4. Oktober 2017

News

Does Permanence Matter?

Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München

– 7. Januar 2018

architekturmuseum.de

 

Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen.



 

Die heutige Situation auf unserem Planeten stellt uns immer öfter vor die Herausforderung, mit mehr oder weniger spontan entstehenden Menschenmassen umzugehen. Die Globalisierung ermöglicht zum einen vielen Menschen barrierelosere Mobilität, zum anderen verlagert sie Katastrophen und Konflikte in andere Bereiche der Welt und löst somit Ströme von gezwungenen Ortswechseln aus. Der exponentielle Anstieg der Weltbevölkerung sorgt für eine Verschärfung dieser Thematiken – die UNO erwartet für das Jahr 2100 eine Weltbevölkerung von 11,2 Milliarden Menschen.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der ephemeren Strukturen, welche den Menschen zeitweise eine infrastrukturelle Rahmung gegen können. Dies wird als „vergänglicher Urbanismus“ bezeichnet. Die Kuratoren Marcelo della Giustina und Stefan Gruhne zeigen die verschiedenen Anlässe und Kontexte, in denen solche temporäre Architektur entsteht. Die Motivationen sind unterschiedlichster Art, es spielen sowohl politische Anlässe wie Flüchtlingsbewegungen und religiöse Anlässe wie an Pilgerstätten eine Rolle, als auch soziale und ökonomische Bedürfnisse. Auch die verschiedenen Formen der bereits existierenden Strukturen werden gezeigt, von nomadischen Zeltstädten bis hin zu Märkten oder Ölplattformen.

Die Ausstellung basiert auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard Graduate School of Design in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología, Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile.

In verschiedenen Vorträgen wird die Thematik weiter vertieft und in einem Workshop für Kinder werden aus Papier, Pappe, Kleber und Faltungen eigene Papierpaläste gebaut.

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