5. November 2017

News

The Future of Reading            

Münster School of Design

24. November 2017

futureofreading.de

 

Digitale Technologien haben viele Bereiche unseres Lebens verändert und deren Abläufe und Strukturen stark beeinflusst. Ein Bereich, den die Digitalisierung immens betrifft, sind die Printmedien. Eine Konferenz zu diesem Thema veranstaltet nun die Münster School of Design Ende November. Auf der „Fure“ (Future of Reading) wird das Thema zusammengefasst und aufgearbeitet, um neue Strategien entwickeln zu können.



 

Was einmal Bücher waren, können heute Ebooks sein, Nachrichten gibt es online: der Stellenwert und die Funktion vom Buch bis zur Tageszeitung haben sich enorm verschoben. Gleichzeitig tauchen aber immer wieder Erfolgskonzepte auf, die in den Printmedien sehr wohl noch funktionieren. Beispielsweise schafft es die Landlust, 2005 gegründet, immer noch, ihre Auflage stetig zu steigern und zählt zu den auflagestärksten Zeitschriften Deutschlands. So kann man davon ausgehen, dass die Branche der Printmedien nicht von der Digitalisierungen per se verschlungen wird, sondern viel mehr, dass eine Neuorientierung in diesem Bereich erfolgen muss. Die Anzahl der kleinen Zines und Magazine, die sich in den letzten Jahren gegründet haben, sind auch ein Beispiel dafür, dass dem Leser das Haptische und „Echte“ immer noch wichtig ist.

Die Möglichkeiten und Chancen dieses Wandels werden bei der Fure mit Experten und Theoretikern evaluiert. Als Vortragende sind zum Beispiel Katharina Hesse von der Stiftung Buchkunst und Hanne Mandik von Kiepenheuer und Witsch mit dabei. Themen der Vortragenden sind der Wandel der Typografie im Zeitalter der Digitalisierung, die Architektur und Lesefreundlichkeit von Webseiten, der Wandel in der Gestaltung bei digitalen Medien und die Rollen von Print und Digital und deren gegenseitige Beeinflussung. Raban Ruddigkeit stellt das Projekt coblisher.com vor, einer 2017 gegründete Plattform, die Autoren, Verleger und Konsument zusammenbringt.

Christian Rosenthal und Johannes Klein-Reesink stellen ihre Auschlussarbeit „A New Kind Of“ vor, welche sich mit der Zukunft von Magazinen und der Veränderung des Medienkonsums beschäftigt hat. Die Organisatoren Patrick Marc Sommer und Rüdiger Quass von Deyen sind beide im kreativen Verlagswesen tätig.

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