Agenda

Februar

Urban Intermedia: City, Archive, Narrative

Aedes Architekturforum, Berlin / DE
– 21.02.2018
aedes-arc.de 

Die Harvard Mellon Urban Initiative ist ein vierjähriges Forschungsprojekt, bei dem interdisziplinäre Formen der Stadtforschung erkundet werden. Dies geschieht an vier internationalen Standorten in Berlin, Bosten, Mumbai und Istanbul, wo die beteiligten Wissenschaftler und Gestalter mit ortsspezifischen Fragestellungen konfrontiert sind. Um die zunehmende Komplexität urbaner Landschaften begreifen zu können, plädiert die Initiative für eine interdisziplinäre Forschungsstruktur, in der die unterschiedlichen Forschungsfelder ihre eigenen Werkzeuge zur Wissensproduktion effektiv einsetzen können. Die Ergebnisse der Forschungsgruppen werden in einer Wanderausstellung in Form von medienübergreifenden visuellen Erzählungen präsentiert; zuerst im Aedes Architekturforum in Berlin.

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Decolonizing Design and Modes of Criticism

Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg / DE
– 22.02.2018
mediendesign-ravensburg.de 

Kritisches Design ist aktuell in Mode – sozial, ökologisch oder humanitär motivierte Projekte sprießen aus dem Boden und so selbstlos diese erscheinen mögen, halten manche Designtheoretiker diese Bestrebungen global betrachtet für eine neue Art von Designkolonialismus. Kritisches Design entstünde im geschlossenen Diskurs der westlichen Mittelklasse und würde aktuell als Allheilmittel in die Welt getragen, behaupten die Kritiker. Diese Bestrebungen offenbaren eine alte Sinnfrage einer Disziplin, die nach wie vor für weite Teile der Weltbevölkerung unzugänglich bleibt. Um diesbezüglich eine Diskussion zu kultivieren, luden Klaus Birk und Holger Lund von der DHBW in Ravensburg zwei verschiedene Forschungsinstanzen zum Dinnertime Talk am 22. Februar 2018 ein. Diskutieren werden Pedro Oliveira und Luiza Prado von Decolonizing Design und Francisco Laranjo von Modes of Criticism.

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Digitale Spielplätze. Setz auf die Zukunft!

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 23.02.2018
design-meets-philosophy.de 

Inwiefern ist die Fähigkeit zu spielen nötig, um sich zukünftig in einer digitalen Gesellschaft zurechtzufinden? Diese Frage wird beim Symposium „Digitale Spielplätze“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main am 23. Februar 2018 besprochen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Agora, einem Kollektiv aus Designern und Philosophen, das sich mit den diversen Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigt. Das Symposium baut thematisch auf die Veranstaltung des Vorjahres zum Thema „Künstliche Empathie“ auf und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. 

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Materials Cologne

Industrie- und Handelskammer, Köln / DE
– 23.02.2018
mat.cologne 

Referenten aus Designagenturen und Hochschulen befassen sich auf der Materialkonferenz Materials Cologne mit Innovationen an der Schnittstelle zwischen Design, Material und Digitalisierung. Die Vorträge thematisieren Neuerungen in den Bereichen Werkstoffe, Farben, Oberflächen, Smart Materials, Medien, Materialität und Leichtbau. Außerdem ergänzen sowohl drei Workshops jeweils zu Nachhaltigkeit, Funktion und Emotion sowie 3D-Druck als auch ein Pecha-Kucha-Wettbewerb, bei dem studentische Projekte miteinander konkurrieren, das Programm. Bis zum 25. Februar 2018 können noch Tickets mit Frühbucherrabatt für 48 Euro erstanden werden. Studierenden der Gestaltungsdisziplinen sowie Mitgliedern der Berufsverbände VDID, Köln Design, AGD, BDIA, BDA und VDI wird die Möglichkeit auf ermäßigte Tickets geboten.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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Sonic Arcade: Shaping Space with Sound

Museum of Arts and Design, New York / US
– 25.02.2018
madmuseum.org 

[Akustische Arkade: Raum mit Sound gestalten] Die Ausstellung „Sonic Arcade: Shaping Space with Sound“ im Museum of Arts and Design in New York zeigt aktuell eine Auswahl interaktiver Installationen, immersiver Welten und performativer Objekte, die sich mit der vergänglichen und abstrakten Natur von Klängen und deren Materialisierung befassen. In einer Welt voller visueller Informationen bietet das Medium Sound eine sensorische Erfahrung, die eine Neuorientierung im Raum und zwischen Menschen ermöglicht. Die Exponate sind kuratierte und miteinander in Zusammenhang stehende Projekte und Objekte, die von zeitgenössischen Designern, Künstlern und Performern entworfen wurden. Sie begreifen Sound als Material, das physisch hergestellt wird und mittels elektronischer Schaltungen, Radiowellen und resonanter Körper Begegnungen erschafft, die nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar sind.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
– 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Call for Entries. Focus Open 2018

– 09.03.2018
design-center.de 

Das Design Center Baden-Württemberg richtet in diesem Jahr wieder den internationalen Designpreis Focus Open 2018 aus und fordert Professionelle und Unternehmen dazu auf, innovative Projekte einzureichen. Die Veranstalter verfolgen in erster Linie das Ziel, die Preisträger in der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen. Die Gewinnerprojekte werden mit einer mehrwöchigen Ausstellung und der Publikation in einem international vertriebenen Jahrbuch belohnt. Die Projekte müssen bis zum 9. März 2018 offiziell angemeldet und zwischen dem 3. und 13. April 2018 in Ludwigsburg abgegeben werden. Pro Einreichung wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 170 Euro fällig.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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Between Chairs. Dialogues on Craft and Design

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 18.03.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Hans Gugelot ging 1965 nach Indien und entwarf dort in Zusammenarbeit mit dem indischen Designer Gajanan Upadhyay und seinen Studierenden am National Institute of Design in Ahmedabad das Sitzmöbel India Lounge. Das Bauhaus Lab 2017 nahm dieses Designobjekt als Ausgangspunkt für eine Forschungsreise nach Indien und die daraus resultierende Ausstellung „Between Chairs. Dialogues on Craft and Design“. Darin wird die India Lounge und der Dialog zwischen Deutschland und Indien sowie zwischen zeitgenössischem Industriedesign und lokalem Handwerk im Kontext des globalen Modernismus beleuchtet. Nachdem die Ausstellung im Bauhaus-Gebäude in Dessau gezeigt wurde, ist sie nun bis zum 18. März 2018 im HfG-Archiv Ulm zu sehen.

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Braun Prize 2018

– 20.03.2018
braunprize.org 

Unter dem Motto „Design for What Matters“ fordert der Braun Prize Kreative auf, Designkonzepte einzureichen, die in einer immer komplexer werdenden Welt Lösungen suchen, die tatsächlich eine Verbesserung versprechen. Hierbei kann es sich um globale Problemstellungen handeln, aber auch Ansätze, die sich ausschließlich mit der Verbesserung von individuellen Lebensumständen befassen, sind willkommen. In diesem Jahr feiert der Braun Prize zudem gleich zwei Geburtstage: vor 50 Jahren wurde der Braun Prize ins Leben gerufen außerdem findet in diesem Jahr die 20. Ausrichtung des Preises statt. Die Einreichungen können zwei- oder dreidimensional sowie interaktiv sein. Die Teilnahme an der Ausschreibung ist kostenfrei; Ein- reichungen können in den Kategorien Studierende oder junge Talente vorgenommen werden. Der erste Preis ist jeweils mit 15.000 US-Dollar dotiert. Einsendeschluss ist der 20. März 2018.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Die Neunte Kunst

Stadtmuseum Oldenburg, Oldenburg / DE
– 02.04.2018
stadtmuseum-oldenburg.de 

Drei Oldenburger Museen widmen sich aktuell in einer Kooperationsausstellung dem Thema Comic. Das Stadtmuseum Oldenburg beleuchtet die Geschichte des Comics, aktuelle deutsche Graphic Novels werden im Horst-Janssen-Museum präsentiert und das Edith-Russ-Haus für Medienkunst stellt unter dem Titel „Unwanted Stories“ die Auseinandersetzung des Comics mit kontroversen und düsteren Themen aus. Die drei Schwerpunkte werden als Kapitel einer zusammenhängenden Geschichte verstanden. Besuchern wird ein umfassender Eindruck der deutschen und internationalen Comicszene vermittelt und das künstlerische und kritische Potenzial des Mediums offenbart.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Bundespreis Ecodesign 2018

– 09.04.2018
bundespreis-ecodesign.de 

Dieses Jahr fordert der Bundespreis Ecodesign zum siebten Mal Gestalter aus allen Branchen und Karrierestadien dazu auf, die scheinbare Unvereinbarkeit von Design und Umwelt herauszufordern. Es gilt das Motto „Gutes Design hat nichts zu verbergen“, zu welchem in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs innovative Projekte eingereicht werden können, die herausragende Gestaltung und Umweltverträglichkeit in sich vereinen. Außerdem sind die preisgekrönten und nominierten Projekte des letztjährigen Wettbewerbs aktuell im Museum Information Kunst in Ludwigsburg zu sehen.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Joseph Binder Award 2018

DE
– 15.04.2018
jba.submit.to 

„Farbe und Form sind unzertrennlich“ lautet das diesjährige Motto des Joseph Binder Awards 2018. Designaustria ruft Gestalter aus Grafikdesign und Illustration weltweit dazu auf, sich bis spätestens bis zum 15. April 2018 zu bewerben. Der Joseph Binder Award ist Österreichs einziger international ausgeschriebener Wettbewerb für Grafikdesign und Illustration und wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben. Der Namensgeber des Awards und einer der Gründervater von Designaustria Joseph Binder gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Pionieren in der visuellen Kommunikation in und außerhalb von Österreich.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Cupboard Love

Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur / CH
– 22.04.2018
gewerbemuseum.ch 

Das Gewerbemuseum Winterthur widmet dem Schrank unter dem Titel „Cupboard Love“ eine eigene Ausstellung. Der Schrank wird in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen anhand ausgewählter Beispiele aus der Designgeschichte präsentiert. Der Schrank als Ort der Aufbewahrung, Sicherung und Ordnung wird in der Ausstellung nicht nur als Designobjekt, sondern auch als metaphorisches Vehikel unter anderem in Film und Literatur begriffen und beleuchtet. Parallel zur Ausstellung veranstaltet das Museum ein Expertengespräch, Führungen und Workshops für Schulklassen.

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Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 22.04.2018
broehan-museum.de 

Das Bröhan-Museum in Berlin blickt mit der Ausstellung „Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future“ in die Zukunft des Keramikdesigns. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes, zu dem sich 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um den kulturellen Einfluss des traditionsreichen Materials zu erforschen. Beteiligt sind Museen, Universitäten und Firmen, die gemeinsam kulturelle, akademische und industrielle Entwicklungen identifizieren möchten. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

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Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark

Somerset House, London / DE
– 22.04.2018
somersethouse.org.uk 

Die Ausstellung „Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark“ erkundet parallele Phänomene in fließenden urbanen Infrastrukturen – zum Beispiel Abwassersystemen – und dem Innenleben des menschlichen Körpers. Dabei erforscht die Künstlerin historische und zukünftige Themen aus Stadtplanung und Medizin vor dem Hintergrund der Annahme, es bestehe eine Korrelation zwischen urbanen und medizinischen Innovationen. Die Ergebnisse ihrer Recherche werden in der Ausstellung in Form einer dreidimensionalen Mindmap aus Skulpturen, audiovisuellen Darstellungen, medizinischer Hardware und Archivmaterial präsentiert. Am 10. April 2018 wird Peter Bazalgette, der Ur-ur-Enkel desjenigen Bauingenieurs, der im 19. Jahrhundert das Londoner Abwassersystem revolutionierte, an einem Künstlergespräch teilnehmen.

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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Museum im Kulturspeicher , Würzburg / DE
– 22.04.2018
kulturspeicher.de 

In Würzburg zeigt die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ Kunstobjekte, die mit variablen Elementen operieren. Bei den sich durch die Benutzer, deren Aktionen werkimmanent sind, verändernden Arbeiten kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Statische Aufladung kann ebenso Zweckmittel sein wie Setzen, Stellen, Legen; durch schieben, drehen und stecken entstehen Linien, Flächen, Muster, vibrierende Räume oder irritierende Raumstörungen. Viele dieser Arbeiten gehören zur konstruktiv-konkreten Kunst, der Kinetik oder deren nahem Umfeld; eine Kunstströmung, die Mitte bis Ende der 1960er-Jahre einen Höhepunkt erreichte. Neben bekannten Beiträgen aus der Schweiz mit zum Beispiel Max Bill, Karl Gerstner, Paul Talman oder Mary Vieira, liegt diesmal ein Schwerpunkt auf österreichischen Arbeiten. Die Nachproduktion einiger Arbeiten durch Berufsschüler des Würzburg benachbarten Kitzingen bieten ein erfreuliches Modell engagierter undoktrinärer Kunstvermittlung.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Design Indaba Festival

The Artscape Theatre Centre, Kapstadt / ZA
21.02.2018 – 24.02.2018
designindaba.com 

Das Design Indaba Festival in Südafrika präsentiert ein vielfältiges Programm aus Sprechern und Musikkünstlern sowie Film- und Designausstellungen, die das Beste der Kreativindustrie aus Afrika und der Welt zusammenbringen. Die „Emerging Creatives“-Ausstellung ist bereits fester Bestandteil des Festivals und zeigt auch 2018 wieder 40 ausgewählte junge Designer unter 30 Jahren beziehungsweise Absolventen und ihre Arbeiten. Zusätzlich zur Konferenz bietet der sogenannte Indaba Simulcast Designern, Studierenden und jungen Experten mit einer Liveübertragung von der Hauptbühne an verschiedene Orte, unter anderem in Kapstadt und Johannesburg, die Möglichkeit, die Vorträge zu verfolgen. Reguläre Tickets für die dreitägige Veranstaltung kosten 7.470 südafrikanische Rand (etwa 460 Euro).

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UX Copenhagen

CPH Conference, DGI Byen, Kopenhagen / DK
27.02.2018 – 28.02.2018
uxcopenhagen.com 

Das Motto der UX Copenhagen-Konferenz am 27. und 28. Februar 2018 lautet „Ethics and the Role of the User Experience Designer“ [Ethik und die Rolle des User Experience Designers]. Die verschiedenen Vorträge befassen sich vor diesem Hintergrund mit Themen wie Ethik, Nutzbarkeit, Barrierefreiheit und Diversität – sowohl in Bezug auf Systeme, Webseiten, Apps oder physische Produkte als auch auf die Teams bezogen, in denen Designer tagtäglich zusammenarbeiten. Zu den Sprechern zählen unter anderen Mike Monteiro, der sich allgemein dem Thema Designethik widmet, Jonny Rae-Evans, der Experte für den Bereich „Designing for the Good“ ist, sowie Gry Hasselbalch, die sich mit der Rolle von Designern in Verbindung mit künstlicher Intelligenz und Ethik auseinandersetzt. Tickets für die zweitägige Konferenz inklusive eines weiteren Workshop-Tages betragen 10.000 dänische Kronen (circa 1.000 Euro).

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März

Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
– 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Call for Entries. Focus Open 2018

– 09.03.2018
design-center.de 

Das Design Center Baden-Württemberg richtet in diesem Jahr wieder den internationalen Designpreis Focus Open 2018 aus und fordert Professionelle und Unternehmen dazu auf, innovative Projekte einzureichen. Die Veranstalter verfolgen in erster Linie das Ziel, die Preisträger in der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen. Die Gewinnerprojekte werden mit einer mehrwöchigen Ausstellung und der Publikation in einem international vertriebenen Jahrbuch belohnt. Die Projekte müssen bis zum 9. März 2018 offiziell angemeldet und zwischen dem 3. und 13. April 2018 in Ludwigsburg abgegeben werden. Pro Einreichung wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 170 Euro fällig.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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Between Chairs. Dialogues on Craft and Design

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 18.03.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Hans Gugelot ging 1965 nach Indien und entwarf dort in Zusammenarbeit mit dem indischen Designer Gajanan Upadhyay und seinen Studierenden am National Institute of Design in Ahmedabad das Sitzmöbel India Lounge. Das Bauhaus Lab 2017 nahm dieses Designobjekt als Ausgangspunkt für eine Forschungsreise nach Indien und die daraus resultierende Ausstellung „Between Chairs. Dialogues on Craft and Design“. Darin wird die India Lounge und der Dialog zwischen Deutschland und Indien sowie zwischen zeitgenössischem Industriedesign und lokalem Handwerk im Kontext des globalen Modernismus beleuchtet. Nachdem die Ausstellung im Bauhaus-Gebäude in Dessau gezeigt wurde, ist sie nun bis zum 18. März 2018 im HfG-Archiv Ulm zu sehen.

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Braun Prize 2018

– 20.03.2018
braunprize.org 

Unter dem Motto „Design for What Matters“ fordert der Braun Prize Kreative auf, Designkonzepte einzureichen, die in einer immer komplexer werdenden Welt Lösungen suchen, die tatsächlich eine Verbesserung versprechen. Hierbei kann es sich um globale Problemstellungen handeln, aber auch Ansätze, die sich ausschließlich mit der Verbesserung von individuellen Lebensumständen befassen, sind willkommen. In diesem Jahr feiert der Braun Prize zudem gleich zwei Geburtstage: vor 50 Jahren wurde der Braun Prize ins Leben gerufen außerdem findet in diesem Jahr die 20. Ausrichtung des Preises statt. Die Einreichungen können zwei- oder dreidimensional sowie interaktiv sein. Die Teilnahme an der Ausschreibung ist kostenfrei; Ein- reichungen können in den Kategorien Studierende oder junge Talente vorgenommen werden. Der erste Preis ist jeweils mit 15.000 US-Dollar dotiert. Einsendeschluss ist der 20. März 2018.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Die Neunte Kunst

Stadtmuseum Oldenburg, Oldenburg / DE
– 02.04.2018
stadtmuseum-oldenburg.de 

Drei Oldenburger Museen widmen sich aktuell in einer Kooperationsausstellung dem Thema Comic. Das Stadtmuseum Oldenburg beleuchtet die Geschichte des Comics, aktuelle deutsche Graphic Novels werden im Horst-Janssen-Museum präsentiert und das Edith-Russ-Haus für Medienkunst stellt unter dem Titel „Unwanted Stories“ die Auseinandersetzung des Comics mit kontroversen und düsteren Themen aus. Die drei Schwerpunkte werden als Kapitel einer zusammenhängenden Geschichte verstanden. Besuchern wird ein umfassender Eindruck der deutschen und internationalen Comicszene vermittelt und das künstlerische und kritische Potenzial des Mediums offenbart.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Bundespreis Ecodesign 2018

– 09.04.2018
bundespreis-ecodesign.de 

Dieses Jahr fordert der Bundespreis Ecodesign zum siebten Mal Gestalter aus allen Branchen und Karrierestadien dazu auf, die scheinbare Unvereinbarkeit von Design und Umwelt herauszufordern. Es gilt das Motto „Gutes Design hat nichts zu verbergen“, zu welchem in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs innovative Projekte eingereicht werden können, die herausragende Gestaltung und Umweltverträglichkeit in sich vereinen. Außerdem sind die preisgekrönten und nominierten Projekte des letztjährigen Wettbewerbs aktuell im Museum Information Kunst in Ludwigsburg zu sehen.

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Joseph Binder Award 2018

DE
– 15.04.2018
jba.submit.to 

„Farbe und Form sind unzertrennlich“ lautet das diesjährige Motto des Joseph Binder Awards 2018. Designaustria ruft Gestalter aus Grafikdesign und Illustration weltweit dazu auf, sich bis spätestens bis zum 15. April 2018 zu bewerben. Der Joseph Binder Award ist Österreichs einziger international ausgeschriebener Wettbewerb für Grafikdesign und Illustration und wird seit 1996 alle zwei Jahre vergeben. Der Namensgeber des Awards und einer der Gründervater von Designaustria Joseph Binder gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Pionieren in der visuellen Kommunikation in und außerhalb von Österreich.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Museum im Kulturspeicher , Würzburg / DE
– 22.04.2018
kulturspeicher.de 

In Würzburg zeigt die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ Kunstobjekte, die mit variablen Elementen operieren. Bei den sich durch die Benutzer, deren Aktionen werkimmanent sind, verändernden Arbeiten kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Statische Aufladung kann ebenso Zweckmittel sein wie Setzen, Stellen, Legen; durch schieben, drehen und stecken entstehen Linien, Flächen, Muster, vibrierende Räume oder irritierende Raumstörungen. Viele dieser Arbeiten gehören zur konstruktiv-konkreten Kunst, der Kinetik oder deren nahem Umfeld; eine Kunstströmung, die Mitte bis Ende der 1960er-Jahre einen Höhepunkt erreichte. Neben bekannten Beiträgen aus der Schweiz mit zum Beispiel Max Bill, Karl Gerstner, Paul Talman oder Mary Vieira, liegt diesmal ein Schwerpunkt auf österreichischen Arbeiten. Die Nachproduktion einiger Arbeiten durch Berufsschüler des Würzburg benachbarten Kitzingen bieten ein erfreuliches Modell engagierter undoktrinärer Kunstvermittlung.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Cupboard Love

Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur / CH
– 22.04.2018
gewerbemuseum.ch 

Das Gewerbemuseum Winterthur widmet dem Schrank unter dem Titel „Cupboard Love“ eine eigene Ausstellung. Der Schrank wird in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen anhand ausgewählter Beispiele aus der Designgeschichte präsentiert. Der Schrank als Ort der Aufbewahrung, Sicherung und Ordnung wird in der Ausstellung nicht nur als Designobjekt, sondern auch als metaphorisches Vehikel unter anderem in Film und Literatur begriffen und beleuchtet. Parallel zur Ausstellung veranstaltet das Museum ein Expertengespräch, Führungen und Workshops für Schulklassen.

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Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 22.04.2018
broehan-museum.de 

Das Bröhan-Museum in Berlin blickt mit der Ausstellung „Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future“ in die Zukunft des Keramikdesigns. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes, zu dem sich 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um den kulturellen Einfluss des traditionsreichen Materials zu erforschen. Beteiligt sind Museen, Universitäten und Firmen, die gemeinsam kulturelle, akademische und industrielle Entwicklungen identifizieren möchten. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

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Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark

Somerset House, London / DE
– 22.04.2018
somersethouse.org.uk 

Die Ausstellung „Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark“ erkundet parallele Phänomene in fließenden urbanen Infrastrukturen – zum Beispiel Abwassersystemen – und dem Innenleben des menschlichen Körpers. Dabei erforscht die Künstlerin historische und zukünftige Themen aus Stadtplanung und Medizin vor dem Hintergrund der Annahme, es bestehe eine Korrelation zwischen urbanen und medizinischen Innovationen. Die Ergebnisse ihrer Recherche werden in der Ausstellung in Form einer dreidimensionalen Mindmap aus Skulpturen, audiovisuellen Darstellungen, medizinischer Hardware und Archivmaterial präsentiert. Am 10. April 2018 wird Peter Bazalgette, der Ur-ur-Enkel desjenigen Bauingenieurs, der im 19. Jahrhundert das Londoner Abwassersystem revolutionierte, an einem Künstlergespräch teilnehmen.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Sydney Design Festival 2018

Sydney / AU
02.03.2018 – 11.03.2018
sydneydesign.com.au 

Die Themen und Herausforderungen, die das australische und internationale Design aktuell beschäftigen, werden vom 2. bis zum 11. März 2018 beim Sydney Design Festival präsentiert. Mit Vorträgen, Workshops, Führungen und Ausstellungen wird Fachbesuchern und der breiten Öffentlichkeit ein diverses Spektrum rund um Design näher gebracht. Das diesjährige Festivalthema lautet „Call to Action“ und bezieht sich auf die Fähigkeit von Design, Veränderungen herbeizuführen. Das Headquarter des Festivals bildet das Powerhouse Museum, das während der Festivallaufzeit mit verlängerten Öffnungszeiten auch nachts zugänglich ist.

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MCBW

München / DE
03.03.2018 – 11.03.2018
mcbw.de 

Die jährlich stattfindende Munich Creative Business Week (MCBW) widmet sich der Förderung von München und Bayern als Kreativstandort sowie einer herausragenden unternehmerischen Verbindung von Design und Wirtschaft. Mit den beiden Bereichen Create Business! und Design Schau! soll in diesem Jahr noch gezielter sowohl ein Fachpublikum als auch die designinteressierte Öffentlichkeit angesprochen werden. Das MCBW Forum fungiert zudem erneut mit verschiedenen Ausstellungen im Deutschen Museum als Anlaufstelle für Besucher. Zum Programm zählen auch 2018 wieder eine Vielzahl an Konferenzen, Symposien und Workshops sowie Empfängen und weiteren Veranstaltungen. Das Format MCBW Start-up bietet vor allem jungen Unternehmern mithilfe von Workshops, Coachings und Vorträgen Möglichkeiten zur Vernetzung mit Investoren.

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Toca Me

Alte Kongresshalle, München / DE
03.03.2018 – 03.03.2018
toca-me.com 

Die Toca Me-Designkonferenz befasst sich thematisch mit der gesamten Disziplin – von analog bis digital, von Grafikdesign und Illustration bis Animation und kreativem Programmieren. Am 3. März 2018 zählen unter anderen der Programmierer Jared Tarbell und die Grafikdesignerin Malika Favre zu den Sprechern. Außerdem konnten die Veranstalter den Illustrator und Künstler Mr Bingo sowie den Designer Patrick Thomas und die Animationsdesigner Susi Sie und Remo Gambacciani für die Veranstaltung gewinnen. Die Konferenz findet im Rahmen der MCBW in der Alten Kongresshalle in München statt. Reguläre Tickets für die Veranstaltung sind für 109 Euro zu erwerben, sogenannte Late Bird-Tickets kosten 129 Euro.

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Beyond Change

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel / DE
08.03.2018 – 10.03.2018
beyondchange.ch 

Design als Lösungsstrategie für globale Probleme ist in aller Munde. Die Konferenz „Beyond Change. Questioning the Role of Design in Times of Global Transformations“ an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel möchte diesen Ansatz auf seine Validität überprüfen. Ist Design tatsächlich das Allheilmittel für die sozialen, ökologischen und politischen Herausforderungen unserer Zeit? Die Konferenz wird vom Swiss Design veranstaltet und beinhaltet sieben Keynote-Vorträge,18 Sessions, vier Workshops zu Themen wie Nachhaltigkeit, Designpolitik und Kolonialismus sowie eine Filmvorführung und eine Performance. Parallel wird das Projekt Building Platforms präsentiert, eine Initiative, die drei Designplattformen zur Anregung einer intersektionellen Debatte über Politik im Design eingeladen hat.

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Van Eyck Open Studios

Van Eyck Academie, Maastricht / NL
08.03.2018 – 10.03.2018
janvaneyck.nl 

Vom 8. bis zum 10. März 2018 öffnet die Van Eyck Academie in Maastricht ihre Studios, Werkstätten, Ausstellungsräume und Gärten der Öffentlichkeit und präsentiert die kreativen Projekte seiner 45 internationalen Teilnehmer, die sich aus Designern, Künstlern, Architekten, Autoren und Kuratoren zusammensetzen. Über sechs bis zwölf Monate erforschten sie eigene kreative Fragestellungen und entwickelten in den verschiedenen Werkstätten der Akademie individuelle oder kollaborative Projekte, die nun drei Tage lang der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Ladfest

Lima / PE
09.03.2018 – 10.03.2018
ladfest.org 

Das jährlich stattfindende Ladfest – Latin American Design Festival – ist das erste Designfestival Südamerikas und widmet sich mit Konferenzen, Workshops, Ausstellungen und weiteren Events der Unterstützung und Positionierung von südamerikanischem Design in der Welt. So befinden sich unter den Besuchern Designer aus den Bereichen Branding, Publishing, Verpackung, Illustration, Typografie und Animation – von Selbstständigen über Werbeagenturen bis hin zu großen Unternehmen mit internen Designteams. Zu den Sprechern zählen sowohl südamerikanische Designer als auch internationale Newcomer und etablierte Gestalter, die mit ihren Vorträgen und Projekten die Rolle, die Design in Zukunft in der Gesellschaft und der Geschäftswelt spielen kann, weiter inspirieren wollen. Ein wichtiger Teil der Veranstaltung ist zudem neben der Konferenz die Auszeichnung der Gewinner des Latin American Design Awards.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
15.03.2018 – 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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Nº 275
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