20. Oktober 2017

News

form feature 2.
Revisiting the Past

Das 60-jährige Bestehen der form hat uns das ganze Jahr über begleitet und zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte des Magazins bewegt – eine Auseinandersetzung, die jedem ans Herz gelegt sei, der die Genese der Designdisziplin der letzten 60 Jahren verfolgen möchte.



 

Für die Serie „Revisiting the Past“ haben wir uns in jeweils einem der Jahrzehnte einen Ausgangspunkt gesucht und mit einem Beitrag aus heutiger Perspektive darauf reagiert. Die Ausgangspunkte haben wir unter 60 Years of form für Sie auf unserer Webseite aufbereitet. Die sechs Teile der Serie, von denen Sie je einen in den Ausgaben des 2017er Jahrgangs finden, haben wir für die gleichnamige Jubiläumspublikation zusammengefasst und um je eine ergänzende Position erweitert:



 

Die vierteilige Serie „Design Geschichte“ von Herbert Lindinger aus den Jahren 1964 bis 1965 veranlasste uns, eine Reportage über den Designsammler Sebastian Jacobi zu schreiben, dessen Arbeit zeigt, dass Geschichte immer eine Frage der Betrachtungsweise ist. Ergänzt haben wir den Beitrag durch ein Interview mit dem Designer Herbert Lindinger selbst.

Obwohl die Funktionalismus-Debatte in den 1970er-Jahren geführt wurde, sind die Fragen, die sie aufgeworfen hat, immer noch nicht abschließend geklärt. Wir haben Daniel Hornuff im zweiten Teil der Serie um eine Einordnung gebeten und seinen Überlegungen einen Text von Marc Hassenzahl über die Bedeutung von emotionalem Design zur Seite gestellt.

Welche Aussagen treffen Werbeanzeigen, die in den 1980er-Jahren von Designbüros in der form geschaltet wurden? Die Analyse gibt nicht nur Aufschluss über Selbstbildnis und Zeitgeist, sondern auch den damaligen Gebrauch von Anzeigen als Diskursmedium.

Europa verändert sich – ein Umstand, der das Design auch in den 1990er-Jahren betroffen hat. Damals noch aus wirtschaftlicher Perspektive kritisch beäugt, geht es heute um kulturelle Werte. Wir haben verschiedene Positionen zum Thema Design in Europa gesammelt und anschließend Saskia van Stein, Direktorin des Bureau Europa, zu ihren Ansichten befragt: Sie plädiert nicht nur für einen europäischen, sondern für einen planetarischen Ansatz.

1997 wurde die Webseite form.de gelauncht: „Willkommen im World Wide Web. Endlich hat Design dort eine Adresse“, heißt es in form 160. Wir haben zwei Autoren über die „zwei Seiten der Medaille“ des Internets schreiben lassen. Jonathan Taplin kritisiert die uneingeschränkte Macht der Internetgiganten, während Daniel Moßbrucker vor einer Überregulierung warnt, die mehr Freiheiten einschränkt als Sicherheiten herstellt. Warum das Internet auch aufgrund seiner Energiebilanz zu hinterfragen ist, erörtert Kris De Decker in „Video Kills the World Wide Web“.

Die Vergangenheit zu betrachten, hat nur dann Relevanz, wenn man daraus eine Perspektive für die Zukunft entwickelt. Das haben wir im letzten Teil der Serie getan. Jonas Rehn stellt zuerst sechs Ansätze im Design vor, die die Disziplin in Zukunft charakterisieren, um dann die zukünftigen Kompetenzen des Designers zwischen Holist und Spezialist zu erläutern.

 

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