12. November 2017

News

On Desire.
B3 Biennale des bewegten Bildes

Frankfurt am Main

29. November – 20. Dezember 2017

b3biennale.de

 

Die B3 Biennale des bewegten Bildes engagiert sich seit 2013 für den Diskurs über die zeitgenössischen Strömungen in der Film- und Medienkunst. Dieses Jahr steht das Thema „On Desire. Über das Begehren“ im Mittelpunkt.



 

Ein bewegtes Bild hat das Potenzial, Begehren zu schaffen; egal, ob die Darstellungsweise fiktional oder realistisch ist, sie konfrontiert den Betrachter mit neuen Möglichkeiten. Die Unterscheidung zwischen dem, was wir real erleben und dem, was wir fiktiv durch bewegte Bilder erfahren, wird in Zeiten der massenmedialen Bestrahlung immer diffiziler und erfordert intensive Reflektionen. Dieser Umstand kann jedoch auch das bewegte Bild selbst als Medium und stilistisches Mittel nutzen. Die Biennale hat sich entschlossen, bei ihrer diesjährigen Veranstaltung diesen Zusammenhang tiefer zu erforschen.

Organisiert wird die Biennale von der HfG Offenbach, die wichtige Vertreter aus den Bereichen Kunst, Film, Games ,Web, Virtual Reality und Augmented Reality sowie Robotics einlädt, in einen offenen Dialog zu treten. Die Veranstaltung ist in einzelne Bereiche geteilt: der B3 Parcours, im Rahmen dessen in Kultureinrichtungen themenspezifische Veranstaltungen stattfinden, der B3 Campus/Markt, bei dem es darum geht, Medienschaffenden und Studierenden eine Plattform zum Austausch zu geben, und die B3 Festivalzentrale, die auf 5.000 Quadratmetern vom 29. November bis 3. Dezember 2017 die Leitausstellung, eine Konferenz und ein VR- und Dome-Kino präsentieren wird. Ein thematisches Kinoprogramm wird im Cinema stattfinden. Fragestellungen der Konferenz sind unter anderem die Beziehung zwischen Mensch und Robotern, Begehren im Internet, Utopie und Ironie und das Internet als Wunschmaschine.

Einer der Keynote-Sprecher ist Liam Young, ein spekulativer Architekt, der sich mit Utopien und Zukunftsforschung beschäftigt und den Thinktank Tomorrows Toughts Today mitgegründet hat.

Neben dem begleitenden Kinoprogramm finden Filmvorführungen in einem VR-Kino und einem Dome-Kino statt. Während VR die Interaktion mit anderen Zuschauern schwierig gestaltet, werden im Dome-Kino 360-Grad-Produktionen an eine Kuppel projiziert. Die acht internationalen Filme wurden für dieses Kuppelformat gemacht und reizen die Extremen dessen aus.

So will das Festival reflektieren, wie neue Techniken unsere Realitätsvorstellung beeinflussen und wie bewegte Bilder unsere Wunschvorstellungen formen.

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