5. August 2018

News

Coder le Monde

Centre Pompidou, Paris

– 27. August 2018

centrepompidou.fr

 

Die Ausstellung „Coder le Monde“ zeigt die Geschichte digitaler Maschinen und wie diese in wechselseitiger Beeinflussung mit dem Menschen und der Kunst stehen.



 

Digitalität ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Die Ausstellung beleuchtet unsere zunehmend in digitaler Abhängigkeit existierende Welt in einem ästhetischen und zugleich kritischen Licht, stets bemüht, die digitale Kultur vielseitig zu interpretieren. Aufgeteilt in sechs chronologisch angeordnete Abschnitte zeigt „Coder le Monde“ die Geschichte des digitalen Codes, die Entstehung des Algorithmus, die Verbindung von Musik und Code, digitale Literatur, digitale Formen in Design und Architektur und das Zusammenspiel von Körper und Code. Es werden Ähnlichkeiten der kreativen und digitalen Logik in den unterschiedlichen Bereichen aufgegriffen, sodass dem Besucher ein möglichst umfassendes Bild der digitalen Kultur der Gegenwart visualisiert wird.

Angefangen bei der Erfindung des ersten Rechenhilfsmittels, über die mechanische Rechenmaschine von 1642 bis hin zur Turingmaschine aus dem Jahr 1936 werden ausgewählte, wegweisende Erfindungen gezeigt, die auf das Leben, aber auch auf die Disziplinen Kunst, Literatur, Musik und Design erheblichen Einfluss nahmen. Es entstanden digitale Designprozesse, Lyrik war nicht mehr an den Stift gebunden, sondern wurde nun auch elektronisch hervorgebracht, und Musiker nutzten Algorithmen für die Konfiguration von Melodie und Rhythmus. Auch neuere Entwicklungen in der digitalen Welt, wie eine Arbeit des in Berlin ansässigen Designerduos Certain Measures, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Bauschutt möglichst effizient in eine Bauressource verwandelt werden kann, werden gezeigt. Ein Algorithmus errechnet, was sich mit dem Schutt erbauen ließe, ein Big-Data-Rechner entwickelt neue Formen der Gestaltung und diverse Programme werden dazu genutzt, die Stadt nach Baulücken abzusuchen und ein Haus so zu konfigurieren, dass es sowohl ins soziale Umfeld als auch formal in die Lücke passt. Die Ausstellung verbindet Neues, Erstaunliches mit angemessener Skeptik: Ersetzt ein Big-Data Rechner schon bald die Kompetenz des Stadtplaners?

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