform. Bei dieser Ausstellung wird die intuitive Vernetzung von Nutzer und Informationen in Bibliotheken sichtbar.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Politik der Emotionen – Macht der Affekte

Akademie der Bildenden Künste , München / DE
– 02.02.2018
adbk.de 

Zum Thema „Politik der Emotionen / Macht der Affekte“ findet im Cx Centrum für interdisziplinäre Studien, das Lehrprogramm des Wintersemesters statt. Mit dem Thema soll die Wichtigkeit und der Umgang mit Emotionen durch eine Vortragsreihe erforscht werden. Hier ist nicht nur der persönliche Umgang gemeint, sondern auch die Bearbeitung dessen in künstlerischen Kontexten und als Analysekriterium für soziale Phänomene. Die Vorträge finden – mit Ausnahme des letzten Vortrags – immer dienstags um 19:00 Uhr statt.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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Ralph Schraivogel

Le Signe Centre national du graphisme , Chaumont / FR
– 04.02.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Der Grafiker Ralph Schraivogel schlug mit seinen experimentellen Plakatentwürfen eine neue Richtung im Schweizer Grafikdesign ein und zieht seit den 1990er-Jahren auch die internationale Grafikdesignszene in seinen Bann. Das Le Signe Centre national du graphisme in Chaumont zeigt bis zum 4. Februar 2018 65 Plakate aus der eigenen Sammlung, welche Einblick in das gestalterische Spektrum von Ralph Schraivogel geben. Ergänzt werden die Plakate durch Skizzen aus dem privaten Archiv des Gestalters. Jean Schneider zeichnet für die Szenografie der Ausstellung verantwortlich und die zugehörige Ausstellungsgrafik stammt von dem Designer Richard Niessen.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
15.12.2017 – 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
24.12.2017 – 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“ Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeichnungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus

Bauhaus Dessau / DE
31.12.2017 – 07.01.2018
bauhaus-dessau.de 

Zum Auftakt des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses 2019 zeigt das Bauhaus Dessau die Ausstellung „Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus“, die die Geschichte und Funktion der Werkstätten am Bauhaus aus der Perspektive des Handwerks erzählt. Skizzen, Unterrichtsaufzeichnungen, Materialstudien, Objekte, Fotografien und Dokumente über das Entwerfen und Herstellen am Bauhaus werden dabei aktuellen Gestaltungspositionen eines modernen Handwerks gegenübergestellt. Präsentiert werden die Arbeiten am Originalschauplatz – der Weberei im Bauhausgebäude in Dessau – in fünf Themengebieten: Handwerk am Scheideweg, Ungleiche Paare: Werkmeister – Formmeister, Maschinenpark, Materiallager und Objektbiografien.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
31.12.2017 – 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

[Christian Dior, Schneider der Träume] Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und der Gegenwart entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch eingeordnet ein umfassendes Bild.

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Januar

Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Lumia. Thomas Wilfred and the Art of Light

Smithsonian American Art Museum, Washington / US
– 07.01.2018
americanart.si.edu 

Die Einflüsse Thomas Wilfreds sind wesentlich präsenter als sein Name. Jedoch war er in den 1950ern ein durchaus bekannter Künstler. Die Ausstellung möchte seine Arbeit wieder ins Gedächtnis rufen, zeigen und bewahren. Der von ihm erfundene Clavilux erzeugt nach bestimmten Mustern eine Lichtkomposition, die sogenannte Lumia, die mit einem visuellen Musikstück zu vergleichen ist. Die skulpturale Anmutung des Lichtes hängt von dem erzeugenden Gerät ab. Manchmal findet die Lumia wie in einem kompakten Schrank statt, manchmal wird sie von einem altertümlichen Mischpult gesteuert, in jedem Fall aber hat das erzeugte Licht eine ganz bestimmte Form und Länge.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Hubert Fichte. Liebe und Ethnologie

Centro Municipal de Arte Hélio Oiticica, Rio de Janeiro / BR
– 13.01.2018
hkw.de 

 Das Projekt Fichte ist eine Hommage an das bewegte Sein und den Dialog, den der Schriftsteller und Ethnograf Hubert Fichte Zeit seines Lebens anregte. Die verschiedenen Stationen der Ausstellung stehen repräsentativ für eine bestimmte Auseinandersetzung und einen Abschnitt seiner ethnologischen Forschungen. So dreht sich die Ausstellung in Bahia und in Rio de Janeiro um sein Buch „Explosion“ (1993), einem ethnologischen Roman, der die Eindrücke dreier Reisen nach Brasilien schildert. Hier entwickelten eine Reihe brasilianischer und internationaler Künstler Werke, die sich mit Hubert Fichtes und Leonore Maus’ Forschung zu den lateinamerikanischen Candomblé-Religionen beschäftigten und Fichtes inneren Konflikt mit dem Ethnologen und Fotografen Pierre Verger beleuchten.

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Walter Zeischegg. Die Natur der Form

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 14.01.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Anlässlich des 100. Geburtstags Walter Zeischeggs präsentiert das HfG-Archiv Ulm das vielfältige Werk des österreichischen Designers. Die Verbindung zwischen der Hochschule für Gestaltung in Ulm und Zeischegg ist eng, kurz nach der Gründung wurde er von Max Bill nach Ulm berufen. Sein Nachlass wird von dem HfG-Archiv bewahrt und beinhaltet unter anderem Skulpturen, Zeichnungen und Modelle. Durch diese ist es möglich, ein differenzierteres Bild des Gestalters zu bekommen und auch die Schaffenshintergründe zu entdecken.

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Niklaus Troxler. Jazz’n’more

Museum Folkwang, Essen / DE
– 14.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang zeigt bis zum 14. Januar 2018 in einer Ausstellung eine Auswahl an Plakaten von Niklaus Troxler. Die grafische Gestaltung des 1947 geborenen Schweizers weist ein besonderes Phänomen auf: Seine visuelle Sprache kommt dem sehr nahe, wie Jazz sich anhört. So kam es, dass er ein gefragter Grafiker der Jazzszene und international bekannt wurde. Das begleitende Programm bietet passend zur Ausstellung auch Jazzkonzerte und Workshops an. In den Workshops werden zusammen mit Troxler persönlich Plattencover und Plakate entworfen.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Bullet Point. Guillermo Santomá

Etage Projects, Kopenhagen / DK
– 20.01.2018
etageprojects.com 

Die Ausstellung „Bullet Point“ des Barceloner Künstlers Guillermo Santomá scheint wie aus einer anderen Welt gekommen zu sein: menschengroße, amorphe Skulpturen warten auf farbigem Teppichboden. Ausblick bekommt man auf diese durch lustig geformte Bullaugen in grellen Holzwänden. Das entstehende Gesamtbild ist ein Spiel aus Formen und Farben. Die Ausstellungsplattform Etage Projects ist darauf spezialisiert, die Grenze zwischen Kunst und Design zu erforschen. Der Ort in Kopenhagen bezeichnet sich als Designgalerie und ist ein Beispiel für eine neue Strömung, in der sich immer mehr Designer wiederfinden können.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Loov Kultuur

Les Docks Cité de la Mode et du Design, Paris / FR
– 21.01.2018
citemodedesign.fr 

Die Ausstellung „Loov Kultuur“ möchte einen Querschnitt durch die estnische Kreativkultur ziehen. Sie ist Teil von Estonia 100 – einer Veranstaltungsreihe der estnischen Regierung zum hundertjährigen Geburtstag des Landes. Gezeigt werden Design, Kunst, Mode, Street-Art, Fotografie und Animation. Eine Ausstellung des Estonian Design House präsentiert über 70 Objekte, die einen ästhetisch minimalen Designansatz verfolgen. Das Projekt (R)estart Reality erzählt mithilfe einer App und Augmented Reality die Geschichte der estnischen Folklore und verbindet digitale Kultur mit Street-Art. Aber auch die traditionellen Schwerpunkte der Kultur sind ausgestellt: die Iglusaun ist eine Neuinterpretation einer althergebrachten Form der Sauna.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig, Köln / DE
– 21.01.2018
museum-ludwig.de 

Werner Mantz war ein deutsch-niederländischer Fotograf, der sich im Besonderen auf zwei Richtungen spezialisierte. Bekannt wurde Werner Mantz für seine Architekturfotografie. Er schaffte es hierbei, die Essenz des Neuen Bauens in der Architektur einzufangen. Auf der anderen Seite begann er früh, Porträts der Kölner Prominenz in seinem Fotostudio in der Wohnung seiner Eltern zu schießen. In der Ausstellung „Architekturen und Menschen“ im Museum Ludwig wird seine Porträtfotografie seiner Architekturfotografie gegenübergestellt. Dies erzeugt einen besonderen Kontrast.

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Sitterwerk Orphan Papers

Sitterwerk, St. Gallen / CH
– 28.01.2018
sitterwerk.ch 

Die Kunstbibliothek zeichnet sich durch ihre dynamische Ordnung aus. Hier ist jedes Buch digital erfassbar. Dies ermöglicht eine permanente Inventur. Die Folge, dass kein Buch einen fixen Standort in der Bibliothek hat und dass die Anordnung der Bücher sich den Nutzern anpasst, ist Teil der innovativen Errungenschaft dieses Systems und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit für serendipische Entdeckungen.

Zudem entstand eine neue Form des Bestandskatalogs, der auch online ermöglicht einzusehen welches Buch an welcher Stelle zu finden ist und so neue Formen der Benutzung unterstützt. Da der Großteil der Bücher aus persönlichen Sammlungen stammt, ist es nicht ungewöhnlich beim Durchblättern immer wieder auf Notizen der ursprünglichen Besitzer zu stoßen. Der Genfer Künstler und Verleger Izet Sheshivari schafft in der Ausstellung den archivierten Gedankenansätzen eine Plattform. Bei dieser Ausstellung wird die intuitive Vernetzung von Nutzer und Informationen in Bibliotheken sichtbar.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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The Hobbyist. Hobbys, Fotografie und Hobbyfotografie

Fotomuseum, Winterhur / DE
– 28.01.2018
fotomuseum.ch 

Die Ausstellung „The Hobbyist“ nimmt sich der Reflexion von Hobby und Fotografie an und widmet sich der Amateurkultur genauso wie ihrer Professionalisierung. Es werden fotografisch festgehaltene Aktivitäten gezeigt, mit denen sich Menschen aus eigenem Antrieb heraus beschäftigen, und die Schnittstelle zwischen Amateur und Professional wird am Beispiel der Fotografie erforscht. Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltung statt, die einige Aspekte erweitern. So ist am 12. November 2017 ein Gespräch inklusive Demonstration zu Drohnen als Hobby mit Nicolas Vermot-Petit-Outhenin geplant. Am 2. Dezember findet ein Screening von Amateurfilmen statt und am 10. Dezember werden zusammen mit dem Fab Lab Winti Reliefbilder 3D gedruckt.

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Basquiat. Boom for Real

Barbican Art Gallery, London / GB
– 28.01.2018
barbican.org.uk 

In den 1980er-Jahren bereicherte die New Yorker Kunstszene ein Künstler, der, indem er anders dachte, die Kunstszene mit neuen Ansichten und Aspekten bereichert. Jean-Michel Basquiat, der 1960 geboren wurde, drückte sich in vielen verschiedenen Medien aus, so spielten Schrift und Symbole in seinem Werk eine zentrale Rolle. In der Barbican Art Gallery in London findet eine Ausstellung zu dem prägenden Werk des mit 27 verstorbenen Künstlers statt. Das Barbican Center ist das größte Kultur- und Konferenzzentrum Londons und beherbergt in einer brutalistischen Architektur neben Theatern, Kinos, Ausstellungsräumen und der Art Gallery auch ein Konservatorium mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzen.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Politik der Emotionen – Macht der Affekte

Akademie der Bildenden Künste , München / DE
– 02.02.2018
adbk.de 

Zum Thema „Politik der Emotionen / Macht der Affekte“ findet im Cx Centrum für interdisziplinäre Studien, das Lehrprogramm des Wintersemesters statt. Mit dem Thema soll die Wichtigkeit und der Umgang mit Emotionen durch eine Vortragsreihe erforscht werden. Hier ist nicht nur der persönliche Umgang gemeint, sondern auch die Bearbeitung dessen in künstlerischen Kontexten und als Analysekriterium für soziale Phänomene. Die Vorträge finden – mit Ausnahme des letzten Vortrags – immer dienstags um 19:00 Uhr statt.

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Ralph Schraivogel

Le Signe Centre national du graphisme , Chaumont / FR
– 04.02.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Der Grafiker Ralph Schraivogel schlug mit seinen experimentellen Plakatentwürfen eine neue Richtung im Schweizer Grafikdesign ein und zieht seit den 1990er-Jahren auch die internationale Grafikdesignszene in seinen Bann. Das Le Signe Centre national du graphisme in Chaumont zeigt bis zum 4. Februar 2018 65 Plakate aus der eigenen Sammlung, welche Einblick in das gestalterische Spektrum von Ralph Schraivogel geben. Ergänzt werden die Plakate durch Skizzen aus dem privaten Archiv des Gestalters. Jean Schneider zeichnet für die Szenografie der Ausstellung verantwortlich und die zugehörige Ausstellungsgrafik stammt von dem Designer Richard Niessen.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
15.12.2017 – 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus

Bauhaus Dessau / DE
31.12.2017 – 07.01.2018
bauhaus-dessau.de 

Zum Auftakt des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses 2019 zeigt das Bauhaus Dessau die Ausstellung „Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus“, die die Geschichte und Funktion der Werkstätten am Bauhaus aus der Perspektive des Handwerks erzählt. Skizzen, Unterrichtsaufzeichnungen, Materialstudien, Objekte, Fotografien und Dokumente über das Entwerfen und Herstellen am Bauhaus werden dabei aktuellen Gestaltungspositionen eines modernen Handwerks gegenübergestellt. Präsentiert werden die Arbeiten am Originalschauplatz – der Weberei im Bauhausgebäude in Dessau – in fünf Themengebieten: Handwerk am Scheideweg, Ungleiche Paare: Werkmeister – Formmeister, Maschinenpark, Materiallager und Objektbiografien.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
31.12.2017 – 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

[Christian Dior, Schneider der Träume] Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und der Gegenwart entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch eingeordnet ein umfassendes Bild.

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Walter-Tiemann-Preis

05.01.2018 – 12.01.2018
waltertiemannpreis.de 

Der zweijährlich stattfindende Walter- Tiemann-Preis findet 2018 bereits zum 14. Mal statt und wird vom Verein zur Förderung von Grafik und Buchkunst ausgeschrieben. Benannt wurde der Preis nach Walter Tiemann (1876–1951), der Schriftsteller, Typograf, Illustrator und Autor war und gemeinsam mit Carl Ernst Poeschel 1907 mit der Janus-Presse die erste deutsche Privatpresse gründete. Der international ausgerichtete Wettbewerb zeichnet innovative typografischeGestaltungsentwürfe aus und möchte das Buch weiterhin als zeitgenössisches Medium promoten. Der Hauptpreis des Wettbewerbs ist mit 5.000 Euro dotiert, zudem gibt es einen Förderpreis, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Der Einsendeschluss ist der 12. Januar 2018.

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Bundespreis Ecodesign

MIK , Ludwigsburg / DE
15.01.2018 – 18.02.2018
mik-ludwigsburg.de 

Der Fokus des Bundespreises Ecodesign liegt auf der Entwicklung von Konzepten und Produkten, die so gestaltet sind, dass sie trotz innovativem Design möglichst wenig negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, etwa der Kreislauf, in dem sich das Produkt befindet, die Nutzungsdauer und die Recyclingmöglichkeiten, die Herstellungsweise oder das Material. Seit 2012 zeichnet der vom Internationalen Design Zentrum Berlin organisierte Wettbewerb Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit aus, um so die Preisträger zu unterstützen und die Aufmerksamkeit auf ökologisches Design zu lenken. Die Kategorien des Wettbewerbes teilen sich in Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs auf. Die Preisträger werden in einer Wanderausstellung präsentiert. Die erste Station wird im MIK Ludwigsburg zu sehen sein.

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