5. Oktober 2017

News

Flatland/Abstractions

Narratives #2

MUDAM Luxembourg

7. Oktober 2017 – 15. April 2018

mudam.lu

 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland/Abstractions“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxembourg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.



 

Die Entfernung von der Realität ist ein Gedankenspiel, welches in der Kunst seit Anfang des 19. Jahrhundert Anwendung findet. Wenn ein Mensch mit Visualisierungen konfrontiert ist, die außerhalb des existierenden Bildes liegen, kann dies eine Erweiterung des Bewusstseins verursachen. Die Ausstellung „Flatland“ zeigt rund 20 zeitgenössische Künstler, welche den Essay von Abbott spiegeln und visualisieren.

Dort, wo die ersten Strömungen der Abstraktion die Narration ablehnten und Symboliken reduzierten, schafft die zeitgenössische Kunst es, Narration und Abstraktion zu vereinen. Die Erzählungen der ausgestellten Werke sollen den Betrachter in eine neue Welt einführen, die abseits der bestehenden Normen existiert. Sie sollen mit dem Betrachter interagieren und wollen entdeckt werden. Die ausstellenden Künstler kommen aus unterschiedlichen Generationen und arbeiten mit unterschiedlichen Medien, so ist auch die Diversität der Fragestellungen und der verschiedenen Herangehensweisen hoch. Die Kuratorinnen Marianne Derrien und Sarah Ihler-Meyer machen in der Ausstellung Strömung der abstrakten Kunst sichtbar, in der das geschafft werden soll, wozu das kleine Quadrat bei Abbott nicht in der Lage war.

Der erste Teil der Ausstellung wurde 2016 im MRAC Occitanie/Pyrénées- Méditerranée im südfranzösischen Sérignan präsentiert. Die Vernissage findet am 6. Oktober 2017 um 18 Uhr statt. Das MUDAM, das Museum für moderne Kunst in Luxemburg, setzt sich für eine Vielfalt künstlerischer Disziplinen ein.

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