4. März 2019

News

Stadt plus

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main

6. März – 5. Juni 2019

dam-online.de

 

Bis Anfang Juni bietet das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main einmal im Monat ein Forum zur Diskussion um die Stadt, insbesondere Frankfurt, betreffende Themen an. Ein Kurzvortrag sowie eine anschließende Führung durch die jeweils aktuelle Ausstellung bilden die Basis zum Diskutieren. Danach ist es den Besuchern möglich, eigenständig durch die Ausstellung zu schlendern.



 

Die erste Veranstaltung am 6. März 2019 widmet sich dem Spannungsfeld Stadt und Luft: „Was Frankfurt zum Atmen braucht“. Der Stadtplaner und Vorsitzende des Städtebaubeirats Torsten Becker behandelt Fragen städtischer Luftqualität anhand der Städtebaugeschichte von Vitruv bis Archigram und schließt mit einem aktuellen Projekt, den Günthersburghöfen in Frankfurt. Auf diesem Weg veranschaulicht er, wie Bebauungsstrukturen, Grünräume und Mobilitätskonzepte das Klima der Stadt beeinflussen können. Er stellt Lösungsansätze für die Stadt Frankfurt in unterschiedlichen Dimensionen vor.

Am 3. April wird der Architekturhistoriker Wolfgang Voigt, Kurator der Ausstellung „Neuer Mensch, Neue Wohnung“, über die Stadt und den neuen Menschen reden und Frankfurts Weg in die Moderne nachzeichnen. Die Neubausiedlungen des Neuen Frankfurts verstanden sich hierbei, ähnlich den Bauhäuslern, als legitime Erzieher zum richtigen Leben.

Stadtführer und Autor Christian Setzepfandt gibt am 15. Mai einen Überblick über Frankfurts historische und aktuelle Messeaktivitäten. Am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen gelegen, entwickelten sich bereits im frühen Mittelalter die ersten Handelsmessen in Frankfurt. Damit gehört die Frankfurter Messe zu den ältesten der Welt. Architektonisch wurde die historische Bedeutung der Messe in der neuen Altstadt mit der Rekonstruktion von vier Messehöfen aufgegriffen. Das aktuelle Bild des Messegeländes selbst wurde von Architekten wie Oswald Mathias Ungers, Helmut Jahn und Nicholas Grimshaw geprägt.

Am 5. Juni wird die Stadt aus der Perspektive einer Literaturkritikerin betrachtet: Beate Tröger spricht zu der Rolle von Autoren bei der Geschichtsschreibung der Stadt. Welche Bilder zeichnen sie mit ihren Romanen und Gedichten? Welche Erzählungen reproduzieren sie? Welchen Unterschied machen Fiktionen und Dokumentationen?

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und das Museum hat zu diesem Anlass bis 21 Uhr geöffnet.

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