16. Februar 2017

News
form Nº 270.
South Korea

Seit der Ernennung Seouls zur World Design Capital im Jahr 2010 wird südkoreanisches Design auf der internationalen Bühne verstärkt wahrgenommen. In Südkorea selbst spielt Design aber schon sehr viel länger eine tragende Rolle, wie Yu-Nah Lee in ihrem Artikel „From Nowhere to Everywhere“ schreibt: „Die nachdrückliche Regierungsinitiative zur Förderung von Design reicht bis in die Anfänge des Industriedesigns in Südkorea in den späten 1950er-Jahren zurück.“ Neben der gestalterischen Historie des Landes hat uns auch die Mentalität, Identität und Arbeit der südkoreanischen Designer interessiert, die wir in form 270 in Interviews, Kommentaren und Bildstrecken vorstellen.



 

Unterschiedliche Perspektiven auf die koreanische Kultur bieten zwei Interviews: Peter Schreyer, einer der anerkanntesten deutschen Automobildesigner, gibt Auskunft über seine Arbeit als Chefdesigner und mittlerweile auch Vorstandsmitglied der Hyundai Motor Group in Südkorea, während drei Mitarbeiter von Cheil, der größten südkoreanischen Werbeagentur, über die „koreanische Mentalität“ am deutschen Standort in Schwalbach am Taunus sprechen. Ob und wie sich die nationale Identität im zeitgenössischen südkoreanischen Grafikdesign bemerkbar macht, erläutern uns Sulki und Min in „Graphic Seoul“ anhand der Arbeiten von neun verschiedenen Studios. Außerdem bietet die Webseite Post Seoul mit Interviews und Bildstrecken Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelten südkoreanischer Kreativer, die wir in Auszügen im Heft zeigen. Lesen Sie ein Interview mit den Initiatoren von Post Seoul zu den Hintergründen des Projekts in form Dossiers.

 

Außerhalb unseres Schwerpunkts gehen wir unter anderem der Bedeutung der Reparatur im zeitgenössischen Textildesign auf den Grund, werfen einen Blick auf die Nachhaltigkeits-Diskussion im DDR-Design und geben eine Vorschau auf die diesjährige Euroshop-Messe in Düsseldorf.

 

Den zweiten Teil unserer Jubiläumsserie „Revisiting the Past“, mit der wir das 60-jährige Bestehen der form feiern, widmen wir der immer noch relevanten Funktionalismusdebatte. Ausgehend von einer Reihe an Beiträgen zum Thema in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren – insbesondere die drei Artikel von Gerda Müller-Krauspe unter dem Titel „Design-Ideologien“, die Sie hier nachlesen können – erörtert Daniel Hornuff die Frage nach der Rolle des Funktionalismus im Design aus heutiger Sicht.

 

Die drei Artikeln, die Sie online lesen können, sind diesmal der Beitrag „Verflochten“, der die Abschlussarbeiten dreier Textildesigner vorstellt, weitere zehn zu den oben bereits erwähnten südkoreanischen Grafikdesignstudios sowie das Feature zum Phänomen von Designgalerien und was sie über den Zustand der Disziplin verraten.

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Nº 274
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