8. August 2017

News
Travaux de dames?

Musée des Arts Décoratifs, Paris

– 17. September 2017

lesartsdecoratifs.fr

 

Welche Entwicklungen hat die Rolle der Frau in den angewandten Künsten durchlaufen – und tut dies vielleicht bis heute? Das will die Ausstellung „Travaux de dames?“ [Frauenarbeit?] im Musée des Arts Décoratifs in Paris untersuchen. 



 

Ausgestellt werden Exponate angewandter Künstlerinnen und Handwerkerinnen zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Während sich die Frauen aus dem späten 19. Jahrhundert vor allem durch eine Expertise in einem bestimmten handwerklichen Bereich behaupten konnten, bewegen sich die Künstlerinnen heute frei in allen Medien und können diese unterschiedlich bespielen und für sich nutzen.

Neben einer chronologischen Ordnung wurden die Werken in die Themenschwerpunkte textile Gestaltung, Schmuck und Keramik eingeordnet, sodass Bezüge in der Entwicklung vergleichbarer sind. Bedeutsam sind dabei die unterschiedlichen Wege der Frauen in den einzelnen Themenbereichen, die über mehrere Generationen einen Bedeutungswandel für sich als Künstlerinnen erreichen konnten.

Textile Gestaltung zeichnet sich seit jeher durch einen experimentellen Umgang mit der eigenen Materie aus. Das spiegelt sich auch in den Arbeiten von Vera Szekely und Sheila Hicks wider. Durch die verschiedenen Epochen, aus denen die Künstlerinnen stammen, zeigt sich auch ein vollkommen unterschiedliches Verständnis von dem Experiment als Protagonist in ihren Arbeiten.

Schmuck ist ein wiederkehrendes Element, das nicht nur Ideen der Zeit, aus dem er stammt, verkörpert, sondern auch die jeweiligen Fertigungsprozesse.

Ein weiterer Bereich, in dem sich Frauen besonders frei ausdrückten, war die Herstellung von keramischen Produkten. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Guidette Carbonell, Suzanne Ramié und Jacqueline Lerat. Eine besondere Rolle spielen dabei Skulpturen und modellierte Objekte, etwa von Janine Janet, Niki de Saint-Phalle und Martine Damas. Die Ausstellung wird von humorvollen Kommentaren einzelner Künstlerinnen begleitet. 

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