3. Juli 2018

News

Participatory Design Conference 2018

Hasselt und Genk

20. – 24. August 2018

pdc2018.org

 

Die viertägige Konferenz im belgischen Hasselt und Genk hat das Thema „Partizipatives Design, Demokratie und Politik“ und bietet unter anderem Interventionen, Workshops sowie Vorträge von Akteuren aus der Designforschung und -praxis.



 

Das politische System, zum Beispiel in Belgien, beruht auf der demokratischen Mitbestimmung der Bürger und ihre gewählten Repräsentanten in der Regierung. Wenn nun Design mit Politik verglichen wird, stellt sich die Frage, inwieweit Design demokratisch sein kann und der dazugehörige Prozess und das Resultat aussehen. Diesen Ansatz behandelt die „Participatory Design Conference 2018“ und fokussiert auf die Rolle von Architekten und Designern in einem partizipatorischen Prozess, im Wandel der veränderlichen, politischen Lage. Ein Fokus liegt auf Projekten, die aktiv mit verschiedenen Involvierten, wie Bürgern, Politikern oder Unternehmen, zusammenarbeiten oder sie in den Prozess einbeziehen. Eine internationale und multidisziplinäre Gruppe an Designforschern und Personen aus der Praxis mit vielfältigen Themen um den Schwerpunkt partizipatives Design wurden ausgewählt, die unter anderem in den Bereichen Architektur, Landschaftsplanung, Design, Kunst, Co-Design, Soziologie, Medien- und Entwicklungsforschung tätig sind.

Die Besucher bekommen das Angebot, sich in Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Präsentationen, Kolloquien oder offenen Diskussionen eine eigene Meinung zu bilden. Vom 20. bis zum 21. August 2018 findet die Vorkonferenz mit Workshops, Seminaren, Kolloquien und lokalen Interventionen statt. Vom 22. bis zum 24. August 2018 läuft das Programm der Hauptkonferenz mit Eröffnungssprecherin Apolonija Šušteršič, die über die enge Beziehung zwischen Demokratie und Partizipation spricht unter dem Titel „Do You Have Time to Participate?“ [Hast du Zeit, mitzumachen?]. In ihrem Vortrag bezeichnet Partizipation eine Form von Demokratie, welche aus dem individuellen Verlangen und dem Bewusstsein über die eigene Person, die Gesellschaft, das Lebensumfeld und die Öffentlichkeit heraus entsteht. Mit dem Fokus auf Design als kommerzielles Mittel wie auch kreativem Prozess betont sie den Unterschied zwischen dem schnelllebigen und polarisierten Kapitalismus und der prozesshaften und vielseitig wie kollektiv diskutierten Demokratie. Šušteršič wird in ihrem Vortrag besondere Merkmale der Demokratie im urbanen Kontext mit Themen um Lebensraum, Gemeinschaft und Mobilität herausstellen, um damit Ökonomie zu kritisieren und gleichzeitig Alternativen und Lösungsansätze zum Status quo des Marktgefüges vorzuschlagen. Apolonija Šušteršič ist Architektin und bildende Künstlerin, arbeitet selbständig in Norwegen und Slowenien und ist Professorin für bildende Künste an der Kunsthochschule Oslo.

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Nº 279
Embodiment in Design

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