Agenda

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Februar

Urban Intermedia: City, Archive, Narrative

Aedes Architekturforum, Berlin / DE
– 21.02.2018
aedes-arc.de 

Die Harvard Mellon Urban Initiative ist ein vierjähriges Forschungsprojekt, bei dem interdisziplinäre Formen der Stadtforschung erkundet werden. Dies geschieht an vier internationalen Standorten in Berlin, Bosten, Mumbai und Istanbul, wo die beteiligten Wissenschaftler und Gestalter mit ortsspezifischen Fragestellungen konfrontiert sind. Um die zunehmende Komplexität urbaner Landschaften begreifen zu können, plädiert die Initiative für eine interdisziplinäre Forschungsstruktur, in der die unterschiedlichen Forschungsfelder ihre eigenen Werkzeuge zur Wissensproduktion effektiv einsetzen können. Die Ergebnisse der Forschungsgruppen werden in einer Wanderausstellung in Form von medienübergreifenden visuellen Erzählungen präsentiert; zuerst im Aedes Architekturforum in Berlin.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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Sonic Arcade: Shaping Space with Sound

Museum of Arts and Design, New York / US
– 25.02.2018
madmuseum.org 

[Akustische Arkade: Raum mit Sound gestalten] Die Ausstellung „Sonic Arcade: Shaping Space with Sound“ im Museum of Arts and Design in New York zeigt aktuell eine Auswahl interaktiver Installationen, immersiver Welten und performativer Objekte, die sich mit der vergänglichen und abstrakten Natur von Klängen und deren Materialisierung befassen. In einer Welt voller visueller Informationen bietet das Medium Sound eine sensorische Erfahrung, die eine Neuorientierung im Raum und zwischen Menschen ermöglicht. Die Exponate sind kuratierte und miteinander in Zusammenhang stehende Projekte und Objekte, die von zeitgenössischen Designern, Künstlern und Performern entworfen wurden. Sie begreifen Sound als Material, das physisch hergestellt wird und mittels elektronischer Schaltungen, Radiowellen und resonanter Körper Begegnungen erschafft, die nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar sind.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
– 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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Between Chairs. Dialogues on Craft and Design

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 18.03.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Hans Gugelot ging 1965 nach Indien und entwarf dort in Zusammenarbeit mit dem indischen Designer Gajanan Upadhyay und seinen Studierenden am National Institute of Design in Ahmedabad das Sitzmöbel India Lounge. Das Bauhaus Lab 2017 nahm dieses Designobjekt als Ausgangspunkt für eine Forschungsreise nach Indien und die daraus resultierende Ausstellung „Between Chairs. Dialogues on Craft and Design“. Darin wird die India Lounge und der Dialog zwischen Deutschland und Indien sowie zwischen zeitgenössischem Industriedesign und lokalem Handwerk im Kontext des globalen Modernismus beleuchtet. Nachdem die Ausstellung im Bauhaus-Gebäude in Dessau gezeigt wurde, ist sie nun bis zum 18. März 2018 im HfG-Archiv Ulm zu sehen.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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Die Neunte Kunst

Stadtmuseum Oldenburg, Oldenburg / DE
– 02.04.2018
stadtmuseum-oldenburg.de 

Drei Oldenburger Museen widmen sich aktuell in einer Kooperationsausstellung dem Thema Comic. Das Stadtmuseum Oldenburg beleuchtet die Geschichte des Comics, aktuelle deutsche Graphic Novels werden im Horst-Janssen-Museum präsentiert und das Edith-Russ-Haus für Medienkunst stellt unter dem Titel „Unwanted Stories“ die Auseinandersetzung des Comics mit kontroversen und düsteren Themen aus. Die drei Schwerpunkte werden als Kapitel einer zusammenhängenden Geschichte verstanden. Besuchern wird ein umfassender Eindruck der deutschen und internationalen Comicszene vermittelt und das künstlerische und kritische Potenzial des Mediums offenbart.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark

Somerset House, London / DE
– 22.04.2018
somersethouse.org.uk 

Die Ausstellung „Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark“ erkundet parallele Phänomene in fließenden urbanen Infrastrukturen – zum Beispiel Abwassersystemen – und dem Innenleben des menschlichen Körpers. Dabei erforscht die Künstlerin historische und zukünftige Themen aus Stadtplanung und Medizin vor dem Hintergrund der Annahme, es bestehe eine Korrelation zwischen urbanen und medizinischen Innovationen. Die Ergebnisse ihrer Recherche werden in der Ausstellung in Form einer dreidimensionalen Mindmap aus Skulpturen, audiovisuellen Darstellungen, medizinischer Hardware und Archivmaterial präsentiert. Am 10. April 2018 wird Peter Bazalgette, der Ur-ur-Enkel desjenigen Bauingenieurs, der im 19. Jahrhundert das Londoner Abwassersystem revolutionierte, an einem Künstlergespräch teilnehmen.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Cupboard Love

Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur / CH
– 22.04.2018
gewerbemuseum.ch 

Das Gewerbemuseum Winterthur widmet dem Schrank unter dem Titel „Cupboard Love“ eine eigene Ausstellung. Der Schrank wird in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen anhand ausgewählter Beispiele aus der Designgeschichte präsentiert. Der Schrank als Ort der Aufbewahrung, Sicherung und Ordnung wird in der Ausstellung nicht nur als Designobjekt, sondern auch als metaphorisches Vehikel unter anderem in Film und Literatur begriffen und beleuchtet. Parallel zur Ausstellung veranstaltet das Museum ein Expertengespräch, Führungen und Workshops für Schulklassen.

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Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 22.04.2018
broehan-museum.de 

Das Bröhan-Museum in Berlin blickt mit der Ausstellung „Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future“ in die Zukunft des Keramikdesigns. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes, zu dem sich 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um den kulturellen Einfluss des traditionsreichen Materials zu erforschen. Beteiligt sind Museen, Universitäten und Firmen, die gemeinsam kulturelle, akademische und industrielle Entwicklungen identifizieren möchten. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Museum im Kulturspeicher , Würzburg / DE
– 22.04.2018
kulturspeicher.de 

In Würzburg zeigt die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ Kunstobjekte, die mit variablen Elementen operieren. Bei den sich durch die Benutzer, deren Aktionen werkimmanent sind, verändernden Arbeiten kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Statische Aufladung kann ebenso Zweckmittel sein wie Setzen, Stellen, Legen; durch schieben, drehen und stecken entstehen Linien, Flächen, Muster, vibrierende Räume oder irritierende Raumstörungen. Viele dieser Arbeiten gehören zur konstruktiv-konkreten Kunst, der Kinetik oder deren nahem Umfeld; eine Kunstströmung, die Mitte bis Ende der 1960er-Jahre einen Höhepunkt erreichte. Neben bekannten Beiträgen aus der Schweiz mit zum Beispiel Max Bill, Karl Gerstner, Paul Talman oder Mary Vieira, liegt diesmal ein Schwerpunkt auf österreichischen Arbeiten. Die Nachproduktion einiger Arbeiten durch Berufsschüler des Würzburg benachbarten Kitzingen bieten ein erfreuliches Modell engagierter undoktrinärer Kunstvermittlung.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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März

Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
– 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Between Chairs. Dialogues on Craft and Design

HfG-Archiv, Ulm / DE
– 18.03.2018
hfg-archiv.ulm.de 

Hans Gugelot ging 1965 nach Indien und entwarf dort in Zusammenarbeit mit dem indischen Designer Gajanan Upadhyay und seinen Studierenden am National Institute of Design in Ahmedabad das Sitzmöbel India Lounge. Das Bauhaus Lab 2017 nahm dieses Designobjekt als Ausgangspunkt für eine Forschungsreise nach Indien und die daraus resultierende Ausstellung „Between Chairs. Dialogues on Craft and Design“. Darin wird die India Lounge und der Dialog zwischen Deutschland und Indien sowie zwischen zeitgenössischem Industriedesign und lokalem Handwerk im Kontext des globalen Modernismus beleuchtet. Nachdem die Ausstellung im Bauhaus-Gebäude in Dessau gezeigt wurde, ist sie nun bis zum 18. März 2018 im HfG-Archiv Ulm zu sehen.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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Die Neunte Kunst

Stadtmuseum Oldenburg, Oldenburg / DE
– 02.04.2018
stadtmuseum-oldenburg.de 

Drei Oldenburger Museen widmen sich aktuell in einer Kooperationsausstellung dem Thema Comic. Das Stadtmuseum Oldenburg beleuchtet die Geschichte des Comics, aktuelle deutsche Graphic Novels werden im Horst-Janssen-Museum präsentiert und das Edith-Russ-Haus für Medienkunst stellt unter dem Titel „Unwanted Stories“ die Auseinandersetzung des Comics mit kontroversen und düsteren Themen aus. Die drei Schwerpunkte werden als Kapitel einer zusammenhängenden Geschichte verstanden. Besuchern wird ein umfassender Eindruck der deutschen und internationalen Comicszene vermittelt und das künstlerische und kritische Potenzial des Mediums offenbart.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Museum im Kulturspeicher , Würzburg / DE
– 22.04.2018
kulturspeicher.de 

In Würzburg zeigt die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ Kunstobjekte, die mit variablen Elementen operieren. Bei den sich durch die Benutzer, deren Aktionen werkimmanent sind, verändernden Arbeiten kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Statische Aufladung kann ebenso Zweckmittel sein wie Setzen, Stellen, Legen; durch schieben, drehen und stecken entstehen Linien, Flächen, Muster, vibrierende Räume oder irritierende Raumstörungen. Viele dieser Arbeiten gehören zur konstruktiv-konkreten Kunst, der Kinetik oder deren nahem Umfeld; eine Kunstströmung, die Mitte bis Ende der 1960er-Jahre einen Höhepunkt erreichte. Neben bekannten Beiträgen aus der Schweiz mit zum Beispiel Max Bill, Karl Gerstner, Paul Talman oder Mary Vieira, liegt diesmal ein Schwerpunkt auf österreichischen Arbeiten. Die Nachproduktion einiger Arbeiten durch Berufsschüler des Würzburg benachbarten Kitzingen bieten ein erfreuliches Modell engagierter undoktrinärer Kunstvermittlung.

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Cupboard Love

Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur / CH
– 22.04.2018
gewerbemuseum.ch 

Das Gewerbemuseum Winterthur widmet dem Schrank unter dem Titel „Cupboard Love“ eine eigene Ausstellung. Der Schrank wird in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen anhand ausgewählter Beispiele aus der Designgeschichte präsentiert. Der Schrank als Ort der Aufbewahrung, Sicherung und Ordnung wird in der Ausstellung nicht nur als Designobjekt, sondern auch als metaphorisches Vehikel unter anderem in Film und Literatur begriffen und beleuchtet. Parallel zur Ausstellung veranstaltet das Museum ein Expertengespräch, Führungen und Workshops für Schulklassen.

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Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 22.04.2018
broehan-museum.de 

Das Bröhan-Museum in Berlin blickt mit der Ausstellung „Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future“ in die Zukunft des Keramikdesigns. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes, zu dem sich 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um den kulturellen Einfluss des traditionsreichen Materials zu erforschen. Beteiligt sind Museen, Universitäten und Firmen, die gemeinsam kulturelle, akademische und industrielle Entwicklungen identifizieren möchten. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

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Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark

Somerset House, London / DE
– 22.04.2018
somersethouse.org.uk 

Die Ausstellung „Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark“ erkundet parallele Phänomene in fließenden urbanen Infrastrukturen – zum Beispiel Abwassersystemen – und dem Innenleben des menschlichen Körpers. Dabei erforscht die Künstlerin historische und zukünftige Themen aus Stadtplanung und Medizin vor dem Hintergrund der Annahme, es bestehe eine Korrelation zwischen urbanen und medizinischen Innovationen. Die Ergebnisse ihrer Recherche werden in der Ausstellung in Form einer dreidimensionalen Mindmap aus Skulpturen, audiovisuellen Darstellungen, medizinischer Hardware und Archivmaterial präsentiert. Am 10. April 2018 wird Peter Bazalgette, der Ur-ur-Enkel desjenigen Bauingenieurs, der im 19. Jahrhundert das Londoner Abwassersystem revolutionierte, an einem Künstlergespräch teilnehmen.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Van Eyck Open Studios

Van Eyck Academie, Maastricht / NL
08.03.2018 – 10.03.2018
janvaneyck.nl 

Vom 8. bis zum 10. März 2018 öffnet die Van Eyck Academie in Maastricht ihre Studios, Werkstätten, Ausstellungsräume und Gärten der Öffentlichkeit und präsentiert die kreativen Projekte seiner 45 internationalen Teilnehmer, die sich aus Designern, Künstlern, Architekten, Autoren und Kuratoren zusammensetzen. Über sechs bis zwölf Monate erforschten sie eigene kreative Fragestellungen und entwickelten in den verschiedenen Werkstätten der Akademie individuelle oder kollaborative Projekte, die nun drei Tage lang der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
15.03.2018 – 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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