2. Juli 2018

News

Fubar.
Call for Glitch Art and Texts

Einsendeschluss: 15. August 2018

fubar.space

 

Fubar ruft zur Teilnahme an der Ausstellung im Rahmen des gleichnamigen Events auf und sucht nach Kunstwerken oder Textarbeiten der Glitch-Gattung.



 

Fubar ist eine multimediale Expo vom 6. bis zum 12. Oktober 2018 in Zagreb, Kroatien, welche ihren Schwerpunkt auf die Vielfalt und Aktualität von Glitch-Kunst legt. Geplant sind Künstlervorträge, Vorlesungen, Workshops, Videovorführungen und Ausstellungen von Glitch-Kunst, wofür ebenfalls an Künstler und Experten appelliert wurde, teilzunehmen und die Veranstaltung kollektiv zu gestalten.

Für die intermediale Ausstellung werden Kunstwerke gesucht, die mit den Techniken und den Medien der Glitch-Kunst gefertigt wurden und sich mittels Bildschirm, Lautsprecher, über eine Webseite oder analoge Abbildungen ausstellen lassen. Jeder Bewerber kann drei verschiedene Arbeiten über ein Online-Formular einreichen, die von einem Team bis Mitte September gesichtet und selektiert werden. Für die Bewerbung sollen die Werke mit einer klaren Beschreibung und jeweils mit bis zu 15 Bildern verdeutlicht werden. Weitere Instruktionen über die einzureichenden Unterlagen und Restriktionen sind auf der Webseite zu finden.

Fubar wird von dem Autonomous Cultural Center Attack in Kooperation mit der Künstlerorganisation Format C organisiert und von dem kroatischen Kulturministerium sowie kulturellen Stiftungen finanziell unterstützt.

 

Zur Glitch-Kunst:

Das englische Wort Glitch bezeichnet allgemein einen Fehler oder eine Störung im System und gab ab Mitte der 1990er-Jahre der Kunstrichtung ihren Namen. Das erste Glitch-Kunstwerk ist das von Jamie Fenton, Raul Zaritsky und Dick Ainsworth entwickelte Video „Digital TV Dinner“ aus dem Jahr 1979, das sie mit einer Bally-Videospielekonsole manipulierten. Danach begannen bildende Künstler die geplanten Störungen als neues ästhetisches Motiv künstlerisch einzusetzen – zum Beispiel in einem Audiofile, das plötzlich anfängt zu kratzen und zu knistern, oder in einem Video, in dem sich die Pixel des Bildes fehlerhaft verhalten. Der künstlerische Störfehler lässt sich technisch herbeiführen, doch ist die finale Darstellung nicht vorhersehbar, was die Methode teilweise dem technischen Zufall überlässt. Der Künstler entscheidet über die gezeigten Bilder oder gehörten Töne, aber die Eindrücke und Geräusche setzt die Maschine um, die keine kunsthistorischen Konventionen, Ideologien, ökonomischen Präferenz oder Geschmack kennt. Die Maschine ermöglicht eine Bildsprache, die über das menschliche Vorstellungsvermögen hinausreicht.

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Nº 279
Embodiment in Design

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